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Pläne sorgen für KritikZentralrat der Juden kritisiert Macrons Vorstoß zur Anerkennung eines Palästinenserstaats

25.07.2025, 14:13 Uhr
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(Foto: IMAGO/Bernd Elmenthaler)

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat mit Kritik auf die Ankündigung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reagiert, Palästina als eigenständigen Staat anzuerkennen. "Vorstöße zur Anerkennung eines palästinensischen Staates, die in der Propaganda der radikalislamischen Hamas als Erfolg gefeiert werden, sind zum aktuellen Zeitpunkt völlig fehlgeleitet", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der Nachrichtenagentur AFP am Freitag.

"Der Fokus der politischen Debatte muss auf einem sofortigen Ende der Hamas-Herrschaft, der Freilassung aller israelischen Geiseln und damit einer Verbesserung der humanitären Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen liegen", sagte Schuster weiter. "Israels Sicherheitsinteressen müssen unverrückbar im Zentrum jeder internationalen Initiative stehen." Terror dürfe nicht belohnt werden.

Macron hatte am Donnerstag erklärt, er wolle bei der UN-Generalversammlung im September einen palästinensischen Staat offiziell anerkennen. Mehr als 140 Staaten weltweit haben dies bereits getan oder planen dies, darunter Norwegen sowie die EU-Staaten Spanien, Irland und Slowenien. Deutschland plant nach Angaben eines Regierungssprechers hingegen nicht, einen palästinensischen Staat "kurzfristig" anzuerkennen.

Quelle: ntv.de, AFP

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