Der Börsen-TagAthen will bei Bargeldabhebungen noch lockerer werden
Während es im Euro-Krisenland Italien drunter und drüber geht, geht es in Griechenland offenbar weiter bergauf:
Laut einem Zeitungsbericht erwägt das Land, die im Zuge der Schuldenkrise 2015 eingeführten Kapitalverkehrskontrollen weiter zu lockern. Die Obergrenze für monatliche Barabhebungen soll demnach um mindestens 74 Prozent angehoben werden, berichtet das griechische Blatt "Kathimerini".
Ein Insider aus dem Finanzministerium sagt allerdings, über die Sache sei noch nicht abschließend entschieden. Die Regierung in Athen hatte die Kontrollen eingeführt, um die Kapitalflucht aus dem Land einzudämmen.
Das schuldengeplagte Land erhielt von den internationalen Geldgebern damals ein drittes Rettungspaket, das im Sommer ausläuft. Laut "Kathimerini" sind die Pläne mit EU und Internationalem Währungsfonds abgesprochen. Dem Blatt zufolge soll es den Griechen ab Juni erlaubt sein, monatlich Geldbeträge von 4000 bis 5000 Euro abzuheben. Bislang sind maximal 2300 Euro erlaubt.
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