Wirtschaft

Ausblick verhalten Texas Instruments übertrifft Erwartungen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Das vergangene Quartal läuft für Texas Instruments besser als erwartet, dennoch lassen Anleger die Aktie fallen. Der Grund: Die aktuelle Umsatzprognose des Chip-Konzerns bietet wenig Anlass zur Euphorie.

Der US-Chipkonzern Texas Instruments hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als gedacht. Der Umsatz kletterte um 7 Prozent auf Quartalssicht und um 41 Prozent binnen Jahresfrist - getrieben von einer kräftigen Nachfrage aus den Bereichen Industrie, Automobilbau und Konsumentenelektronik. Die Erlöse legten auf 4,58 Milliarden Dollar zu. Damit übertraf der Infineon-Rivale die eigene Prognose von 4,13 bis 4,47 Milliarden Dollar.

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Im laufenden dritten Quartal hält Texas Instruments aber auch einen Umsatzrückgang im Vergleich zum zweiten Jahresviertel für möglich. Die Erlöse werden bei 4,40 bis 4,76 Milliarden US-Dollar (3,73 bis 4,03 Mrd Euro) erwartet, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten bisher im Durchschnitt 4,59 Milliarden Dollar für das dritte Quartal prognostiziert.

Unter dem Strich stand im zweiten Quartal ein Gewinn von 1,93 Milliarden Dollar, ein Plus von 40 Prozent. Die Aktie geriet nachbörslich unter Druck und verlor über 3 Prozent. Texas Instruments ist der erste große US-Chiphersteller, der Quartalszahlen vorlegt. Das Unternehmen produziert vor allem für die Industrie- und die Automobilbranche. Es liefert daneben auch Chips, die Alltagsgeräte wie Fernseher und Waschmaschinen aber auch Medizinapparate steuern.

Quelle: ntv.de, ino/DJ/dpa

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