Wirtschaft
Tourismus zwischen Alpen und Nordsee: Die Masse der Gäste kommt aus Deutschland.
Tourismus zwischen Alpen und Nordsee: Die Masse der Gäste kommt aus Deutschland.(Foto: picture alliance / Daniel Karman)
Donnerstag, 09. August 2018

Urlaub in der Heimat: Deutschland zieht mehr Gäste an

In die Berge oder doch lieber ans Meer? Die große Masse der Reisenden zieht es offenbar eher in den Süden, wie aus der amtlichen Statistik zur Lage in der deutschen Tourismusbranche hervorgeht. Die Zahl der Übernachtungen zieht weiter an.

Der Tourismus gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Im ersten Halbjahr verzeichnete das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Berechnungen 214 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland. Das war ein Anstieg um vier Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017.

Datenschutz

Die Zahl der Übernachtungen von ausländischen Gästen erhöhte sich den Angaben der Statistiker zufolge um fünf Prozent auf 38,6 Millionen. Der überwiegende Anteil der Reisenden spricht dabei weiterhin deutsch. Die Zahl der Übernachtungen von Inlandstouristen stieg allerdings nur um vier Prozent auf 175,4 Millionen.

Datenschutz

Im Sommermonat Juni allein betrachtet lag die Zahl der Übernachtungen mit 46,2 Millionen auf ungefähr demselben Niveau wie vor einem Jahr. Rund acht Millionen Übernachtungen entfielen dabei auf ausländische Gäste. Die meisten Touristen zieht demnach der Freistaat Bayern an. Dort zählte das Statistische Bundesamt 2017 rund 94,4 Millionen Übernachtungen.

Mit großem Abstand folgen Baden-Württemberg (52,9 Millionen), Nordrhein-Westfalen (51,5) und Niedersachsen (43,5) auf den Plätzen zwei, drei und vier. Die geringste Zahl an Übernachtungen weisen das kleine Saarland (3,1 Millionen) und der Stadtstaat Bremen (2,4) aus.

Datenschutz

Insgesamt dürfte die Zahl der Übernachtungen deutlich höher liegen. Denn die Angaben des Statistischen Bundesamts erfassen nur einen Teil der einreisenden Gäste.

Die Daten des Statistischen Bundesamts beziehen sich nur auf Hotels, Herbergen und Campingplätze mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten. Übernachtungen in kleineren Pensionen, privaten Ferienhäusern oder in übers Internet vermittelten Ferienwohnungen können die Statistiker aufgrund mangelnder Zahlen nicht berücksichtigen.

Datenschutz

Quelle: n-tv.de