Der Börsen-TagAsien-Anleger ziehen den Kopf ein

Im fernöstlichen Aktienhandel verspüren Händler einen leichten Sog nach unten. Die Märkte folgten damit aber nur zum Teil den negativen Vorgaben von der Wall Street, heißt es. Die geopolitischen Risiken rund um einen US-Vergeltungsschlag in Syrien-Krieg stünden jedoch auch in Asien im Vordergrund.
In Tokio sinkt der Nikkei-Index im späten Handel um 0,23 Prozent zurück auf 21.637 Punkte. Der Topix-Index gibt 0,4 Prozent nach auf 1718 Zähler nach.
Auf dem chinesischen Festland verliert der Shanghai-Composite 0,5 Prozent auf 3191 Punkte.
Lediglich in Südkorea steht ein kleines Plus auf der Anzeigetafel: Der Kospi-Index zieht um 0,2 Prozent an auf 2449 Punkte. Die südkoreanische Notenbank hatte bei ihrem jüngsten Zinstreffen von einer Zinserhöhung abgesehen und die Leitzinsen unverändert gelassen.
Auslöser der akuten Verunsicherung an den Märkten sind die rohen Drohungen von US-Präsident Donald Trump, wegen des angeblichen Einsatzes von Giftgas mit Raketenangriffen gegen das syrische Regime vorzugehen. Nach der offenen Kriegsdrohung via Twitter ("Mach dich bereit, Russland") waren aus dem Weißen Haus später allerdings deutlich moderatere Töne zu hören.