Wirtschaft

Dickes Umsatzplus für Paketriese Corona-Krise verschafft UPS Sendungsflut

Ein Paketbote von UPS lädt Pakete in einen Transporter. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Corona-Krise tut UPS richtig gut.

(Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild)

Die Corona-Krise ist des einen Leid, aber eben auch des anderen Freud. Der Lockdown hat den stationären Handel wochenlang lahmgelegt. Umso mehr haben die Kunden online bestellt. Davon profitiert jetzt der amerikanische Paketriese UPS.

Der Paketdienst UPS kann sich über wachsende Umsatzzahlen freuen. In der Corona-Krise haben immer mehr Kunden Waren im Internet bestellt. Mit der Sendungsflut sei der Umsatz im zweiten Quartal um rund 13 Prozent auf knapp 20,5 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen heute in Atlanta mit.

Die wachsende Flut an Sendungen während der Corona-Pandemie und der Transport von Medizin- und Pharmagütern befeuern, laut Konzernchefin Carol Tomé, das Geschäft des Paketdienstes. "Unsere Ergebnisse waren besser als wir erwartet hatten, was zum Teil auf die gesteigerte Nachfrage von Privatkunden durch die Corona-Krise zurückzuführen ist. Aber auch durch die Vielzahl an Sendungen von Medizinprodukten und die wachsende Nachfrage asiatischer Märkte haben unser Geschäft angetrieben", so Konzernchefin Tomé.

Vor allem der Heimatmarkt boomt für das amerikanische Unternehmen. Der Umsatz kletterte hier im Quartal durch den wachsenden Paketboom um rund zwei Milliarden Dollar auf 13 Milliarden Dollar. Die Corona-Krise habe die UPS-Mitarbeiter allerdings sehr gefordert, sagt Konzern-Chefin Tomé. "Die UPSer halten die Welt in dieser Zeit in Bewegung und ich möchte unserem Team für die harte Arbeit bedanken und dafür, dass unsere Mitarbeiter die Kunden und Gemeinden stets beliefern."

Doch nicht nur der amerikanischen Markt lässt die UPS-Boten rotieren, auch auf den internationalen Märkten spürt das Unternehmen eine wachsende Nachfrage. Dazu trägt Asien deutlich bei und auch in Europa hat der boomende Onlinehandel die Auftragslage des Unternehmens befeuert. Eine Jahresprognose lässt der Konzern allerdings noch offen.

Quelle: ntv.de, lmw/dpa