Wirtschaft

BMW und Fiat Chrysler betroffen Autobauer rufen fast eine Million SUVs zurück

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Auch BMW-Geländewagen des Typs X3 sind vom Rückruf betroffen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Bei BMW drohen Brände und bei Fiat Chrysler stottert der Motor: Die Unternehmen müssen Hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen. Dabei handelt es sich in beiden Fällen um Probleme bei Geländewagen. Betroffene Kunden müssen ihr Auto in die Werkstatt bringen.

Gleich zwei Autobauer müssen einige ihrer SUV-Modelle aus dem Verkehr ziehen. Betroffen sind BMW und Fiat Chrysler, die zusammen fast eine Million Fahrzeuge in die Werkstätten beordern. Das bayerische Unternehmen ruft 232.000 Fahrzeuge wegen Brandgefahr zurück. BMW weite damit einen bereits vergangenes Jahr begonnenen Rückruf aus, teilte der Autohersteller mit.

In Deutschland müssten 113.000 Autos in die Werkstätten, sagte ein BMW-Sprecher. Die Brandgefahr sei aber "sehr gering". Grund für den Rückruf ist ein Problem im Abgasrückführsystem. Betroffen sind Fahrzeuge mit Vierzylinder-Dieselmotoren aus den Baureihen 1er bis 7er sowie die SUV-Modelle X1, X3, X4, X5 und X6. Halter betroffener Fahrzeuge werden laut BMW angeschrieben.

Auch Fiat Chrysler muss weltweit Hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen. Fast 700.000 SUVs seien von Motorproblemen betroffen, berichtet CBC. Der Rückruf betreffe bestimmte Modelle des Jeep Grand Cherokee und des Dodge Durango mit Baujahr 2011 bis 2013. Die meisten davon sollen in Nordamerika zugelassen sein.

Schuld an den Problemen sind laut Fiat Chrysler Silikonablagerungen, die dazu führen, dass der Motor abwürgt oder gar nicht erst startet. Unfälle oder Verletzte soll es bisher aber nicht gegeben haben.

Quelle: ntv.de, ibu/dpa