Der Börsen-Tag
3. Oktober 2024
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:38 Uhr

DAX hält mit viel Mühe die 19.000

Am deutschen Aktienmarkt ist es am Tag der Deutschen Einheit mit den Kursen kräftig nach unten gegangen. Die Risk-Off-Stimmung an den internationalen Börsen hielt angesichts der Spannungen in Nahost weiter an. Alle Branchen notierten im Minus. Vor allem bei den Autoherstellern ging der Kursverfall ungebremst weiter.

Der DAX bewegte sich im Verlauf des Tages um die Marke von 19.000 Punkten herum. Am Ende ging er 0,8 Prozent tiefer mit 19.015 Zählern aus dem Xetra-Handel. Das DAX-Tagestief lag bei 18.964 Punkten. Der EUROSTOXX50 notierte 1,0 Prozent leichter bei 4915 Stellen.

Der Fokus der Anleger liegt bereits auf dem US-Arbeitsmarktbericht für September am Freitag. Hiervon erhofft man sich klarere Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank.

DAX hält mit viel Mühe die 19.000
17:19 Uhr

Euro präsentiert sich weicher zum US-Dollar

Der Euro-Kurs ist gefallen, aktuell notiert er 0,3 Prozent tiefer bei 1,1019 US-Dollar. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1039 (Mittwoch: 1,1071) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9058 (0,9032) Euro. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84258 (0,83288) britische Pfund, 161,68 (160,26) japanische Yen und 0,9387 (0,9388) Schweizer Franken fest.

Euro / Dollar

Euro präsentiert sich weicher zum US-Dollar
17:05 Uhr

Kleiner Lichtblick für die Türkei - Inflationsrate geht runter

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(Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa)

Die Inflationsrate in der Türkei ist im September unter 50 Prozent gefallen. Mit 49,38 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat bleibt sie aber immer noch außergewöhnlich hoch. Im Vergleich zum August betrug die Teuerung 2,97 Prozent, wie das Statistikamt in Ankara mitteilte. Beide Werte lagen aber über den Erwartungen. Ökonomen hatten für den Vorjahresvergleich 48,3 Prozent und für den Vormonatsvergleich 2,2 Prozent erwartet.

Preistreiber blieben unter anderem die Bildungsausgaben. Diese verteuerten sich um 93,59 Prozent. Die Wohnkosten erhöhten sich um 97,9 Prozent.

Kleiner Lichtblick für die Türkei - Inflationsrate geht runter
16:47 Uhr

In Ost-Libyen wird wieder Öl gefördert

In Libyen nimmt die Ost-Regierung nach mehr als einem Monat Pause die Ölförderung offiziell wieder auf. Die staatliche Ölgesellschaft habe den Ausnahmezustand an den Ölfeldern aufgehoben, teilte das Unternehmen mit. Der Schritt war inmitten des festgefahrenen Konflikts in dem nordafrikanischen Land erfolgt. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen den rivalisierenden Regierungen im Osten und Westen Libyens. Die Ölproduktion macht den größten Teil der libyschen Staatseinnahmen aus.

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Öltanker im Hafen von Tripolis. Die Hauptstadt liegt allerdings im Westen des Landes. (Foto: dpa)
In Ost-Libyen wird wieder Öl gefördert
16:25 Uhr

Was macht Israel? Am Ölmarkt herrscht große Nervosität

Am Ölmarkt herrscht derzeit eine große Unruhe. Die Preise für Brent und WTI sprangen zeitweise um plus vier Prozent hoch, um dann wieder zurückzukommen. Derzeit notieren sie 3,2 beziehungsweise 3,6 Prozent höher. Ein etwaiger israelischer Angriff auf den Iran sorgt die Anleger. Ziel einer Attacke könnten auch iranische Ölanlagen sein.

Was macht Israel? Am Ölmarkt herrscht große Nervosität
16:15 Uhr

Wall Street schwächer - Levi Strauss tiefrot

Die anhaltenden Ängste rund um die Situation in Nahost und Sorgen über den US-Arbeitsmarkt drücken die Wall Street. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 notierten nach der Eröffnung am Donnerstag jeweils knapp ein halbes Prozent schwächer bei 42.059 und 5694 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor genauso viel auf 17.871 Zähler.

