Wirtschaft

Weltweit steigende Verkaufszahlen Red Bull fliegt zum Rekordgewinn

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Red Bull wird in 169 Ländern verkauft.

(Foto: REUTERS)

Red Bull beteiligt sich seit einiger Zeit erfolgreich als Sponsor in Fußball, Formel 1 und Extremsportarten. Doch auch das Geschäft mit dem Energy Drink läuft nach wie vor blendend. Für 2015 steht das beste Ergebnis der Firmengeschichte in den Büchern.

Der Energy-Drink Red Bull verleiht den Gewinnzahlen des Herstellers Flügel. Das österreichische Unternehmen verdiente im vergangenen Jahr unter dem Strich 501 Millionen Euro und damit 35 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet das Wirtschaftsmagazin "Trend". Der Umsatz im Getränkebereich erhöhte sich demnach um 20 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, die Zahl der verkauften Getränkedosen stieg um 6,1 Prozent auf 5,96 Milliarden.

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Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz.

(Foto: picture alliance / dpa)

Red Bull wird in 169 Ländern verkauft, wobei die Verkaufszahlen in mehreren Ländern besonders stark zulegten: In der Türkei um 25 Prozent, in Südafrika und Saudi-Arabien um 19 Prozent, in Indien und Polen um 18 Prozent. Auch in Deutschland verkaufte Red Bull im vergangenen Jahr 16 Prozent mehr Dosen.

Das Nachrichtenmagazin "Profil" berichtet zudem in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe, Red Bull habe keinerlei Bankschulden. Die Verbindlichkeiten lagen zum 31. Dezember 2015 bei gerade einmal bei 144,8 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote bei 81 Prozent.

Mateschitz verzichtet auf die Hälfte

Wie in den Vorjahren lassen die Gesellschafter - 49 Prozent hält Gründer und Alleingeschäftsführer Dietrich Mateschitz, 51 Prozent kontrollieren seine thailändischen Partner Chaleo und Chalerm Yoovidhya - sich nur eine Hälfte des Gewinns ausschütten, die andere wird auf neue Rechnung vorgetragen und verbleibt im Unternehmen. Rechnerisch stünden Mateschitz nach Angaben von "Profil" rund 123 Millionen Euro Dividende zu.

Red Bull wurde 1987 gegründet. Seit einigen Jahren ist der Getränkehersteller auch als wichtiger Sponsor von Fußball, Formel 1 und Extremsportarten bekannt. Neben den guten Verkaufszahlen sorgten auch ein schwacher Euro und Maßnahmen zur Kostensenkung für das gute Jahresergebnis.

Quelle: n-tv.de, chr/AFP/DJ