Wirtschaft

US-Bürger verschmähen BigMac McDonald's schwächelt auch in Deutschland

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Weltweit betreibt McDonald's rund 35.000 Restaurants in mehr als 100 Ländern.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Lebensmittelskandal in China erwischt McDonald's auf dem falschen Fuß: Der Konzern will derzeit in den USA mit mehr Qualität punkten. Denn um den Heimatmarkt ist es schlecht bestellt, wie aktuelle Zahlen zeigen. Auch in Deutschland zögern die Kunden.

Die Liebe der Deutschen zu McDonald's hat sich abgekühlt. Die Fast-Food-Kette stellte auch im zweiten Quartal eine "anhaltende Schwäche" hierzulande fest, ohne indes bei der Vorlage der weltweiten Geschäftszahlen genauer darauf einzugehen. In Europa insgesamt schrumpften die Verkäufe in den bestehenden Filialen um ein Prozent.

McDonald's
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McDonald's kämpft schon seit geraumer Zeit mit mageren Geschäften in vielen etablierten Märkten. Im wichtigsten Markt USA ging der Absatz sogar spürbar zurück, während er weltweit stagnierte. In Ländern wie China hingegen wächst das US-Unternehmen. Weltweit betreibt McDonald's rund 35.000 Restaurants in mehr als 100 Ländern.

Qualitätsoffensive erhält Dämpfer

Weltweit stieg der Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro). Der Gewinn schrumpfte dagegen um ein Prozent auf unterm Strich 1,4 Milliarden Dollar. Je Aktie verdiente der Konzern 1,40 Dollar. Analysten hatten 1,44 Dollar je Anteil prognostiziert.

Das ausbleibende Wachstum im Heimatmarkt ist eine Dauerbaustelle von McDonald's. Konzernchef Don Thompson hatte angekündigt, mehr Wert auf Qualität der Speisen zu legen und mehr Mitarbeiter einzustellen, um den Kundenservice zu erhöhen. Beim Thema Qualität machte China dem Unternehmen jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Quelle: ntv.de, kst/DJ/dpa

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