Wirtschaft

Auch mit "Wumms" aus der Krise? Fed hat "noch viel Löschpulver"

30785471.jpg

"Jobless people": Die Arbeitslosigkeit in den USA hat in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Corona-Krise hält die US-Wirtschaft fest im Würgegriff: Konjunktureinbruch, Rezession, hohe Arbeitslosigkeit. Die US-Notenbank Fed versucht, mit breitgefächerten Maßnahmen gegenzusteuern. Und sie hat noch Pfeile im Köcher.

Der US-Notenbanker Robert Kaplan sieht weitere Kapazitäten bei der Fed, den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise entgegenzusteuern. "Wir haben die Möglichkeit, zusätzliche Ankäufe von Vermögenswerten zu tätigen. Wir haben viel Löschpulver", sagte Kaplan in einem Interview mit Bloomberg Radio.

Der Präsident der Dallas Federal Reserve geht davon aus, dass die US-Wirtschaft in diesem Jahr um etwa 4,5 Prozent schrumpfen und sich die Arbeitslosigkeit 2020 bei etwa acht Prozent einpendeln wird.

Ob die Daten tatsächlich besser oder schlechter als seine Prognose ausfallen, komme auf die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnamen wie die Verwendung von Masken und den breiten Einsatz von Tests und Kontaktverfolgung an. Die Fed hatte bereits durch die Senkung der Zinsen sowie mit Anleihekäufen und einer Reihe von Kreditprogrammen die US-Wirtschaft in der Corona-Krise gestützt.

Quelle: ntv.de, bad/rts

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.