Der Börsen-TagBei diesem Konzern läuft es wie geschmiert
Fuchs hat nach einem überraschend starken ersten Halbjahr seine Gewinnprognose für das laufende Jahr angehoben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde 2026 voraussichtlich zwischen 460 und 480 Millionen Euro liegen, teilte der im MDax notierte Schmierstoffhersteller mit. Bislang war Fuchs von rund 450 Millionen Euro ausgegangen. Im zweiten Quartal übertraf der Konzern mit einem operativen Gewinn von 135 Millionen Euro die Analystenschätzungen von 108 Millionen Euro deutlich. Der Umsatz soll im Gesamtjahr unverändert deutlich über dem Vorjahreswert von 3,7 Milliarden Euro liegen.
Als Grund für das kräftige Plus im abgelaufenen Quartal nannte das Unternehmen Vorzieheffekte infolge des Nahost-Konflikts, Lieferprobleme bei Konkurrenten sowie organisches Wachstum. Für die zweite Jahreshälfte äußerte sich Fuchs jedoch zurückhaltender. Die Vorzieheffekte aus dem Frühjahr dürften sich nun absatzmindernd auswirken, zudem würden steigende Rohstoffpreise die Margen belasten. Das gute Ergebnis des ersten Halbjahres lasse sich daher nicht fortschreiben, hieß es weiter. Die vollständigen Zahlen für die ersten sechs Monate will der Konzern am 31. Juli vorlegen.