Der Börsen-TagAnleger strafen ASM ab - Aktie bricht ein
Der niederländische Chipausrüster ASM International hat Anleger mit einem vorsichtigeren Ausblick für 2027 verschreckt. Die Aktie brach an der Euronext in der Spitze um 8,0 Prozent ein. Zuletzt notierte sie noch 7,0 Prozent tiefer
Grund für die Verkäufe ist, dass die angehobene Umsatzprognose für das kommende Jahr hinter den immer höher geschraubten Analystenerwartungen zurückblieb. Die eigenen Schätzungen für das zweite Quartal übertraf ASM dagegen mit 1,0 Milliarden Euro.
Anfang des Jahres hatte eine Welle der Anlegerbegeisterung die weltweiten Halbleiteraktien auf neue Höchststände getrieben, da der Wettlauf um den Aufbau einer Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) die Nachfrage nach Chips und den zu ihrer Herstellung benötigten Werkzeugen anheizt.