Wirtschaft

Altmaier bleibt optimistisch Umbau der Deutschen Bank passt in die Zeit

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(Foto: dpa)

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank beschäftigt sich heute mit dem tiefgreifenden Umbau des Geldinstituts. Rückenwind bekommen die Manager von Bundeswirtschaftsminister Altmaier.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat vor dem Aufsichtsratstreffen der Deutschen Bank Verständnis für den angestrebten Umbau signalisiert. "Die Deutsche Bank spielt in der ersten Liga und muss jetzt die Weichen dafür stellen, dass das so bleibt", sagte er der "Bild am Sonntag".

Das Institut stehe vor denselben Herausforderungen wie die restliche Wirtschaft auch. "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Ich bin zuversichtlich, dass der Umbau der Deutschen Bank gelingen wird."

Harte Einschnitte schon angekündigt

Der Aufsichtsrat berät heute über einen massiven Stellenabbau und einen Kahlschlag im Investmentbanking. Konzernchef Christian Sewing hat "harte Einschnitte" bei der Deutschen Bank angekündigt. Den Plänen zufolge sollen weltweit 15.000 bis 20.000 Stellen gestrichen werden - ein Fünftel der Belegschaft von rund 91.500, wie Insider berichten.

Erwartet wird, dass es vor allem das Investmentbanking treffen wird. Dazu zählen traditionell der Handel mit Wertpapieren und Devisen aller Art sowie die Betreuung von Firmenübernahmen, Fusionen und Börsengängen.

Am Freitag hatte die Bank angekündigt, dass Konzernchef Sewing im Vorstand die Verantwortung für die zuletzt schwächelnde Unternehmens- und Investmentbank übernehme. Investmentbankchef Garth Ritchie werde das Unternehmen "in gegenseitigem Einvernehmen" verlassen und zum 31. Juli als Vorstandsmitglied zurücktreten. Ritchie hatte im Januar 2016 im Vorstand der Bank die Verantwortung für das gesamte Kapitalmarktgeschäft übernommen und war 2017 Co-Chef der neu geschaffenen Unternehmens- und Investmentbank geworden.

Quelle: n-tv.de, sba/rts/dpa

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