Wirtschaft

"Dumping" hat Konsequenzen USA verhängen Alufolien-Strafzölle

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Profitiert Alcoa?

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Das Verhängen von Strafzöllen auf Importgüter ist ein fester Bestandteil der "America First"-Politik von US-Präsident Trump. Nachdem es bereits Waschmaschinen und Solaranlagen getroffen hat, geht es nun ausländischer Alufolie an den Kragen.

Erst US-Schutzzölle auf Wachmaschinen und Solaranlagen, jetzt auch auf Alufolie: Das US-Handelsministerium kritisierte, dass Alufolie aus China in den Vereinigten Staaten zu Dumpingpreisen vertrieben werde. Deswegen gebe es ab sofort Maßnahmen gegen einige Unternehmen aus der Volksrepublik. "Amerikanische Arbeiter und Unternehmen dürfen nicht durch unfaire Importe beeinträchtigt werden", sagte US-Handelsminister Wilbur Ross.

Das chinesische Handelsministerium teilte mit, sehr unzufrieden mit den US-Beschlüssen zu sein. Es gebe keine Belege, die die unvernünftigen Maßnahmen rechtfertigten. China werde sich und seine Rechte angemessen verteidigen.

Seit längerem droht US-Präsident Donald Trump mit weitreichenden Abgaben auf Stahl- oder Aluminium-Importe, was weltweit Besorgnis ausgelöst hat. Eine Abschottung der USA würde vor allem Export-Länder wie Deutschland, Japan und China treffen.olen. Besonders die Konkurrenz in China ist ihm ein Dorn im Auge.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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