Wirtschaft

Ersparnis von 540 Millionen Euro Ford streicht Tausende Stellen

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Ford wurde 1903 gegründet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Zuge der Restrukturierung von Ford sind weltweit Angestellte von Entlassungen betroffen. In einer Mail erklärt der Chef des Autobauers seinen Mitarbeitern, warum ihre Jobs nicht länger Bestand haben.

Der Autobauer Ford hat weitere Details zu seinem laufenden Sanierungsprogramm genannt. Bis Ende August sollten etwa 7000 Stellen abgebaut sein, 2300 davon in den USA, teilte das Unternehmen mit. Das ist jede zehnte Stelle weltweit. Betroffen sind Arbeitsplätze in den USA, Kanada, China, Südamerika und auch in Europa.

Durch weniger Bürokratie und mehr Mitarbeiter pro Manager wolle Ford 600 Millionen Dollar - umgerechnet 540 Millionen Euro - im Jahr einsparen, berichtet das "Handelsblatt". Zuvor waren bei dem Autobauer bereits 1500 Stellen gestrichen worden.

Vorstandschef Jim Hackett teilte den Mitarbeiter mit, es beginne nun die vierte Restrukturierungswelle. "Um im Wettbewerb um Zukunftstechnologien erfolgreich zu sein, müssen wir Bürokratie abbauen, Managern mehr Verantwortung geben, Entscheidungsprozesse beschleunigen und Kosten senken", schrieb der Ford-Chef seinen Mitarbeitern. Das geht aus einem Bericht der "Tagesschau" hervor. Im Januar hatte der Konzern den Abbau Tausender Stellen in Europa angekündigt und auch Werksschließungen nicht ausgeschlossen.

Im November hatte bereits General Motors angekündigt, 14.000 Stellen zu streichen und fünf Autowerke zu schließen. Daraufhin hatte US-Präsident Donald Trump den Konzernverantwortlichen heftige Vorwürfe gemacht. Trump hatte bei der letzten Präsidentschaftswahl im Bundesstaat Michigan gewonnen und der Industrie eine Renaissance versprochen.

Quelle: n-tv.de, joh/DJ

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