Wirtschaft

Astrazeneca-Vakzin entwickelt Oxford-Startup geht an die Börse

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Vor der Pandemie war das Startup rund 86 Millionen Dollar wert.

(Foto: REUTERS)

Die Entwickler des Astrazeneca-Impfstoffs wollen ihr Startup in New York an die Börse bringen. Das Ziel: eine Bewertung von rund 700 Millionen Dollar. Das frische Geld soll in die Entwicklung neuer Medikamente gesteckt werden.

Das Biotech-Startup, das hinter dem gemeinsam von Astrazeneca und der Universität Oxford entwickelten Impfstoff gegen Covid-19 steht, hat bei den US-Behörden einen Antrag auf einen Börsengang gestellt. Das Startup Vaccitech setzt demnach auf die Technologie, die dem Impfstoff zugrunde liegt. Sie soll die Grundlage sein, um Medikamente zur Behandlung von Krankheiten zu entwickeln - etwa Prostatakrebs und Hepatitis B. Mit dem Geld aus dem Börsengang soll die dafür nötige Anpassung des Impfstoffs finanziert werden.

Das in Großbritannien ansässige Unternehmen plant eine Notierung an der New Yorker Nasdaq unter dem Tickersymbol VACC. Das Unternehmen wurde von zwei Wissenschaftlern aus Oxford gegründet, die bei der Entwicklung des Covid-19-Impfstoffs mitgewirkt haben und die Vaccitech 2016 aus der Universität ausgegründet haben, mit dem Ziel, Laborentdeckungen in kommerzielle Produkte umzusetzen.

Die Universität spielte eine wichtige frühe Rolle in der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs. Später hatte sich Astrazeneca mit der Hochschule verbündet. Der Pharmakonzern hatte unter anderem Produktions- und Vermarktungskapazitäten für das Vakzin zur Verfügung gestellt.

Vaccitech strebt eine börsennotierte Bewertung von rund 700 Millionen Dollar an. Zur Einordnung: Vor der Pandemie wurde das Unternehmen mit rund 86 Millionen Dollar bewertet. Es wird erwartet, dass eine Reihe von Investoren das Angebot zum Aktienkauf annehmen werden. In einem großen Schritt in Richtung Börsengang hatte das Startup vor Kurzem eine Finanzspritze in Höhe von 168 Millionen Dollar erhalten.

Quelle: ntv.de, jga/DJ

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