Im Rampenlicht bei den Einzelwerten stand unter anderem Levi Strauss mit einem Kursminus von 6,5 Prozent. Der Kleidungshersteller hatte eine strategische Überprüfung seiner schwächelnden Marke Dockers eingeleitet, einschließlich eines möglichen Verkaufs. Im dritten Quartal sei der Umsatz von Dockers um 15 Prozent zurückgegangen, teilte der Konzern mit.

Wall Street schwächer - Levi Strauss tiefrot
15:55 Uhr

Lindners Gesetzentwurf für das Altersvorsorgedepot

Die private Altersvorsorge soll attraktiver werden. Funktionieren soll das dank eines staatlich geförderten Depots. Dafür legt Bundesfinanzminister Christian Lindner einen Gesetzentwurf vor. Doch lohnt sich das Konzept?

Lindners Gesetzentwurf für das Altersvorsorgedepot
15:27 Uhr

Warten auf Israels Gegenangriff auf Iran - Ölpreise steigen kräftig

Bei den Ölpreisen haben die Pfeile klar nach oben gezeigt. Brent und WTI verteuerten sich am Nachmittag um je 1,4 Prozent.

Der Markt wartet auf die Reaktion Israels auf den iranischen Raketenbeschuss. Die Preise könnten deutlich steigen, wenn iranische Öl-Einrichtungen ins Visier genommen werden, heißt es von der ING. "Der starke Anstieg der wöchentlichen US-Öllagerdaten ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Markt gut versorgt ist und etwaigen Störungen standhalten kann", so ANZ Research.

Warten auf Israels Gegenangriff auf Iran - Ölpreise steigen kräftig
15:05 Uhr

Neues vom Geldmarkt - EZB-Zinssenkung Ende Oktober erwartet

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(Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/H. Richter)

Die Sätze am europäischen Geldmarkt präsentieren sich am Tag der Deutschen Einheit kaum verändert. An der Erwartung an eine EZB-Zinssenkung Ende des Monats hat sich nach den Aussagen von EZB-Direktorin Isabel Schnabel nichts geändert. Schnabel, die zu den "Falken" im Rat gezählt wird, sagte am Mittwoch: "Wir können den Gegenwind für das Wachstum nicht ignorieren" und dass "ein nachhaltiger Rückgang der Inflation auf unser 2-Prozent-Ziel in einem angemessenen Zeitraum wahrscheinlicher wird, trotz weiterhin erhöhter Dienstleistungsinflation und starkem Lohnwachstum". Am Terminmarkt wird eine Zinssenkung auf der Sitzung Ende Oktober mit knapp 100 Prozent eingepreist.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,39 - 3,59 (3,30 - 3,59), Wochengeld: 3,39 - 3,59 (3,39 - 3,59), 1-Monats-Geld: 3,30 - 3,55 (3,33 - 3,55), 3-Monats-Geld: 3,16 - 3,46 (3,18 - 3,45), 6-Monats-Geld: 3,00 - 3,25 (3,05 - 3,25), 12-Monats-Geld: 2,63 - 2,90 (2,68 - 2,90), Euribors: 3 Monate: 3,2380 (3,2520), 6 Monate: 3,0710 (3,0920), 12 Monate: 2,7120 (2,7490)

Neues vom Geldmarkt - EZB-Zinssenkung Ende Oktober erwartet
14:46 Uhr

USA melden mehr Arbeitslosenhilfe-Erstanträge

In den USA hat die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung in der Woche zum 28. September zugelegt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 6000 auf 225.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg auf nur 220.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert nach oben revidiert, auf 219.000 von ursprünglich 218.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt verringerte sich gegenüber der Vorwoche um 750 auf 224.250. In der Woche zum 21. September erhielten 1,826 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 7000.

USA melden mehr Arbeitslosenhilfe-Erstanträge
14:18 Uhr

FDJ-Aktie schmiert ab

Für die Aktie des französischen Wettspielanbieters La Française des Jeux (FDJ) geht es um 6,5 Prozent nach unten. Der FDJ droht Ungemach, heißt es von einem Marktteilnehmer. Er verweist auf einen Bericht, dass die Steuern auf alle Arten von Glücksspieleinnahmen im Jahr 2025 angehoben werden sollen.

