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Im Jahr 2023Zahl der Insolvenzen in den USA gestiegen

04.01.2024, 09:48 Uhr
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(Foto: dpa)

In den USA haben die Insolvenzen 2023 spürbar zugelegt und dürften auch in diesem Jahr weiter steigen. Die Anträge für Firmen- und Privatpleiten kletterten etwa aufgrund höherer Zinsen und strengerer Kreditvergabestandards binnen Jahresfrist um 18 Prozent auf 445.186, wie aus aktuellen Zahlen des Insolvenzdatenanbieters Epiq Aacer hervorgeht.

Demnach stieg die Zahl der nach dem sogenannten Chapter 11 eingereichten Anträge von Firmen um 72 Prozent auf 6569. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ging um 18 Prozent nach oben auf 419.559. Trotz des spürbaren Anstiegs liegt das Niveau immer noch deutlich unter dem Stand von vor der Corona-Krise: 2019 gab es insgesamt 757.816 Pleiten.

Die Entwicklung sei eine Normalisierung zum Niveau vor der Pandemie, sagte Michael Hunter, Vice President von Epiq Aacer. "Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Verbraucher und Firmen, die Insolvenzschutz beantragen, 2024 weiter steigt." Grund seien auslaufende Konjunkturhilfen aus der Pandemie-Zeit, höhere Zinsen und Finanzierungskosten, steigende Ausfallraten und eine sehr hohe Verschuldung der Menschen.

Quelle: ntv.de, rts

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