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Rückgang bei SprengungenZahl der Angriffe auf Geldautomaten in Deutschland sinkt deutlich

06.07.2026, 10:33 Uhr
Die-Zahl-gesprengter-Geldautomaten-geht-in-NRW-weiter-zurueck-Symbolfoto
(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

In Deutschland sinkt die Zahl der geknackten Geldautomaten spürbar.

Im Jahr 2025 habe es im Vergleich zu 2023 fast 70 Prozent weniger Vorfälle gegeben, teilte die R+V Versicherung am Montag mit. Die positive Entwicklung setze sich fort. "Im ersten Quartal 2026 verzeichnen wir rund 60 Prozent weniger Angriffe auf Geldautomaten als im Vorjahreszeitraum", erklärte Friedrich Schneider, Risikoberater bei der R+V. Der Erfolg sei nur durch intensive Präventionsanstrengungen der Banken möglich geworden. Passende Sicherheitskonzepte mit modernen Geldfärbesystemen, automatische Verneblungsanlagen und Pavillons aus Stahlbeton machten Sprengungen für Bankräuber deutlich unattraktiver.

"Die Kriminellen haben in den vergangenen Jahren immer wieder ihren Modus Operandi geändert", erklärte Schneider. Für die Angriffe auf Geldautomaten hätten die Bankräuber bis 2019 vor allem Gas genutzt. Danach sei die Zahl der Sprengungen mit festen Explosivstoffen sprunghaft gestiegen. Hier habe die R+V, bei der rund jeder vierte Geldautomat in Deutschland versichert sei, dann 2023 den bisher höchsten Stand verzeichnet. Die Wucht einer solchen Explosion sei so massiv, "dass in den Bankfilialen Glasfronten zu Bruch gehen, Mauerteile durch die Luft fliegen und ganze Gebäudeteile massiv beschädigt werden können". Auch Bewohner von angrenzenden Wohnungen würden gefährdet.

Durch die Sprengungen würden die modernen Sicherheitssysteme ausgelöst, erläuterte Schneider. "Dann verteilt sich die Farbe und die Geldscheine werden unbrauchbar." 

Quelle: ntv.de, rts

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