Wirtschaft

Einstieg bei kalifornischem Startup BMW steckt viel Geld in Parkplatzsuche

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(Foto: ZIRX/Facebook)

Die Suche nach einem Parkplatz gehört zu den Dingen, die Autofahren in der Großstadt besonders unerfreulich machen. Ein US-Startup meint, eine Lösung gefunden zu haben, um das zu ändern. Und BMW ist interessiert.

Für viele Großstädter ist nicht etwa der Verkehr das, was beim Autofahren am meisten nervt. Es ist die leidige Suche nach einem Parkplatz. Was für eine Herausforderung das häufig ist, hat offensichtlich auch BMW bemerkt.

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Der Automobilkonzern hat sich an dem kalifornischen Startup Zirx beteiligt, dass in US-amerikanischen Großstädten gestressten Kunden die Parkplatzsuche abnimmt. Wieviel Geld sich BMW die Beteiligung kosten lässt, wollten beide Seiten nicht verraten. Zirx-Gründer Sean Behr sagte dem "Business Insider", es handele sich um ein Investment im Volumen von mehreren Millionen Dollar. Zuvor hatte das 18 Monate alte Startup bereits etwas mehr als 36 Millionen Dollar eingesammelt. BMW wollte sich dazu nicht äußern.

Und was macht Zirx? Das Unternehmen mietet in zentral gelegen Garagen amerikanischer Großstädte wie New York, Los Angeles oder San Francisco Stellplätze. Über eine auf dem Smartphone installierte App meldet der Kunde beispielsweise auf dem Weg zum Job in der Innenstadt rechtzeitig Parkbedarf an und wird in der Nähe seines Arbeitsplatzes von einem Zirx-Mitarbeiter erwartet. Der parkt das Auto dann auf einem der gemieteten Stellplätze. Kurz vor Feierabend wird der Wagen per App zurückgeordert – es muss nicht der Ort sein, an dem er abgegeben wurde.

Konkrete Pläne, wie eine mögliche Zusammenarbeit mit BMW aussehen könnte, gebe es nicht, sagte Zirx-Chef Behr. Doch die Deutschen sehen offenbar Potenzial: "Zirx will die Frustration beenden, vor der Autofahrer in großen, urbanen Märkten stehen", hieß es in der Pressemitteilung der Konzern-Tochter BMW i Ventures, einem Risikokapitalunternehmen, das im Bereich Mobilitätsdienstleistungen investiert. Behr bezifferte den Markt weltweit auf ein Volumen von 41 Milliarden Dollar.

Quelle: ntv.de, jga

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