Wirtschaft

Kriegsfolgen kaum spürbar Arbeitslosigkeit in Deutschland im März gesunken

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Der Arbeitsmarkt erholt sich weiter.

(Foto: imago images/Schöning)

Den wirtschaftlichen Einschränkungen durch den Ukraine-Krieg stehen auf dem Arbeitsmarkt Corona-Lockerungen und die beginnende Frühjahrsbelebung entgegen. Entsprechend zählt Deutschland weniger Arbeitslose als noch vor einem Jahr.

Ungeachtet erster wirtschaftlicher Auswirkungen des Ukraine-Krieges ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland dank einer Frühjahrsbelebung weiter gesunken. Im März waren 2,362 Millionen Menschen ohne Job und damit 66.000 weniger als im Februar und 465.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Die Quote sank um 0,2 Punkte auf 5,1 Prozent.

Die Unterbeschäftigung, die auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt, sank um 23.000 auf 3,110 Millionen Personen. Das waren 479.000 weniger als vor einem Jahr.

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"Der Arbeitsmarkt erholt sich weiter. Durch die Lockerungen und die beginnende Frühjahrsbelebung sinkt die Arbeitslosigkeit und steigt die Beschäftigung. Folgen des Krieges in der Ukraine zeigen sich in den Arbeitsmarktdaten momentan nur vereinzelt", sagte der Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit (BA), Daniel Terzenbach. "Die Gefahren, die von einer weiteren Eskalation und beispielsweise Lieferstopps fossiler Rohstoffe ausgehen, belasten jedoch die weitere wirtschaftliche Entwicklung."

Wie die BA weiter mitteilte, zeigten Betriebe zwischen 1. und 27. März konjunkturelle Kurzarbeit für 113.000 (Vormonat: 201.000) Menschen an. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Januar zur Verfügung. So wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten in diesem Monat für 654.000 (641.000) Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Im April 2020 war mit knapp 6 Millionen der Höhepunkt erreicht worden.

Quelle: ntv.de, mba/dpa/DJ

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