Der Börsen-Tag
17. April 2026
imageHeute mit Diana Dittmer und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Dax macht einen riesigen Satz nach oben

Am Nachmittag ist Schwung in das Handelsgeschehen an der Frankfurter Börse gekommen. Anleger feierten die angekündigte Öffnung der Straße von Hormus. Der Dax weitete seine Gewinne massiv aus und machte Hunderte Punkte gut. Am Ende ging der deutsche Leitindex 2,3 Prozent fester mit 24.702 Punkten aus dem Handel. Damit näherte er sich wieder seinem Rekordhoch von 25.508 Zählern. Der EuroStoxx50 notierte 2,0 Prozent höher bei 6053 Stellen.

Gleichzeitig rauschten die Ölpreise deutlich runter. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verbilligten sich zum Zeitpunkt des Handelsendes in Frankfurt um 9,4 beziehungsweise 12,8 Prozent.  Israel und der Libanon hatten am Donnerstag einer zehntägigen Waffenruhe zugestimmt. Damit ist ein Haupthindernis für ein umfassenderes Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigt. Daraufhin gab der Iran die Straße von Hormus für die Dauer der Waffenruhe im Libanon wieder vollständig für die Handelsschifffahrt frei. Zudem könnten sich die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran laut US-Präsident Donald Trump schon dieses Wochenende wieder treffen.

Anleger griffen bei Staatsanleihen zu, was die Renditen drückte. Nachdem die vom Iran angekündigte Öffnung der Straße von Hormus für den Handelsverkehr die Friedenshoffnungen anheizte, gingen die Wetten auf Zinsanhebungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) zurück.

Dax macht einen riesigen Satz nach oben
17:26 Uhr

55 Milliarden Euro für Dax-Anleger

Die Dividendensaison läuft auf Hochtouren und das trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten. Welche Branchen besonders hervorstechen und warum Dividenden auch für Zertifikateanleger eine wichtige Rolle spielen, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Christian Köker von der HSBC.

55 Milliarden Euro für Dax-Anleger
17:13 Uhr

Insider: Gerresheimer schmettert US-Offerte ab

Der angeschlagene Verpackungskonzern Gerresheimer hat den Übernahme-Vorstoß des US-Rivalen Silgan Insidern zufolge zurückgewiesen. Drei mit der Situation vertraute Personen sagten Reuters, es gebe keine Gespräche zwischen den beiden Unternehmen mehr. Ein Insider sagte, Gerresheimer wolle sich vorerst auf die Lösung seiner Bilanzierungsprobleme und den Verkauf der US-Tochter Centor konzentrieren. Reuters hatte im März von Insidern erfahren, dass Silgan mit einer unverbindlichen Offerte über 41 Euro je Aktie an Gerresheimer herangetreten war, mehr als doppelt so viel wie der Börsenkurs. Das hatte die Gerresheimer-Aktie um 15 Prozent nach oben getrieben.

Insider: Gerresheimer schmettert US-Offerte ab
17:00 Uhr

Insider: Deutsche Bank meldet möglichen Verstoß gegen Russland-Sanktionen

Die Deutsche Bank hat Insidern zufolge die Aufsichtsbehörden über einen möglichen Verstoß gegen Sanktionsregeln informiert. Dabei geht es um die Vorgabe, Einlagen russischer Privatpersonen auf unter 100.000 Euro zu begrenzen, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte. Der mögliche Verstoß sei aufgefallen, nachdem das Geldhaus Anfang des Jahres eine Arbeitsgruppe zur Einhaltung der verschärften Sanktionsgesetze gebildet habe.

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Deutsche Bank teilte in einer Stellungnahme mit, sie überprüfe im Rahmen ihrer normalen Geschäftsabläufe ihre Prozesse zur Einhaltung von Sanktionen fortlaufend. "Wann immer wir mögliche Schwachstellen identifizieren, ergreifen wir angemessene Maßnahmen zur Anpassung und Verbesserung unserer Prozesse und informieren die zuständigen Aufsichtsbehörden proaktiv", erklärte die Deutsche Bank. Darüber hinaus wollte sich das Institut nicht äußern. Zuerst hatte das Portal "Finanz-Szene" über die Entwicklung berichtet.

