Wirtschaft

Vor allem in Rüsselsheim Opel baut weitere Stellen ab

Das Logo des Aumobilherstellers Opel. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Bis 2025 will Opel weitere 2000 Stellen abbauen.

(Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild)

"Im niedrigen vierstelligen Bereich" will Opel laut übereinstimmenden Medienberichten Stellen abbauen. Betroffen sein könnte der Werkzeug- und Prototypenbau - und vor allem der Standort Rüsselsheim.

Der Autobauer Opel plant nach Informationen der "Wirtschaftswoche" einen weiteren Stellenabbau an seinen deutschen Standorten. Angepeilt werde ein Abbau "im niedrigen vierstelligen Bereich", berichtete das Magazin. Überkapazitäten gebe es beispielsweise im Werkzeug- und Prototypenbau.

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Die "Allgemeine Zeitung Mainz" schrieb, es gehe um den Abbau von rund 2000 Stellen bis 2025. Dazu solle das Freiwilligenprogramm wieder geöffnet werden, über das Beschäftigte mit Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen das Unternehmen verlassen können. Insidern zufolge werde der Löwenanteil dabei auf den Stammsitz Rüsselsheim entfallen.

Zugleich habe das Unternehmen den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen um zwei Jahre bis Mitte 2025 verlängert, hieß es in den Berichten. Mit dem Betriebsrat sei eine entsprechende Eckpunktevereinbarung geschlossen worden, die in einem Tarifvertrag abgesichert werden soll. Die Belegschaft soll dem Bericht zufolge an diesem Dienstag über die Details informiert werden. Sprecher von Opel und der IG Metall Mitte wollten den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren.

Die Peugeot-Mutter PSA hatte Opel im Jahr 2017 übernommen und trimmt den Traditionshersteller mit Stammsitz in Rüsselsheim seither auf Effizienz. In den deutschen Opel-Werken unterzeichneten mehr als 6000 Beschäftigte Verträge zu Altersteilzeit, Vorruhestand oder Abfindungen.

Quelle: ntv.de, mli/dpa