Wirtschaft

Busse fahren schon in 30 Ländern Flixmobility steigert Passagierzahlen rasant

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Flixbus beherrscht den deutschen Markt und ist mittlerweile in 30 Ländern aktiv.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Flixbusse fahren mittlerweile durch ganz Europa, Flix-Züge gibt es auch und mittlerweile will das Unternehmen Flixmobility weltweit mitmischen. Das Konzept scheint aufzugehen: Die Fahrgastzahlen schnellen hoch.

Europas größtes Fernbusunternehmen Flixmobility hat seine Fahrgastzahlen im vergangenen Jahr erneut deutlich gesteigert: Weltweit wurden 62 Millionen Menschen befördert, das entspricht einem Zuwachs um 37 Prozent im Vergleich zu 2018, wie der Münchener Konzern mitteilte. Inzwischen ist Flixmobility in 30 Ländern mit Bussen und Zügen unterwegs. Neu ist unter anderem die Plattform für Fahrgemeinschaften, die im Dezember in Frankreich unter dem Namen Flixcar startete.

2018 hatte Flixmobility bereits eine Rekordsteigerung von 40 Prozent gemeldet. Insgesamt werden nach Unternehmensangaben rund 2500 Ziele angefahren, das sind täglich mehr als 400.000 Verbindungen. Neu hinzu kamen im vergangenen Jahr Ziele in der Ukraine sowie in der Türkei, wo der Fernbusanbieter Kamil Koc für Flixmobility fährt. Bereits seit 2018 ist Flixbus in den USA aktiv, inzwischen werden dort über 100 Ziele in 18 Bundesstaaten angefahren.

Sieben neue Bahnhöfe angebunden

Für dieses Jahr plant das Unternehmen einen weiteren Ausbau seines Angebots. Neben Flixbussen in Südamerika und Asien sollen in Schweden Fernzüge an den Start gehen. Auch in Deutschland erweitert Flixtrain sein Netz: Im Frühjahr soll es eine weitere Verbindung zwischen Hamburg und Stuttgart geben. Bereits im Dezember waren sieben neue Bahnhöfe angebunden worden: Aachen, Leipzig, Erfurt, Gotha, Eisenach, Halle an der Saale und Lutherstadt Wittenberg.

Flixmobility wurde 2011 in München als Gobus gegründet und 2013 in Flixbus umbenannt. Es folgte eine rasante Expansion. "In nur sechs Jahren haben wir es vom deutschen Startup zum europäischen Marktführer geschafft", sagte Gründer und Geschäftsführer Jochen Engert laut einer Pressemitteilung im vergangenen August.

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Meilensteine waren etwa die Fusion mit MeinFernbus und Übernahmen weiterer Busanbieter. Das Unternehmen dominiert den deutschen Busmarkt und ist der einzige Konkurrent der Deutschen Bahn. Unter dem Label Flixtrain fahren seit 2017 Züge durch Deutschland. Auch für Frankreich sind Bahnangebote in Planung.

Quelle: ntv.de, vpe/AFP