Wirtschaft

Prozess steht an Musk will Twitter angeblich doch wieder kaufen

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Musk ist nun offenbar doch bereit, 44 Milliarden Dollar für Twitter auf den Tisch zu legen.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Alles zurück auf Anfang: Milliardär Musk will einem Insider zufolge Twitter doch kaufen. Auch der Zahlung von mehr als 40 Milliarden Dollar habe er zugestimmt. Der Sinneswandel käme kurz vor einem angesetzten Prozess, weil Musk zuvor vom angekündigten Kauf zurücktreten wollte.

Tesla-Chef Elon Musk ist nun offenbar doch bereit, Twitter zu übernehmen. Er habe angeboten, den 44 Milliarden US-Dollar schweren Deal zu den Bedingungen abzuschließen, denen er ursprünglich zugestimmt hatte. Die Anwälte des Milliardärs hätten den Vertretern des Kurznachrichtendienstes den Vorschlag in der Nacht zum Montag mitgeteilt und vor einer im heutigen Tagesverlauf anberaumten Dringlichkeitsanhörung ein vertrauliches Schreiben beim Delaware Chancery Court eingereicht, berichtete ein Insider.

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Dies ist eine unerwartete Wendung, die es beiden Seiten ermöglichen könnte, einen Prozess mit hohem Einsatz abzuwenden. Sollte Twitter den Vorschlag annehmen, müssten beide Seiten keinen fünftägigen Prozess ohne Jury führen, der eigentlich am 17. Oktober beginnen soll.

Musk hatte die Kaufvereinbarung vom April im Juli für ungültig erklärt, weil Twitter angeblich falsche Angaben zur Anzahl von Fake-Accounts auf der Plattform gemacht habe. Das Unternehmen pochte auf die Einhaltung des Kaufvertrags und zog vor Gericht.

An der Börse lösten die Meldungen vom neuerlichen Sinneswandel des 51-Jährigen bei Anlegern Jubel aus. An der Wall Street machte das Twitter-Papier einen Satz nach oben. In der Spitze sprang das Papier mit einem Satz von mehr als zehn Prozent über die 48-Dollar-Marke. Musk hatte im ersten Anlauf 54,20 Dollar je Aktie geboten - und erneuert die Offerte nun. Wenig später wurde der Handel jedoch ausgesetzt. Die New Yorker Börse begründete den Schritt mit "bevorstehenden Nachrichten".

Quelle: ntv.de, jwu/DJ/rts/AFP

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