Wirtschaft

Herbe Einbußen bei Weinlese Hitze und Hagel beuteln Frankreichs Winzer

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Schon vor der Weinlese im Herbst schätzen die Behörden in Paris, dass die Weinernte nicht üppig ausfallen wird.

(Foto: imago/Kickner)

Die Hitze im Süden Frankreichs lässt die Winzer eine karge Weinlese befürchten. Im Westen des Landes, in Bordeaux zum Beispiel, machen Hagelstürme den Trauben zu schaffen. Das Landwirtschaftsministerium in Paris rechnet mit einem Minus von 13 Prozent.

Frankreich rechnet aufgrund der Hitzewelle in diesem Jahr mit einer deutlich niedrigeren Weinernte. Im Vergleich zum Vorjahr befürchtet das Landwirtschaftsministerium in Paris einen Rückgang der Produktion von bis zu 13 Prozent. Die Weinstöcke hätten unter klimatisch ungünstigen Bedingungen geblüht, teilte die Behörde auf ihrer Internetseite mit.

Von der Hitzewelle im Juni waren vor allem Winzer im Süden des Landes betroffen. In den südfranzösischen Regionen Gard, Hérault und Var habe die Hitze zu "Brandflecken" auf Trauben und damit zu Produktionsverlusten geführt. Anders als die heißen Temperaturen sorgten Hagelstürme vor allem im Westen für Schäden bei den französischen Winzern. Betroffen war davon etwa die Weinregion Bordeaux.

Nach Einschätzungen der Behörde werden dieses Jahr womöglich nur 42,8 bis 46,4 Millionen Hektoliter Wein produziert werden - so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr. Ein Hektoliter entspricht rund 133 Flaschen Wein.

Quelle: n-tv.de, mau/AFP

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