Wirtschaft

Belebung im zweiten Halbjahr Jenoptik will noch effektiver werden

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Die Technik in den Mautsäulen liefert unter anderem Jenoptik.

(Foto: imago/BildFunkMV)

Jenoptik will im laufenden Jahr erneut mehr umsetzen. Zugleich soll die Profitabilität weiter steigen. Obendrein hält das Unternehmen weiter Ausschau nach Zukäufen. Vom guten Vorjahr profitieren zudem die Aktionäre.

Jenoptik will auch im laufenden Jahr die Profitabilität steigern und setzt dabei besonders auf das zweite Halbjahr. Die Ebitda-Marge soll von 15,3 auf 15,5 bis 16,0 Prozent steigen, kündigte das im TecDAX notierte Unternehmen an. Das Umsatzplus sieht die Jenoptik AG im mittleren einstelligen Prozentbereich. "Im neuen Geschäftsjahr gehen wir von einer im Jahresverlauf ansteigenden Dynamik aus, so dass das zweite Halbjahr stärker als das erste werden dürfte", wird Jenoptik-Vorstandschef Stefan Traeger zitiert.

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Dank der deutlichen Gewinnsteigerung 2018 will der Technologiekonzern die Dividende auf 0,35 Euro je Aktie erhöhen. Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher sieht Jenoptik trotz der höheren Ausschüttung weiter "finanziell gut gerüstet", um nach möglichen Zukäufen Ausschau zu halten.

Jenoptik hatte bereits Mitte Februar starke Geschäftszahlen für das vergangene berichtet: Der Umsatz stieg 2018 dank eines guten Schlussquartals um knapp zwölf Prozent auf 835 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) kletterte überproportional um 22 Prozent auf 95 Millionen Euro, die operative Marge stieg damit auf 11,4 Prozent. Das Nettoergebnis verbesserte das Unternehmen um ein Fünftel auf 87,58 Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. Jenoptik profitierte besonders von einer hohen Nachfrage aus der Halbleiterbranche und der Auslieferung von Mautkontrollsäulen.

Quelle: n-tv.de, jwu/DJ