Wirtschaft

Mehr als 100 Milliarden Dollar Buffett ist jetzt reicher als reich

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Buffett wird wegen des Erfolgs seiner Investitionen auch das "Orakel von Omaha" genannt.

(Foto: picture alliance / zz/NPX/STAR MAX/IPx)

US-Investor Warren Buffet ist schon lange ein wohlhabender Mann. Doch das neue Rekordhoch seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway lässt den 90-Jährigen jetzt in neue Sphären abheben - und in den Klub der Mega-Reichen eintreten.

Der US-Investor Warren Buffett kann sich laut US-Magazin "Forbes" mit Amazon-Chef Jeff Bezos, Tesla-Chef Elon Musk, Luxuskonzern-Chef Bernard Arnault und Microsoft-Gründer Bill Gates vergleichen: Am Mittwoch erklomm der Aktienkurs von Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway an der Wall Street ein neues Rekordhoch - das Vermögen des 90-Jährigen stieg damit erstmals über 100 Milliarden Dollar.

Berkshire Hathaway
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Laut "Forbes" beträgt das Vermögen Buffetts 100,3 Milliarden Dollar (84,01 Milliarden Euro). Berkshire Hathaway besitzt laut "Forbes" mehr als 60 Unternehmen, darunter den US-Versicherer Geico oder den Batteriehersteller Duracell. Zudem ist die Investmentgesellschaft an zahlreichen Unternehmen beteiligt, etwa am Technologiekonzern Apple oder an Finanzkonzernen wie American Express und Goldman Sachs.

Zuletzt ist Buffet beim Telefonanbieter Verizon und dem Ölkonzern Chevron eingestiegen. An Verizon halte Buffetts Unternehmen Berkshire Hathaway jetzt Anteile im Volumen von 8,6 Milliarden Dollar und an Chevron von 4,1 Milliarden Dollar, wie aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht hervorgeht. Berkshire stockte zudem seine Anteile an den Pharmafirmen Abbvie, Bristol-Myers Squibb und Merck & Co auf, während es sich von Anteilen an Pfizer und Apple trennte. Seinen Anteil an Papieren der US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, stockte Buffett von 2,4 auf 5,2 Millionen Aktien auf.

Die Wetten auf Verizon und Chevron zeigen das Vertrauen von Berkshire in den langfristigen Wert der Unternehmen. Chevron hatte 2020 sein schlechtestes Jahr seit 2016. Verizon musste im vierten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen und gewann weniger Kunden als üblich.

Buffett wird wegen des Erfolgs seiner Investitionen auch das "Orakel von Omaha" genannt. Zusammen mit Bill Gates gründete er 2010 die Initiative Giving Pledge, in der sich wohlhabende Spender dazu verpflichten, mehr als die Hälfte ihres Reichtums für wohltätige Zwecke abzugeben. Laut "Forbes" spendete Buffett bislang bereits mehr als 41 Milliarden Dollar.

Quelle: ntv.de, jki/AFP/dpa

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