Insider: Deutsche Bank meldet möglichen Verstoß gegen Russland-Sanktionen
16:36 Uhr

Luftfahrtaktien schnellen mit Brent-Crash hoch

Luftfahrtaktien gehören zu den großen Profiteuren des einbrechenden Ölpreises, nachdem der Iran erklärt hat, die Straße von Hormus sei zumindest für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands vollständig befahrbar. Die Branche hatte besonders unter den abzeichnenden Lieferschwierigkeiten von Kerosin gelitten. Lufthansa steigen um 5,4 Prozent, Air France-KLM um 7,3 Prozent und IAG um 5,5 Prozent. Für die TUI-Aktie geht es um 5,5 Prozent nach oben.

Luftfahrtaktien schnellen mit Brent-Crash hoch
16:28 Uhr

Auch Bitcoin geht kräftig hoch

Der Bitcoin-Kurs geht weiter nach oben, nachdem der iranische Außenminister Abbas Araghchi nach einem Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon erklärt hat, die Straße von Hormus sei für Handelsschiffe "vollständig offen". Präsident Trump habe den Schritt auf seiner Plattform Truth Social begrüßt, aber gesagt, eine US-Blockade iranischer Häfen werde bestehen bleiben, bis ein Friedensabkommen erzielt sei. Zuvor hatte der Iran erklärt, man werde keinen weiteren vorübergehenden Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran akzeptieren und wolle stattdessen, dass der Konflikt "hier und jetzt ein für alle Mal endet". Der Bitcoin steigt um rund drei Prozent auf 77.724 Dollar, wie aus Daten von LSEG hervorgeht.

Auch Bitcoin geht kräftig hoch
16:11 Uhr

"Aktienmärkte kennen für den Moment kein Halten"

Zur Eröffnung der Wall Street in New York bricht lautstarker Jubel aus. Grund dürfte unter anderem Irans Öffnung der Straße von Hormus sein. Doch es gibt noch mehr zu feiern: Der Nasdaq steuert auf seine "längste Gewinnsträhne seit den 90er-Jahren" zu, berichtet ntv-Reporter Jens Korte.

"Aktienmärkte kennen für den Moment kein Halten"
16:01 Uhr

Wall Street eröffnet stark - Flugaktien top - Netflix tiefrot

(Foto: picture alliance / Sipa USA)

Die US-Börsen starten mit deutlichen Kursgewinnen in den letzten Handelstag der Woche. Auftrieb erhalten die Aktienkurse von der Nachricht, dass der Iran die Straße von Hormus wieder geöffnet hat. Kurz nach der Startglocke steigt der Dow-Jones-Index um 1,3 Prozent auf 49.194 Punkte. Der S&P-500 gewinnt 0,8 Prozent und der Nasdaq-Composite 1,1 Prozent.

Unternehmensseitig hat Netflix bei der Vorlage von Geschäftszahlen einen Ausblick auf das laufende zweite Quartal vorgelegt, der an der Börse mit Enttäuschung aufgenommen wird. Auch der geplante Rücktritt des Unternehmensmitgründers Reed Hastings komme nicht gut an, sagen Marktteilnehmer. Die Aktie sackt um 11,5 Prozent ab. Alcoa stürzen um 9,4 Prozent ab. Der Aluminiumkonzern hat im ersten Quartal trotz höherer Aluminiumpreise einen Umsatzrückgang verbucht und die Erwartungen des Markts verfehlt. Aktien des Energiesektors werden im Sog des sinkenden Ölpreises abverkauft. Chevron, Exxon Mobil und Occidental Petroleum verbilligen sich um bis zu 6,4 Prozent. Nutznießer der fallenden Ölpreise sind die Aktien von Fluggesellschaften und Touristikunternehmen. American Airlines und United Airlines gewinnen 6,4 und 10,5 Prozent. Der Kurs der Kreuzfahrtreederei Carnival rückt um 8,8 Prozent vor.

Wall Street eröffnet stark - Flugaktien top - Netflix tiefrot
15:41 Uhr

Öl- und Gasaktien rauschen nach Ölpreisrutsch abwärts

Der Ölpreisrutsch nach der Ankündigung des Iran, die Straße von Hormus für die kommerzielle Schifffahrt wieder freizugeben, setzt Öl- und Gasaktien zu. Der europäische Sektorindex fällt um vier Prozent auf den niedrigsten Stand seit März 2023. Die Aktien von Eni, OMV, Galp Energia, Repsol, Shell, Aker BP, Vaar Energi und BP geben zwischen 3,5 und 6,2 Prozent nach. Auch in den USA gerät der Sektor unter Druck. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Öltransport. Die Ankündigung mindert die Sorge vor Lieferengpässen und drückt damit den Ölpreis, der um zeitweise rund zwölf Prozent nachgibt.

