Wirtschaft

"Wie eine Geschlechtskrankheit" Buffett-Buddy fordert Bitcoin-Verbot

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Für Charlie Munger haben Kryptowährungen und Rattengift durchaus Ähnlichkeiten.

(Foto: REUTERS)

Von Bitcoin hält Investoren-Dino Charlie Munger überhaupt nichts. Kryptowährungen seien "unter aller Sau", schimpft der 98-jährige Geschäftspartner von Warren Buffett. Andere Länder sollten dem Beispiel Chinas folgen und Kryptos verbieten.

Investoren-Legende Charlie Munger hält Krypto-Währungen wie etwa Bitcoin für gefährlich und fordert, sie zu verbieten. Der langjährige Geschäftspartner von Warren Buffett begründete das mit "schlimmen Exzessen" beim Handel mit diesen Produkten.

"Ich wünschte, sie würden sofort verboten", zitiert "Bloomberg" den 98-Jährigen. Er bewundere die Chinesen dafür, dass sie das bereits getan haben. "Ich habe selbstverständlich nicht in Kryptos investiert. Ich bin stolz darauf, das zu vermeiden. Sie sind wie eine Geschlechtskrankheit oder so etwas. Sie sind unter aller Sau."

Munger managt mit Buffett das Investment-Vehikel Berkshire Hathaway. Der Milliardär ist schon lange ein Kritiker von Bitcoin und hat die Krypto-Währung auch schon als "Rattengift" bezeichnet.

Weltweit arbeiten Aufsichtsbehörden und Regierungen an Regeln und Gesetzen, um die rasant wachsende Kryptobranche zu regulieren. Dabei geht es nicht nur um den Schutz von Verbrauchern vor riskanten und teils betrügerischen Anlagen, sondern auch um mögliche Gefahren für die Stabilität des Finanzsystems insgesamt. Am weitesten ist bislang China gegangen, das das Mining - die aufwendigen Rechenprozesse, die Kryptowährungen wie Bitcoin am Laufen halten - sowie Kryptotransaktionen weitgehend verboten hat.

Quelle: ntv.de, jga

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