Wirtschaft

Trumps Wortschöpfung als Marke Schwede will "covfefe" schützen lassen

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Ein Gegner des Austritts aus dem Pariser Klimaabkommen demonstriert mit einem Plakat, das auf Trumps "covfefe"-Tweet anspielt.

imago/ZUMA Press

Bis heute ist offen, was Donald Trump mit seinem "covfefe"-Tweet vor wenigen Tagen sagen wollte. Über die Wortneuschöpfung des US-Präsidenten wird weltweit gelacht, diskutiert und gerätselt. Ein pfiffiger Schwede hat nun die Markenrechte daran beantragt.

Nachdem Donald Trump vor wenigen Tagen einen Tweet mit der Nachricht "Trotz der dauernden negativen Presse covfefe" abgesetzt hat, sind das Gelächter und die Ratlosigkeit nicht nur bei vielen Twitter-Nutzern groß. Die nächtliche Nachricht geht viral. Bis heute ist unklar, was der US-Präsident damit sagen wollte. Einem Schweden war das offenbar herzlich egal - und er verwirklichte eine spontane Geschäftsidee.

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(Foto: REUTERS)

Wie der "Business Insider" unter Berufung auf die schwedische Website "Breakit" berichtet, hat Per Holknekt die Markenrechte für die Trump'sche Wortneuschöpfung beantragt. Demnach hat der Modeunternehmer dafür 3600 Kronen (etwa 369 Euro) bei der schwedischen Patent- und Registerbehörde PRV bezahlt. "Ich denke, dass ich in einem Jahr ein gutes Geschäft gemacht haben werde", sagte Holknekt. "3600 Kronen sind Peanuts in diesem Kontext."

Holknekt besitzt bereits 32 weitere Markenrechte. Obwohl das PRV seinen aktuellen Antrag noch nicht bewilligt hat, bezeichnet sich der Schwede bereits als Besitzer der Marke "covfefe": "Mir gehören jetzt die EU-weiten Rechte an dem, was vielleicht das meistgesprochene Wort der Welt ist. Das gesamte Marketing wird bereits von den Medien durchgeführt. Es ist fantastisch."

Dem Schöpfer des neuen Wortes schien der Hype zu groß zu werden: Donald Trump hat seinen Aufsehen erregenden "covfefe"-Tweet inzwischen wieder gelöscht.

Quelle: n-tv.de, cri

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