FDJ-Aktie schmiert ab
14:14 Uhr

Wall Street funkt kleines Minus

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(Foto: dpa)

Zur Eröffnung an der Wall Street deuten sich leichte Abgaben an. Der Future auf den S&P-500 gibt um 0,3 Prozent nach. Die Blicke der Investoren sind weiterhin auf den Konflikt im Nahen Osten gerichtet. Eine Antwort Israels auf den iranischen Raketenangriff ist bislang ausgeblieben. Sollte es dazu kommen, könnte das eine Eskalation in der Region zur Folge haben, mit kaum absehbaren Folgen.

Daneben sind die Blicke der Investoren auf den US-Arbeitsmarktbericht für September am Freitag gerichtet. Hier erhofft man sich klarere Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank. Eine weitere Indikation könnten die vor der Startglocke anstehenden wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe liefern. Die am Mittwoch ausgewiesenen Daten für den Stellenaufbau in der US-Privatwirtschaft waren etwas höher ausgefallen als erwartet.

Wall Street funkt kleines Minus
13:48 Uhr

Deutz überrascht mit Gewinnwarnung - Aktie stürzt ab

Um knapp 16 Prozent abwärts ist es im SDAX mit der Aktie von Deutz nach einer Gewinnwarnung gegangen. "Kommt etwas spät im Konjunkturzyklus", sagte ein Händler dazu. Alle genannten Begründungen wie "konjunkturelle Nachfrageschwäche" habe man bereits oft von anderen Unternehmen gehört. Daher überrasche der nun gesenkte Jahresausblick vor allem in seinem Umfang. Unter anderem erwartet Deutz für das laufende Geschäftsjahr nur noch einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro nach zuvor 1,9 bis 2,1 Milliarden Euro.

Deutz überrascht mit Gewinnwarnung - Aktie stürzt ab
13:22 Uhr

Alstom macht Görlitzer Werk in anderthalb Jahren dicht

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der französische Zugbauer Alstom will das Werk in Görlitz mit derzeit rund 700 Mitarbeitern bis Ende März 2026 schließen. Grund sei die strategische Verlagerung von Rohbauarbeiten nach Osteuropa, teilte das Unternehmen mit. Der Schritt sei Teil einer Spezialisierung der deutschen Standorte, über die die Arbeitnehmervertretung informiert worden sei. Am stärksten betroffen seien daneben die Standorte in Hennigsdorf, Kassel und Mannheim.

Mit Blick auf den 175 Jahre alten Standort im ostsächsischen Görlitz hieß es, dass "fortgeschrittene vertrauliche Gespräche mit einem industriellen Partner über ein mögliches Engagement am Standort" liefen. Ziel sei, insbesondere für die Industriearbeitsplätze eine nachhaltige Perspektive zu schaffen. Derlei Pläne sind schon länger bekannt, nun machte Alstom Details zur geplanten Umstrukturierung öffentlich.

Alstom macht Görlitzer Werk in anderthalb Jahren dicht
13:15 Uhr

Lahmes Pentixapharm-Börsendebüt in Frankfurt

Die Pentixapharm-Aktie hat ein maues Börsendebüt abgeliefert. Der erste Kurs lag bei 5,10 Euro, was dem Ausgabepreis entsprach. Aktuell notiert die Aktie mit 4,62 Euro. Die Abspaltung war von der Hauptversammlung auf Grund der unterschiedlichen Geschäftsfelder der beiden Unternehmen beschlossen worden. Während sich das Kerngeschäft von Eckert & Ziegler (minus 8,2 Prozent) auf die Produktion und den Vertrieb von Radioisotopen konzentriert, fokussiert sich die 2024 gegründete Pentixapharm auf die Entwicklung und Zulassung neuer Radiopharmazeutika.

Die Aktie von Pentixapharm wird im Zuge der Abspaltung von Eckert & Ziegler am 3. Oktober für einen Tag in den SDAX und den TecDAX aufgenommen.

Lahmes Pentixapharm-Börsendebüt in Frankfurt
12:56 Uhr

Bericht über Ermittlung in den USA drückt SAP-Kurs runter

Neue Nachrichten zur jüngsten Ermittlung in den USA haben die SAP-Aktie unter Druck gesetzt. Das Papier des Walldorfer DAX-Schwergewichts gab um 0,9 Prozent nach.

Die US-Staatsanwaltschaft weite die Untersuchung zu möglichen Preisabsprachen zwischen SAP und dem Software-Distributor Carahsoft aus, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Gerichtsunterlagen. Nun werde die Zusammenarbeit beider Unternehmen mit fast 100 Regierungsbehörden untersucht, hieß es. Damit sei der Umfang der seit 2022 laufenden Ermittlungen weit größer als bisher bekannt.

Bericht über Ermittlung in den USA drückt SAP-Kurs runter
12:30 Uhr

Mit Anleihe-ETFs längerfristig profitieren

Die Notenbanken sind vor Kurzem in den Zinssenkungszyklus umgeschwenkt. Anleger und Sparer müssen sich also auf weiter fallende Zinsen einstellen. Wer aber noch länger von den jetzigen Zinsen profitieren möchte, könnte sie sich zum Beispiel mit Anleihe-ETFs mit fester Laufzeit sichern. Wie das geht, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Sebastian Wielert vom ETF-Anbieter Xtrackers und Chris-Oliver Schickentanz von Capitell Vermögens-Management.

Mit Anleihe-ETFs längerfristig profitieren
12:04 Uhr

VW-Rivale verlegt Termin für E-Autoproduktion in den USA

Toyota verschiebt offenbar den Start seiner Elektroauto-Produktion in den USA. Die ersten E-Autos in seinem Werk im Bundesstaat Kentucky sollten nun im ersten Halbjahr 2026 vom Band rollen, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei". "Toyota hat seine Zulieferer kürzlich darüber informiert, dass sich der Starttermin nun um mehrere Monate verschiebt." Grund seien Designanpassungen und schleppende Verkäufe. Insider hatten zuvor gesagt, Lieferengpässe und Governance-Probleme hätten den japanischen Autobauer dazu veranlasst, den Produktionsstart seiner Elektroautos in den USA um sechs Monate auf etwa Juni 2026 zu verschieben.

Der weltgrößte Autobauer werde auch seine Pläne aufgeben, bis 2030 neue Elektro-SUVs der Marke Lexus in Nordamerika zu produzieren und stattdessen fertige Fahrzeuge aus Japan in die USA exportieren, so der Bericht weiter. Im Februar hatte Toyota 1,3 Milliarden Dollar in sein Werk in Kentucky investiert, um die Elektromobilität voranzutreiben. Die Verschiebung des Produktionsstarts verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich selbst etablierte Autohersteller bei der Umstellung auf Elektromobilität gegenübersehen.

VW-Rivale verlegt Termin für E-Autoproduktion in den USA
11:53 Uhr

DAX bleibt rot, ist aber wieder über 19.000

Der DAX hat den gesamten Vormittag im Minus verbracht, hat seine Verluste aber etwas abbauen können. Der deutsche Leitindex verlor am Mittag 0,6 Prozent auf 19.042 Punkte. Kurzzeitig ging der DAX bis auf 18.979 Punkte runter. Der EUROSTOXX50 notierte ebenfalls 0,6 Prozent tiefer bei 4936 Zählern.

Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners, zeigte sich gelassen. "Trotz der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten haben bisher nur ganz wenige dem DAX den Rücken gekehrt. Die Masse bleibt investiert. Und möchte bei der Reise in Richtung 20.000 auf jeden Fall dabei sein."

DAX bleibt rot, ist aber wieder über 19.000
11:37 Uhr

Lanxess verkauft Polyurethan-Sparte - Aktienkurs sackt ab

Der anstehende Verkauf der Polyurethan-Sparte von Lanxess drückt die Aktie des Spezialchemiekonzerns. Die Papiere geben im MDAX mehr als drei Prozent nach. Lanxess habe einen Vertrag über die Veräußerung von Urethane Systems an den Konkurrenten UBE in Tokio unterzeichnet, teilten die Unternehmen mit. Die Transaktion dürfte in der ersten Hälfte 2025 abgeschlossen werden.

Der Wert von Urethane Systems beläuft sich nach Angaben von Lanxess auf 460 Millionen Euro, mit dem Erlös will das Unternehmen Schulden abbauen. Die Kölner hatten bereits im November 2023 angekündigt, Urethane Systems mit sechs Produktionsstandorten und rund 400 Mitarbeitern verkaufen zu wollen. Die Sparte passe als letzte verbliebene Kunststoff-Geschäftseinheit nicht mehr zur Ausrichtung von Lanxess als reines Spezialchemieunternehmen.

Lanxess verkauft Polyurethan-Sparte - Aktienkurs sackt ab
11:17 Uhr

Deutsche Wohnen nach Pflegeheim-Verkauf gefragt

Gefragt sind die Titel des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen, die zeitweise um gut zwei Prozent vorrückten. Der Gewinn bröckelte dann aber wieder ab, sodass das Papier derzeit nur noch um 0,4 Prozent steigt. Das Unternehmen hat den Verkauf von 23 Pflegeheimen im Wert von 300 Millionen Euro angekündigt.

Deutsche Wohnen nach Pflegeheim-Verkauf gefragt
10:55 Uhr

Schweizer Inflation sehr niedrig

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(Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Die Inflation in der Schweiz ist im September auf den tiefsten Stand seit Juli 2021 gesunken. Wie das dortige Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahresmonat im September um 0,8 Prozent. Im August lag das Plus bei 1,1 Prozent.

Den Rückgang um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat führte die Behörde auf verschiedene Faktoren zurück, unter anderem auf die gesunkenen Preise für Pauschalreisen ins Ausland, für die Parahotellerie und für den Luftverkehr. Ebenfalls gesunken sind die Preise für Benzin, Heizöl und Diesel. Demgegenüber seien die Preise für Bekleidung und Schuhe gestiegen, ebenso wie jene für Beeren und Fruchtgemüse.

Schweizer Inflation sehr niedrig
10:30 Uhr

K+S-Aktie kommt unter die Räder

Bei den Unternehmen gerät der Düngemittel- und Kalisalzkonzern K+S stark unter Druck. Die im MDAX notierten Aktie der Nordhessen gibt um 6,1 Prozent nach. Die Experten der US-Großbank JP Morgan hatten das Papier auf "Neutral" nach zuvor "Overweight" herabgestuft.

K+S-Aktie kommt unter die Räder
10:18 Uhr

Gute Service-PMIs erschweren Zinsschritte der EZB - DAX unter 19.000

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(Foto: picture alliance / Jochen Tack)

Zumeist deutlich nach oben sind die Einkaufsmanager-Indizes (PMI) für den Service-Bereich in den Ländern Europas korrigiert worden. "Das ist ähnlich wie bei den bislang besseren US-Arbeitsmarkt-Indikatoren und macht Zinssenkungen auch für die EZB nicht so leicht wie erhofft", sagte ein Händler. Der DAX rutschte damit unter die 19.000er-Marke.

Italiens PMI sei unter die Expansionsschwelle gefallen, bei Spanien ging es dafür umso kräftiger nach oben. Auch Frankreichs Service-PMI wurde nach oben korrigiert, der deutsche blieb mit 50,6 unverändert. Für die gesamte Eurozone wurde der PMI aber auf 51,4 erhöht, und damit um fast einen ganzen Punkt. Der Markt blickt nun gespannt auf die Erzeugerpreise in der Eurozone.

Gute Service-PMIs erschweren Zinsschritte der EZB - DAX unter 19.000
09:59 Uhr

Analysten wirbeln Autosektor auf

Kräftige Umstufungen durch Analysten sorgen für größere Bewegungen im Autosektor. Bei Aston Martin ziehen Jefferies ihre "Buy"-Einstufung zurück. Barclays senken ihre Einstufung von Porsche, Stellantis und Mercedes, bei Porsche SE sogar auf "Underweight".

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Analysten wirbeln Autosektor auf
09:35 Uhr

"Superstar" aus China? Autoaktien im Blick

Keine klaren Vorgaben für den Autosektor sehen Händler nach diversen Absatzzahlen der Hersteller. Das Kursminus von Tesla an der Nasdaq am Vorabend nach ihren Daten sollte nicht überbewertet werden. Tesla habe den erwarteten Absatzanstieg im dritten Quartal von 6,4 Prozent zum Vorjahr vorgelegt. "Der Markt reagiert manchmal auf absolute Absatzzahlen, manchmal aber nur auf Marktanteile oder die Entwicklung in China oder nur die bei E-Autos", sagt ein Händler. Die Aktien seien daher aktuell nicht attraktiv zu handeln.

Klar sei nur, deutsche Unternehmen als Verlierer der Entwicklung in China zu sehen und BYD als den "Superstar". Die Chinesen hatten am Vortag ein Plus von rund 50 Prozent und ein neues Allzeithoch im Absatz vermeldet. Die Aktien sind seit knapp zwei Wochen in Hongkong auf Haussekurs. Tesla und BYD sind die weltgrößten Hersteller von E-Autos.

"Superstar" aus China? Autoaktien im Blick
09:16 Uhr

"Keine Aktienkäufe im großen Stil"

Der DAX zieht sich auch zum Start in den heutigen Feiertagshandel weiter zurück. Er notiert kurz nach dem Start 0,4 Prozent im Minus bei Kursen um 19.095 Punkte, nachdem das Börsenbarometer bereits an den vorherigen Handelstagen immer wieder Verluste hinnehmen musste. Vor knapp einer Woche hatte der Leitindex noch nahe der 19.500er-Marke gelegen.

"Das Thema Nahost belastet weiter", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. "Man sorgt sich um die Ölversorgung, wenn die Lage dort eskaliert. Schließlich kommt ein Drittel der weltweiten Öllieferungen aus der Region", erläutert sie. "Die Nahost-Lage lädt nicht gerade dazu ein, Aktien im großen Stil zu kaufen."

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"Keine Aktienkäufe im großen Stil"
08:54 Uhr

Diese Aktie wird nachbörslich abgestraft

Levi Strauss hat eine strategische Überprüfung seiner schwächelnden Marke Dockers eingeleitet, einschließlich eines möglichen Verkaufs. Eine Frist oder einen Zeitplan für die Entscheidung nennt der Jeanshersteller nicht. Im dritten Quartal sei der Umsatz von Dockers um 15 Prozent zurückgegangen, teilt der Konzern mit. Der Quartalsnettoumsatz von Levi stieg dagegen auf 1,52 Milliarden Dollar von 1,51 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten allerdings 1,55 Milliarden Dollar erwartet. Levi-Aktien fallen im nachbörslichen Handel zunächst um fast acht Prozent.

Diese Aktie wird nachbörslich abgestraft
08:36 Uhr

Risk-Off-Stimmung im DAX

Mit einem zurückhaltenden Geschäft an Europas Börsen rechnen Händler. Die Risk-Off-Stimmung an den internationalen Börsen geht angesichts der Spannungen in Nahost weiter. Der DAX wird knapp über der 19.100er-Marke erwartet, denn gehandelt wird in Deutschland auch am Tag der Deutschen Einheit. Viele Banken sind an dem Feiertag allerdings nur minimal besetzt, der Börsenumsatz wird daher gering erwartet.

Als Profiteure der Nahost-Krise werden die üblichen Branchen erwartet: Rüstungs- und Ölwerte dürften fester gehen, Airlines als Einkäufer der höheren Ölpreise darunter leiden. Hier treiben vor allem die Sorgen, ein Gegenschlag Israels könnte die Öl-Terminals des Iran treffen und damit die Versorgung unterbrechen, heißt es von der ANZ.

Die Vorgaben aus den USA und Asien sind derweil gemischt. Klare Sektortrends lassen sich kaum ausmachen. Der Markt hatte gestern verschnupft auf die stärkeren ADP-Daten zum US-Arbeitsmarkt reagiert. Nachdem bereits andere Indikatoren auf eine geringere Abkühlung als vom Markt erhofft gedeutet hatten, steht nun der ISM-Index am Nachmittag im Fokus. Er ist für den Service-Bereich und damit den stärksten Arbeitgeber in den USA.

Risk-Off-Stimmung im DAX
08:22 Uhr

HSI-Hausse endet abrupt

Erneut sehr uneinheitlich zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien. Tokio ist weiter auf Achterbahnfahrt, am Aktienmarkt in Hongkong werden nach der Hausse der vergangenen Handelstage Gewinne mitgenommen. Der HSI rutscht um 3,1 Prozent ab, was in erster Linie Gewinnmitnahmen geschuldet sein dürfte. Der Nikkeei-Index in Tokio steigt um 2,3 Prozent auf 38.667 Punkte. Am Montag war er stark gefallen, am Dienstag hatte er sich kräftig erholt und am Mittwoch dann wieder deutlich nachgegeben.

Unterstützung kommt vom Yen. Er hat sich im Vergleich zum Vortag stark abgeschwächt von rund 143,80 auf 146,80 je Dollar. Mitauslöser dafür waren Aussagen des neuen Premierministers Ishiba, wonach die Wirtschaft in Japan noch nicht bereit sei für eine weitere Zinserhöhung. Ein billigerer Yen verbilligt die Exporte japanischer Unternehmen in Dollar und erhöht die im Ausland erzielten und zurück in Yen transferierten Gewinne der Unternehmen.

In Sydney, wo der Markt meist mehr der Vorgabe der Wall Street folgt, tut er genau dies auch heute. Der S&P/ASX bewegt sich kaum vom Fleck, nachdem die US-Indizes behauptet tendiert hatten. Weiter nicht gehandelt wird im Rahmen der "Goldenen Woche" in Schanghai. Auch in Seoul pausiert das Geschäft. Dort wird der Gründungstag gefeiert.

HSI-Hausse endet abrupt
08:06 Uhr

Tesla? "Gut ist nicht gut genug"

Zum Monatsstart tauchen die Kurse an der Wall Street leicht ab. Gestern zeigt sich dann ein eher flacher Verlauf. Es kehrt etwas Ruhe ein. Die Anleger blicken bereits voraus auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, wie ntv-Börsenkorrespondent Jens Korte in New York kommentiert. Eine Enttäuschung gab es dann aber doch.

Tesla? "Gut ist nicht gut genug"
07:48 Uhr

Eskalationssorgen treiben Ölpreise

Am Rohstoffmarkt ziehen die Ölpreise aufgrund von Befürchtungen an, dass der eskalierende Nahost-Konflikt die Ölversorgung aus der weltweit wichtigsten Förderregion gefährden könnte. Rohöl der Nordseesorte Brent verteuert sich um 0,9 Prozent auf 74,57 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Öl der Sorte WTI notiert 1,0 Prozent fester bei 70,83 Dollar.

Eskalationssorgen treiben Ölpreise
07:30 Uhr

Chinas Immobilienaktien stürzen ab

Unter den Einzelwerten in Asien werden nach den explosionsartigen Kurssteigerungen Gewinne insbesondere bei Aktien aus dem Immobiliensektor mitgenommen. Sie hatten besonders von dem Unterstützungspaket von Notenbank und Politik für die lahmende chinesische Konjunktur profitiert. Der entsprechende Subindex verliert rund fünf Prozent. Longfor geben um gut zehn Prozent und China Vanke um knapp fünf Prozent nach. Letztere waren allein gestern um rund 60 Prozent nach oben geschossen. Kräftig Kasse wird auch bei Technologieaktien gemacht. Deren Subindex büßt ebenfalls über fünf Prozent ein.

Chinas Immobilienaktien stürzen ab
07:15 Uhr

Lockere Geldpolitik lockt Anleger in japanische Aktien

Die Aussicht auf eine weiterhin lockere Geldpolitik der Bank of Japan (BOJ) und einen schwächeren Yen treiben die Anleger an die japanischen Märkte. In Tokio steigt der Nikkei-Index gestützt von einem schwächeren Yen um 2,2 Prozent auf 38.655,03 Punkte, der breiter gefasste Topix notiert 1,4 Prozent höher bei 2690,18 Punkten. Ministerpräsident Shigeru Ishiba hatte zuvor erklärt, Japan sei noch nicht bereit für weitere Zinserhöhungen.

Aktien von Sony steigen um 1,5 Prozent, Papuere des Autobauers Toyota Motor 2,1 Prozent. Im Sog ihrer US-Pendants an der Wall Street legen auch Technologiewerte zu. Die Chipwerte Tokyo Electron klettern um 3,3 Prozent und Advantest um 4,1 Prozent, während der auf KI fokussierte Start-up-Investor Softbank um knapp drei Prozent zulegte. Die Märkte konzentrierten sich zunehmend darauf, wie sich die Wirtschaftspolitik der neuen Regierung entwickeln werde, sagt Maki Sawada vom Finanzdienstleister Nomura Securities. "Da diese Faktoren etwas unsicher sind, könnte dies den Aktienmarkt vorübergehend belasten", obwohl ein schwächerer Yen den Markt zu stützen scheine. Die Börse Shanghai ist wegen der Feiertage der "Goldenen Woche" bis einschließlich Freitag geschlossen.

