Kommt die feindliche Übernahme?Bayer-Aufsichtsrat berät über Monsanto

Der Bayer-Aufsichtsrat will offenbar am 14. September über den Stand der Verhandlungen im Bieterkampf um Monsanto beraten. Zur Sprachen kommen auch ein mögliches höheres Angebot und die Möglichkeit einer feindlichen Übernahme.
Der Bayer-Aufsichtsrat will nach einem Medienbericht am 14. September über die weiteren Schritte des Konzerns im Übernahmekampf um den US-Saatguthersteller Monsanto beraten. Bei der Sitzung des Kontrollgremiums solle auch über ein mögliches höheres Angebot und die Möglichkeit einer feindlichen Übernahme diskutiert werden, berichtete die "Rheinische Post" unter Berufung auf Konzernkreise. Ein Konzernsprecher sagte, Bayer äußere sich weder zu Terminen noch Inhalten von Aufsichtsratssitzungen.
Der Leverkusener Konzern hatte im Mai überraschend angekündigt Monsanto übernehmen zu wollen und bietet inzwischen rund 64 Milliarden US-Dollar (57 Milliarden Euro) für das umstrittene US-Unternehmen. Bayer würde durch den Zusammenschluss zur weltweiten Nummer eins im Agrarchemiegeschäft aufsteigen. Dennoch war der Deal von Anfang an umstritten. Denn Monsanto steht in Europa seit Jahren wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte in der Kritik.