Wirtschaft

Neue Attacke wegen Zinsanhebung Trump lässt die Fed nicht in Ruhe

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Donald Trump sind die Fed-Zinsen zu hoch.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

"Verrückt" und "lächerlich" sei die Geldpolitik der Fed, tönte Donald Trump. Nun legt der US-Präsident nach: Die Zinsanhebung der Notenbank sei schädlich für die Konjunktur.

US-Präsident Donald Trump hat die US-Notenbank Federal Reserve erneut heftig angegriffen. Die Erhöhung der Zinsen sei ein Fehler gewesen, twitterte Trump. Zudem warf er dem Geldinstitut vor, mit dem Zinsschritt der heimischen Konjunktur und den Aktienmärkten geschadet zu haben. Hätte die Fed nicht fälschlicherweise die Zinsen angehoben, wären die Wirtschaftsleistung höher ausgefallen und die globalen Börsen in einer viel besseren Verfassung.

Trump selbst hatte Fed-Chef Jerome Powell vor gut einem Jahr für den Chefposten bei der Zentralbank nominiert. Der Präsident hat die Fed in den letzten Monaten heftig kritisiert. Wegen ihrer strafferen Geldpolitik hatte er die Notenbank für "verrückt" erklärt und als "lächerlich" bezeichnet.

Zuvor hatte der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses eine Zinssenkung gefordert. Die US-Notenbank solle den Schlüsselzins sofort um einen halben Prozentpunkt herunterschrauben, sagte Larry Kudlow bei CNBC. Er stimme Trump in dieser Hinsicht zu. Die Regierung unter Trump habe jedoch keine Pläne, Powell loszuwerden.

Zuletzt hat die Notenbank allerdings mit Blick auf die unsicheren Konjunkturaussichten eine längere Zinspause signalisiert, nachdem sie den geldpolitischen Schlüsselsatz im vorigen Jahr vier Mal erhöht hatte. Er liegt in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Keiner der Währungshüter hat Bereitschaft signalisiert, die Zinsen jetzt schon wieder zu senken.

Quelle: ntv.de, wne/rts

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