Wirtschaft

Billigmarke wächst kräftig Primark erfreut Associated British Foods

Die Billig-Mode-Kette Primark schiebt Associated British Foods an. Die Briten stellen für das Mitte dieses Monats endende Geschäftsjahr ein bereinigtes Betriebsergebnis für die Gruppe über Vorjahr in Aussicht.

Associated British Foods rechnet im Geschäftsjahr 2016/17 dank der stärkeren Profitabilität seiner Billig-Mode-Kette Primark mit einem guten organischen Wachstum. Auch das schwächere Pfund werde zum Wachstum beitragen, hieß es. Seit dem dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres habe der Konzern ein niedrigeres Niveau an Preisnachlässen gesehen, was den Jahresausblick weiter verbessert habe, erklärte der Einzelhändler, der neben Mode auch Lebensmittel im Sortiment hat.

Associated British Foods
Associated British Foods 18,35

Als Ergebnis daraus, stellten die Briten für das Geschäftsjahr, das am 16. September endet, ein bereinigtes Betriebsergebnis für die Gruppe über Vorjahr in Aussicht. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie soll ein "gutes Wachstum" aufweisen.

Bei Primark dürfte der Gesamtjahresumsatz währungs- und kalenderbereinigt um 13 Prozent über dem Vorjahr liegen, erklärte Associated British Foods weiter und verwies auf höhere Angebotsflächen in Primark-Filialen und einem Umsatzwachstum auf Basis vergleichbarer Verkaufsfläche von 1 Prozent. Zu aktuellen Währungswechselkursen dürfte der Umsatz sogar um 20 Prozent zulegen.

Herbst-Winter-Kollektion läuft gut an

Das vorteilhafte Wetter im vierten Quartal und die Stärke des Angebots hätten dazu geführt, dass die Rabatte niedriger als üblich ausgefallen seien, so das Unternehmen weiter. Zudem sei der Abverkauf der neuen Herbst-Winter-Kollektion ermutigend angelaufen. Auch das schwache Pfund im Zusammenhang mit dem Brexit hat die Geschäftsentwicklung unterstützt.

"Mit rund zwei Dritteln des operativen Ergebnisses, welches die Gruppe außerhalb Großbritanniens erwirtschaftet, wird die Pfund-Abwertung in diesem Geschäftsjahr einen Umsatzbeitrag von rund 85 Millionen Pfund ergeben. Das meiste davon ist in den ersten drei Quartalen entstanden", so Associated British Foods. Im nächsten Jahr rechnet die Gesellschaft aber nicht mit einem wesentlichen Beitrag aus günstigeren Währungswechselkursen.

Quelle: ntv.de, wne/DJ