Öl- und Gasaktien rauschen nach Ölpreisrutsch abwärts
16:22 Uhr

ETFs für Einsteiger - kompakt und einfach erklärt

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Letzte Chance: Heute endet das 27-Euro-Angebot

Nur noch heute bis 23:59 Uhr gilt der Einführungspreis von 27 Euro für die ETF Masterclass. Ab morgen kostet der Zugang wieder 54 Euro. Ob dieses Angebot erneut verfügbar sein wird, ist offen. Wenn Sie sich aktuell mit Ihrer privaten Altersvorsorge beschäftigen, ist heute der richtige Zeitpunkt zu handeln.

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15:30 Uhr

Dollar und Renditen von US-Staatsanleihen fallen

Der US-Dollar gibt nach, da die Ölpreise aufgrund von Berichten einbrechen, wonach der Iran die Straße von Hormus nun für geöffnet erklärt. Die Meldung erfolgt inmitten wachsender Hoffnungen auf ein Friedensabkommen. Auch die Renditen von US-Staatsanleihen fallen, da die Aussicht auf billigere Energie die Ängste vor einer anhaltenden Inflation dämpft und die Erwartungen von Zinssenkungen der Fed schürt. Der DXY-Index von ICE fällt um 0,6 Prozent und der WSJ Dollar Index gibt um 0,5 Prozent nach. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe liegt bei 4,23 Prozent, nachdem sie vor der Nachricht bei rund 4,30 Prozent gelegen hatte.

Dollar und Renditen von US-Staatsanleihen fallen
15:03 Uhr

Iran: Straße von Hormus wieder offen - Dax schießt hoch, Ölpreise purzeln

Der Dax ist regelrecht nach oben gesprungen - um 2,4 Prozent auf 24.734 Punkte. Die Preise für Brent- und WTI-Öl fielen um mehr als neun beziehungsweise mehr als zwölf Prozent. Der EuroStoxx50 schnellte um 1,8 Prozent auf 6041 Stellen hoch.

Die Blockade der für die Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus wird dem Iran zufolge für die restliche Zeit der mit dem Libanon geltenden Waffenruhe aufgehoben. Der Grund dafür sei diese vereinbarte Waffenruhe, die der Iran gefordert hatte, teilte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit. Dies gelte für alle Handelsschiffe.

Iran: Straße von Hormus wieder offen - Dax schießt hoch, Ölpreise purzeln
14:33 Uhr

"Harter Schlag für Speyer": Mann+Hummel schließt Werk

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Unternehmenszentrale von Mann+Hummel. (Foto: dpa)

Die geplante Werkschließung des Filterherstellers Mann+Hummel im rheinland-pfälzischen Speyer bis spätestens Ende 2028 löst Betroffenheit aus. "Diese Nachricht ist ein harter Schlag für Speyer", teilte SPD-Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler mit. "Hinter den 600 Arbeitsplätzen stehen Menschen und Familien, die teilweise seit Jahrzehnten mit diesem Werk verbunden sind – das bewegt mich sehr", sagte Seiler. Mann+Hummel gehöre seit mehr als 70 Jahren zu Speyer. 

Der Filtrationsexperte hatte am Donnerstag am Unternehmenssitz in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) angekündigt, Produktion und Aktivitäten schrittweise an andere Werke der Gruppe zu verlagern. Der Standort Speyer solle bis Ende 2028 vollständig schließen. Das Unternehmen wolle mit Arbeitnehmervertretern "tragfähige und sozialverträgliche Lösungen" erarbeiten. Dazu sollten unverzüglich Gespräche mit dem Betriebsrat anlaufen.

