Wirtschaft

Handel geht elektronisch weiter Wall Street schickt Mitarbeiter nach Hause

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Nicht nur nach Feierabend ist das Parkett der Wall Street zukünftig leergefegt.

(Foto: REUTERS)

Das Coronavirus macht auch vor den berühmten Hallen der New Yorker Börse nicht Halt. Nach zwei bestätigten Fällen läuft der Wertpapierhandel vorerst rein elektronisch weiter. Die Märkte seien durch die Maßnahme allerdings nicht beeinträchtigt.

Die New Yorker Börse stellt wegen der Corona-Pandemie voll auf elektronischen Handel um. Es handele sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutze der Mitarbeiter, hieß es in einer Mitteilung der weltweit größten Wertpapierbörse.

"Unsere Märkte sind voll und ganz in der Lage, vollelektronisch zu arbeiten", teilte NYSE-Leiterin Stacey Cunningham mit. Einen Termin für die Wiedereröffnung des weltbekannten Handelsparketts wurde zunächst nicht genannt. Nach US-Medienberichten hatte es zuvor zwei bestätigte Coronavirus-Infektionen an der Wall Street gegeben.

"Während wir den vorsorglichen Schritt unternehmen, die Handelsräume zu schließen, sind wir weiterhin der festen Überzeugung, dass die Märkte offen und für Investoren zugänglich bleiben sollten", fügte Cunningham hinzu. Alle NYSE-Märkte würden trotz der Schließung des Parketts weiter zu den üblichen Handelszeiten betrieben.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa