Der Börsen-Tag Carillion-Pleite zieht Kreise
Nach dem Zusammenbruch des britischen Baukonzerns Carillion geraten die Aktien des Rivalen Interserve ins Straucheln. Die Titel rutschten an der Londoner Börse zeitweise um mehr als 15 Prozent ab, bis zum Mittag erholten sie sich und tendierten noch vier Prozent niedriger.
Die "Financial Times" hatte berichtet, dass die britische Regierung sich um die Finanzlage des Konzerns sorge. Eine Kabinettssprecherin sagte dazu, man glaube nicht, dass ein weiterer wichtiger Dienstleister in einer ähnlichen Lage sei wie Carillion.
Der Zusammenbruch von Carillion steht für eine der größten Firmenpleiten in Großbritannien. In den Büchern der führenden Finanzinstitute - darunter Barclays, Royal Bank of Scotland und Lloyds - stehen rund 1,6 Milliarden Pfund an Krediten an den Konzern.