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Lockere Geldpolitik lockt Anleger in japanische Aktien
06:55 Uhr

Soviel ist OpenAI derzeit wert

Der KI-Konzern OpenAI hat Insidern zufolge 6,6 Milliarden Dollar bei Investoren eingesammelt. Damit werde der Microsoft-Partner mit 157 Milliarden Dollar bewertet, sagen mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der für seine generative Künstliche Intelligenz (KI) ChatGPT bekannte Softwarekonzern zählt somit zu den wertvollsten Privatunternehmen der Welt. OpenAI ist auf dem Weg, in diesem Jahr bei steigenden Verlusten von mehr als fünf Milliarden Dollar einen Umsatz von 3,6 Milliarden Dollar zu erzielen, wie ebenfalls aus Kreisen verlautet. Für 2025 wird ein Umsatzsprung auf 11,6 Milliarden Dollar prognostiziert.

An der Finanzierung hätten sich den Angaben zufolge neben Risikokapitalgebern wie Thrive Capital und Khosla Ventures auch OpenAIs größter Geldgeber Microsoft beteiligt. Neu hinzugekommen sei der KI-Chiphersteller Nvidia. Als weitere Namen wurden Altimeter Capital, Fidelity, Softbank und die staatlich unterstützte Investmentfirma MGX aus Abu Dhabi genannt. Apple habe sich dagegen nach Verhandlungen nicht an der Finanzierung beteiligt.

Soviel ist OpenAI derzeit wert
06:37 Uhr

"US-Seite bestimmt Dollar-Yen-Kurs"

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,3 Prozent auf 146,85 Yen. Die japanische Währung und der Aktienmarkt bewegen sich typischerweise in entgegengesetzte Richtungen, da ein stärkerer Yen die Wettbewerbsfähigkeit japanischer Exporteure beeinträchtigt. "Ich denke, dass der Dollar-Yen-Kurs jetzt von der US-Seite bestimmt wird. Angesichts der guten US-Arbeitsmarktdaten in dieser Woche könnte der Dollar/Yen-Kurs weiter in Richtung 149,40 steigen, wie wir es Mitte August gesehen haben, wenn die Daten zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft morgen bestätigt werden", sagt Tony Sycamore vom Broker IG. Gegenüber der Schweizer Währung steigt der Dollar leicht auf 0,8503 Franken. Der Euro notiert nahezu unverändert bei 1,1036 Dollar.

"US-Seite bestimmt Dollar-Yen-Kurs"
06:00 Uhr

Wie weit dreht sich die Eskalationsspriale im Nahen Osten?

Der DAX bewegt sich weiter über der psychologisch wichtigen 19.000er-Marke. Nachdem er am vergangenen Freitag noch im Bereich von 19.500 notierte und zu Beginn des Dienstagsgeschäft noch einmal reüssieren konnte, sorgte danach die Eskalation in Nahost für Verunsicherung bei den Anlegern. Es kam bislang aber nicht zu einem Kurseinbruch. Der DAX verabschiedete sich zur Wochenmitte mit einem Stand von 19.165 Punkten 0,3 Prozent schwächer in den Feierabend. An der Wall Street kletterten die Kurse dagegen leicht.

Der Stratege der Deutschen Bank, Jim Reid, sieht Parallelen zwischen dem aktuellen Raketenbeschuss und dem im vergangenen April, der keine größere Eskalation zur Folge hatte. In beiden Fällen seien Warnhinweise über einen unmittelbar bevorstehenden Angriff veröffentlicht worden. "Mit der Eskalation des Konfliktes im Nahen Osten ist die Unsicherheit an den Börsen zurück", so QC Partners. Die große Frage für die Anleger sei jetzt, wie weit sich die Eskalationsspirale drehen werde und wie groß die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und damit auch auf die Börsen am Ende werden.

Neben den weltpolitischen Gegebenheiten sollten Anleger heute vor allem ihren Blick auf Konjunkturdaten werfen. So stehen etwa Einkaufsmanagerindizes für das nicht-verarbeitende Gewerbe in jeweils zweiter Veröffentlichung an. Entsprechende Zahlen dazu kommen etwa aus Italien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, der EU und den USA. Aus den USA kommen dazu am Nachmittag noch Daten zum Industrie-Auftragseingang und der ISM-Index.

Die komplette Terminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

Wie weit dreht sich die Eskalationsspriale im Nahen Osten?