Wirtschaft

Einschränkung für Ausländer? Berlin erwägt Eingriff bei Immobilienkäufen

Deutsche Städte sehen sich mit steigenden Immobilienpreisen konfrontiert. Berlin will dagegen nun vorgehen. Der Regierende Bürgermeister der Hauptstadt hat dabei vor allem die Käufe durch Ausländer im Visier - und das "neuseeländische Modell".

Berlin erwägt Einschränkung für Ausländer bei Immobilienkauf. Der Regierende Bürgermeister der Hauptstadt, Michael Müller, prüft weitgehende Maßnahmen, um die Wohnungsnot in der 3,7-Millionen-Einwohner-Metropole zu bekämpfen, wie die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" berichtet. Auf Sympathie stoße bei dem SPD-Politiker insbesondere das Vorgehen Neuseelands, ausländischen Käufern den Kauf bestimmter Immobilien zu verbieten.

"Wir überlegen das auch", sagte Müller dem Blatt. "Der Finanzsenator erarbeitet gerade Vorschläge, wie man Spekulation mit Wohnraum verhindern kann."

Zudem fordert Müller demnach, der Bund solle wie im Koalitionsvertrag vereinbart Grundstücke der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) für den Bau neuer Wohnungen freigeben. "Ich will alle Grundstücke des Bundes in Berlin für den bezahlbaren Wohnungsbau kaufen", sagte Müller.

Quelle: n-tv.de, bad

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