Wirtschaft

Deutschlands neue Nummer Drei DZ Bank peilt Milliardenergebnis an

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Wolfgang Kirsch (r.) im Gespräch mit WGZ-Chef Hans-Bernd Wolberg (Archivbild).

(Foto: picture alliance / dpa)

Neue Stärke im deutschen Bankensektor: Das Spitzeninstitut der Genossenschaftsbanken strotzt nach dem Zusammenschluss mit der WGZ Bank vor Zuversicht. DZ-Bank-Chef Kirsch stellt ein saftiges Ergebnis in Aussicht.

Die DZ Bank strebt nach der Fusion mit der WGZ Bank für 2016 starke Erträge an. Der Zusammenschluss werde zwar in der Bilanz einige Spuren hinterlassen, sagte Vorstandschef Wolfgang Kirsch bei einer Bankentagung in Frankfurt. Nach einem guten ersten Halbjahr sei er jedoch zuversichtlich: "Ich gehe davon aus, dass wir für das Gesamtjahr ein Ergebnis erwarten dürfen, das gut oberhalb von zwei Milliarden liegen wird."

Im Segment der Genossenschaftsbanken herrscht Aufbruchsstimmung: Nach fast einem halben Dutzend erfolgloser Anläufe hatten sich die beiden letzten verbliebenen genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ mit Sitz in Frankfurt am Main und WGZ in Düsseldorf zum 1. August zur Zentralbank für Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken zusammengeschlossen. Gemessen an der Bilanzsumme von knapp 500 Milliarden Euro entstand die drittgrößte Geschäftsbank im Land nach Deutscher Bank und Commerzbank.

Für die Mitarbeiter blieb die Fusion nicht ohne Folgen: Etwa 700 der zuletzt etwa 5600 Vollzeitstellen der beiden Häuser fielen in dem Gemeinschaftsunternehmen weg. Aufgrund von Teilzeitregelungen entspricht das etwa 1000 betroffenen Arbeitnehmern. Die Vorstände von DZ mit seinen bisher sieben Mitgliedern und WGZ mit seinen fünf Mitgliedern werden zunächst zusammengelegt. Auf Dauer könne er sich eine Größe von acht Vorstandsmitgliedern vorstellen, sagte Kirsch.

Quelle: ntv.de, mmo/dpa

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