Wirtschaft

Trotz vorläufiger Einigung GM-Mitarbeiter streiken weiter

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GM kostete der nun seit rund einem Monat dauernde Ausstand eines Teils seiner Mitarbeiter bisher laut Analysten etwa zwei Milliarden Dollar.

(Foto: REUTERS)

Seit Mitte September läuft bei General Motors ein Arbeitskampf. Es geht um mehr Lohn, eine bessere Krankenversicherung, Gewinnbeteiligung und Jobsicherheit. Nun scheint ein Ende des Streiks in Sicht. Aber es kann auch noch anders kommen.

Mitarbeiter des größten US-Autobauers General Motors (GM) streiken trotz einer vorläufigen Einigung im Tarifkonflikt vorerst weiter. Der Ausstand werde andauern, bis der Deal von allen Mitgliedern ratifiziert sei, verkündete die Gewerkschaft United Auto Workers Union (UAW). Die Abstimmung soll von 19. bis 25. Oktober laufen, sodass sich der Streik um mindestens eine weitere Woche verlängert.

Am Mittwoch hatten GM und die UAW eine vorläufige Einigung auf einen neuen Tarifvertrag über vier Jahre erzielt, die aber noch der Zustimmung der Mitarbeiter bedarf. Zahlreiche Beschäftigte des US-Autokonzerns hatten am 16. September nach gescheiterten Tarifverhandlungen die Arbeit niedergelegt.

Die Arbeitnehmerseite fordert unter anderem eine faire Entlohnung und eine bezahlbare Krankenversicherung. Zudem will sie Teilhabe an Profiten und Jobsicherheit erkämpfen. Es ist das erste Mal seit zwölf Jahren, dass GM bestreikt wird. Der Ausstand dürfte dem Autohersteller nach Schätzung von Analysten bereits Kosten in Höhe von ungefähr zwei Milliarden Dollar beschert haben.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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