Wirtschaft

Gegenangebot möglich HP dreht nach Xerox-Offerte Spieß um

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Xerox will HP, aber HP ziert sich und denkt an ein Gegenangebot.

(Foto: REUTERS)

In die US-Technologiebranche kommt Bewegung: Xerox will HP für mehr als 33 Milliarden Dollar übernehmen. Doch der PC-Hersteller lehnt das Angebot ab - und kontert: Ein eigenes Angebot für Xerox sei möglich. HP hat einen Plan.

Der amerikanische PC-Hersteller HP zeigt dem Kaufangebot des US-Technologie-Unternehmens Xerox die kalte Schulter und legt möglicherweise ein Gegenübernahmeangebot vor. Xerox wollte das mehr als dreimal so große Unternehmen für rund 33,5 Milliarden Dollar schlucken, wie der PC-Hersteller bekanntgab.

HP lehnte es als "signifikant unterbewertet" ab. Der Konzern ließ jedoch die Tür für einen Deal offen, bei dem es Xerox erwerben könnte. "Mit substanziellem Engagement des Xerox-Managements und dem Zugang zu Diligence-Informationen glauben wir, dass wir die Vorteile einer potenziellen Transaktion schnell bewerten können", so HP in seiner Erklärung.

Der Schritt setzt Xerox unter Druck, seine Bücher offen zu legen. Das Technologie-Unternehmen reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme, ob es als Erwerber oder als potenzielles Übernahmeziel mit HP in Verhandlungen gehe.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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