Wirtschaft

Cybertruck zerstörtFünf Jahre Haft in den USA nach Anschlag auf Tesla-Autohaus

15.01.2026, 10:33 Uhr
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Tesla-Chef Elon Musk ist ein Unterstützer von US-Präsident Donald Trump - auch wenn es zwischen den beiden hin und wieder kriselt. (Foto: picture alliance/dpa)

Mit der Zunahme von rechtsextremen Äußerungen durch Tesla-Chef Elon Musk steigt die Zahl der Brandanschläge auf Tesla-Fahrzeuge und auch Autohäuser. Nun muss ein Mann in den Vereinigten Staaten mehrere Jahre ins Gefängnis.

Im Bundesstaat Arizona in den USA ist laut Staatsanwaltschaft ein 35-Jähriger wegen Brandanschlägen auf ein Tesla-Fahrzeug und ein Autohaus des Konzerns zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Ian M. hatte sich zuvor in allen Anklagepunkten für schuldig befunden.

"Diese fünfjährige Haftstrafe spiegelt die Schwere dieser Verbrechen wider und macht deutlich, dass politisch motivierte Angriffe auf die Gemeinschaften und Unternehmen in Arizona mit voller Verantwortung verfolgt werden", sagte Staatsanwalt Timothy Courchaine.

Überwachungskameras hatten Ian M. im April des vergangenen Jahres aufgezeichnet, wie er sich in dunklen Klamotten an einem Tesla-Autohaus in der Stadt Mesa zu schaffen machte. Laut Staatsanwaltschaft setzte er Feueranzünder in Brand, nachdem er Benzin an dem Gebäude und drei Fahrzeugen verschüttet hatte.

Der anschließende Brand habe einen silbernen Cybertruck zerstört, hieß es in einer Mitteilung. Am Gebäude soll oberflächlicher Schaden entstanden sein. Ian M. flüchtete den Angaben zufolge mit seinem Fahrrad und wurde nicht weit entfernt vom Tatort von Polizisten verhaftet. Er soll eine handgezeichnete Karte der Gegend bei sich getragen haben. Auf dieser sei ein Feld mit dem Buchstaben "T" zu sehen gewesen.

In den USA und auch anderen Ländern gibt es immer wieder Anschläge auf Fahrzeuge, Autohäuser und Fabriken von Tesla. In der Regel stehen diese in Zusammenhang mit Wut über rechtsextreme Äußerungen von Konzernchef Elon Musk.

Quelle: ntv.de, rog

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