Wirtschaft

Extremwetter in der Bilanz K+S beziffert die Dürre-Folgen

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Den vollständigen Geschäftsbericht will K+S am 14. März vorlegen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Folgen des heißen Sommers hinterlassen in den Geschäftszahlen von K+S deutlich sichtbare Spuren. Anleger des Rohstoffkonzerns müssen vor allem die Pegelstände in Flüssen wie etwa der Werra im Auge behalten.

Die Dürre in Deutschland hat den Düngemittel- und Salzhersteller K+S im vergangenen Jahr deutlich belastet. Die Auswirkung auf das operative Ergebnis (Ebitda) 2018 liege bei insgesamt rund 110 Millionen Euro, wie aus den am Vorabend veröffentlichten Unterlagen für eine Investorenkonferenz hervorgeht. Nach den starken Regenfällen im Dezember sei die Produktion im ersten Quartal 2019 aber gesichert, bekräftigte der Konzern.

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Das Unternehmen musste im vergangenen Jahr wegen Wetterkapriolen die Produktion an insgesamt 64 Tagen einstellen. Pro Tag und pro Werk sorge dies für eine Belastung von 1,5 Millionen Euro beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), hieß es.

Die Produktion des MDax-Konzerns im hessisch-thüringischen Kali-Revier hängt maßgeblich von den Entsorgungsmöglichkeiten ab. Die Einleitung von Produktionsrückständen in die Werra ist dabei der wichtigste Entsorgungsweg. Bei Niedrigwasser sinkt die erlaubte Menge, die K+S einleiten darf. Produktionsunterbrechungen wegen der Trockenheit hatten K+S im Sommer bereits stark belastet.

Noch handelt es sich bei den Angaben zum operativen Ergebnis nur um vorläufige Zahlen. Den vollständigen Geschäftsbericht des Jahres 2018 will K+S am 14. März vorlegen.

Quelle: n-tv.de, mmo/dpa

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