Wirtschaft

Umzug zum BER Bau des Regierungsterminals wird konkret

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Vor dem Terminal D(l.) soll das künftige Regierungsterminal entstehen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wenn der Flughafen Berlin-Tegel geschlossen wird, muss auch der Regierungsflugbetrieb umziehen - zum BER. Dort soll das neue Regierungsterminal entstehen. Nun ist eine große Hürde aus dem Weg geschafft und die Baupläne nehmen Form an.

Der Bau des Regierungsterminals am neuen Hauptstadtflughafen kann voraussichtlich im Jahr 2022 beginnen. Die Flughafengesellschaft hat dem Bund in einer Rahmenvereinbarung zugesagt, das vorgesehene Baufeld bis Ende 2021 freizumachen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Vereinbarung soll jahrelange Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten beenden.

Das Terminal für Bundesregierung und Staatsgäste soll unmittelbar vor drei Abfertigungsgebäuden des heutigen Flughafens Schönefeld entstehen. Damit diese auch über 2021 hinaus genutzt werden können, dürfen nach der Vereinbarung Busse das Regierungsgelände überqueren, um Passagiere vom Gate zum Flugzeug zu bringen.

Der Bund gewährt dieses Wegerecht für einen 25 Meter breiten Streifen seines Baufelds bis 2025, damit in den bestehenden Schönefelder Gebäuden weiter bis zu zehn Millionen Fluggäste im Jahr einchecken können. Andernfalls hätte es Kapazitätsprobleme gegeben, weil der neue Hauptstadtflughafen zu klein geraten ist.

Dessen Eröffnungstermin steht nach mehreren Verschiebungen noch nicht fest, als wahrscheinlich gilt derzeit ein Start im Herbst 2019. Spätestens ein halbes Jahr später müsste der Flughafen Tegel schließen, wo die Regierung heute abhebt. Der Regierungsflugbetrieb soll ebenfalls nach Schönefeld umziehen, zunächst in ein Interimsgebäude für rund 70 Millionen Euro, das im kommenden Sommer 2018 fertig werden soll. Das endgültige Regierungsterminal wird mit 310 Millionen Euro veranschlagt.

Quelle: n-tv.de, hul/dpa

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