"Harter Schlag für Speyer": Mann+Hummel schließt Werk
14:09 Uhr

Lindt will Schoko-Weihnachtsmänner günstiger anbieten

Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli will die Preise für seine Schokoladen-Weihnachtsmänner in diesem Jahr senken. "In Deutschland werden wir selektiv bereits im Weihnachtsgeschäft 2026 Preisanpassungen vornehmen", teilte ein Mediensprecher des Konzerns mit. "So werden wir zum Beispiel den Lindt Weihnachtsmann 200 Gramm von 8,99 Euro auf 7,99 Euro in der unverbindlichen Preisempfehlung senken." Die "Lebensmittel Zeitung" hatte am Donnerstag berichtet, dass der Hersteller auf deutliche Absatzrückgänge reagiere und mit der Classics-Tafelschokolade die erste Produktreihe verbillige.

Lindt will Schoko-Weihnachtsmänner günstiger anbieten
13:38 Uhr

Neues vom Geldmarkt

In ruhigen Gewässern bewegt sich der europäische Geldmarkt. Laut der Deutschen Bank wird eine EZB-Zinserhöhung im April aktuell nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 13 Prozent eingepreist. Zum Höhepunkt der durch den Iran-Krieg ausgelösten Inflationssorgen sei ein solcher Schritt mit einer Wahrscheinlichkeit von 86 Prozent eingepreist worden. Der EZB-Rat wird einige für einen möglichen Zinserhöhungsbeschluss am 30. April wichtige Daten erst kurz vor seiner Entscheidung erhalten.

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(Foto: IMAGO/Zoonar)

Tagesgeld: 1,87 - 2,07 (1,87 - 2,07), Wochengeld: 1,91 - 2,11 (1,83 - 2,13), 1-Monats-Geld: 1,90 - 2,15 (2,00 - 2,20), 3-Monats-Geld: 2,17 - 2,33 (2,18 - 2,23), 6-Monats-Geld: 2,13 - 2,23 (2,14 - 2,24), 12-Monats-Geld: 2,51 - 2,62 (2,51 - 2,63), Euribors: 16.04. 15.04. 3 Monate: 2,2380 2,2400, 6 Monate: 2,4530 2,4680, 12 Monate: 2,7230 2,7560

Neues vom Geldmarkt
13:07 Uhr

Bitcoin versucht kurzzeitig den Ausbruch nach oben

Der Bitcoin ist kurzzeitig auf ein Zehn-Wochen-Hoch gestiegen, da ein vorsichtiger Optimismus hinsichtlich eines Friedensabkommens im Iran-Konflikt die Risikobereitschaft verbessert, obwohl die Lage unsicher bleibt. US-Präsident Donald Trump sagte, man sei "sehr nahe an einem Abkommen" mit dem Iran und werde möglicherweise an diesem Wochenende eine weitere Gesprächsrunde abhalten. Unterdessen schien ein neu geschlossener Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon zu halten, was für ein Friedensabkommen von entscheidender Bedeutung ist. Der Bitcoin notiert unverändert bei 75.246 US-Dollar, nachdem er laut Daten von LSEG bis auf 76.336 Dollar gestiegen war.

Bitcoin versucht kurzzeitig den Ausbruch nach oben
12:45 Uhr

IWF kritisiert Tankrabatte -"gut für einkommensstarke Haushalte"

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält nichts von temporären Maßnahmen wie Tankrabatten zur Abfederung hoher Energiepreise. Zwar sei die Versuchung für Regierungen groß, den Preisanstieg mittels Obergrenzen oder Senkungen der Kraftstoffsteuer einfach zu stoppen. "Dies sind jedoch unkluge Maßnahmen", heißt es in einem Briefing der Organisation zu Europa. Eine nicht zielgerichtete Unterstützung komme überproportional einkommensstarken Haushalten zugute, die mehr Energie verbrauchen.

Der IWF beruft sich dabei auf Erkenntnisse aus der Energiekrise infolge des Beginns des Ukraine-Krieges 2022. Nun sollten die europäischen Regierungen die "kostspieligen Fehler nicht wiederholen".

IWF kritisiert Tankrabatte -"gut für einkommensstarke Haushalte"
12:16 Uhr

China setzt auf neue Taiwan-Strategie

Während die Politik von Donald Trump weltweit für Turbulenzen sorgt, präsentiert sich China zunehmend als strategischer Gegenpol. Doch was bedeutet das konkret für Anleger? Lohnt sich ein Investment in China überhaupt und wie lässt sich das umsetzen? Darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Kay-Peter Tönnes von Antecedo.

