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"Entlastung beim Strompreis"Wirtschaft kritisiert Kürzungspläne für Netzentgelt-Zuschuss

05.08.2026, 19:34 Uhr
Blick-auf-das-Reichstagsgebaeude-mit-dem-Deutschen-Bundestag-vom-Balkon-des-Bundeskanzleramts-im-Maerz-2026
(Foto: picture alliance / Chris Emil Janßen)

Die Pläne der Bundesregierung für eine Kürzung des Milliardenzuschusses zu den Strom-Netzentgelten stoßen in der Wirtschaft auf Kritik.

Die Pläne der Bundesregierung für eine Kürzung des Milliardenzuschusses zu den Strom-Netzentgelten stoßen in der Wirtschaft auf Kritik. Die für die Jahre 2027 bis 2029 geplante Kürzung sei ein falsches Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland, erklärte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am Mittwoch. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßte zwar die frühzeitige Verlängerung. Die Reduzierung um rund eine Milliarde Euro verringere aber die Entlastung beim Strompreis.

Für einen ersten Gesetzentwurf des Wirtschaftsministeriums war am Mittwoch die Verbändeanhörung angelaufen. Laut dem Reuters vorliegenden Entwurf soll der Zuschuss für die Jahre 2027 bis 2029 jeweils 5,525 Milliarden Euro betragen. Das wären insgesamt rund 16,6 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF). Der künftig geplante Jahresbetrag läge damit um 975 Millionen Euro oder 15 Prozent niedriger als derzeit im Bundeshaushalt für 2026 vorgesehen.

Quelle: ntv.de, RS

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