China setzt auf neue Taiwan-Strategie
11:52 Uhr

Dax klettert - Öl deutlich billiger

Update von der Frankfurter Börse: An diesem nachrichtenarmen Tag hat der Dax seine Klettertour bislang fortgesetzt. Der deutsche Leitindex gewann am Mittag 0,7 Prozent auf 24.330 Punkte. Der EuroStoxx50 stieg um 0,5 Prozent auf 5961 Stellen. Der Euro lag um 0,1 Prozent fester bei 1,1793 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI fielen um 2,1 beziehungsweise 5,6 Prozent auf 96,30 beziehungsweise 87,95 Dollar.

Dax klettert - Öl deutlich billiger
11:32 Uhr

"Bitte keine Tankrabatte"

Gabriele Widmann von der Deka Bank sieht in dem von der Bundesregierung geplanten Tankrabatt einen Fehler. Verbraucherinnen und Verbraucher müssten die Teuerungen aushalten, ein Ende des Iran-Krieges dürfte zeitnah in Sicht sein. 

"Bitte keine Tankrabatte"
11:14 Uhr

Anleiherenditen in der Eurozone gehen hoch 

Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone steigen und folgen damit der Entwicklung der Renditen von US-Staatsanleihen. Die Aussicht auf eine Lösung des Nahost-Krieges hebt die Stimmung der Anleger. Dazu gehören eine mögliche Runde von Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende sowie ein von Frankreich und Großbritannien geleitetes Treffen mit rund 40 Teilnehmerländern über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Allerdings belasten die nach wie vor hohen Ölpreise und die anhaltenden Risiken einer Ölknappheit in Europa in den kommenden Monaten weiterhin die Aussichten.

Laut Tradeweb steigt die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe um 2,5 Basispunkte auf 3,051 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen französischen OAT steigt um drei Basispunkte auf 3,697 Prozent und die Rendite der zehnjährigen italienischen BTP legt ebenfalls um drei Basispunkte auf 3,825 Prozent zu.

Anleiherenditen in der Eurozone gehen hoch 
10:55 Uhr

Herabstufung drückt Aurubis-Aktie runter

 Nach einer Herunterstufung lassen Anleger die Aktien von Aurubis links liegen. Das Papier von Europas größtem Kupferkonzern verliert bis zu 3,5 Prozent auf 181,20 Euro und ist damit schwächster Wert im MDax. Die Analysten von Kepler Cheuvreux stuften Aurubis auf "Hold" von "Buy" herunter. Nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Monate sehen die Experten vorerst nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial. Seit Jahresbeginn kommen die Aktien auf ein Plus von rund 50 Prozent, 2025 legten sie fast 62 Prozent zu.

Herabstufung drückt Aurubis-Aktie runter
10:46 Uhr

Allbirds radikaler Wandel - kann das klappen?

Die Marke Allbirds, die sich eigentlich auf nachhaltige Schuhe fokussiert, will das Modegeschäft vollständig ablegen und auf KI-Rechenzentren umsteigen. Es ist nicht das erste Unternehmen, das seinen Markenkern radikal verändert. 

Allbirds radikaler Wandel - kann das klappen?
10:21 Uhr

Europäische Gaspreise vor deutlichem Wochenverlust

Die europäischen Erdgaspreise steuern trotz anhaltender Sorgen über gestörte LNG-Lieferungen im Nahen Osten auf einen wöchentlichen Verlust von mehr als vier Prozent zu. "Die Region konkurriert mit Asien um LNG-Ladungen, da nun mehr Importe erforderlich sind, um die erschöpften Gasspeicher wieder aufzufüllen", so die Analysten von ANZ. "Prognosen für niedrigere Temperaturen in Nordwesteuropa stützen ebenfalls vorübergehend die Brennstoffnachfrage und verlangsamen die Einlagerungsrate, gerade zu Beginn der Einlagerungssaison."

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(Foto: picture alliance / Wolfgang Maria Weber)

Im frühen Handel fällt der niederländische Leitkontrakt TTF für den Frontmonat um 1,6 Prozent auf 41,74 Euro je Megawattstunde, da der Optimismus über die Gespräche zwischen den USA und dem Iran und ein Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon die Sorgen vor einem länger andauernden Konflikt lindert.

Europäische Gaspreise vor deutlichem Wochenverlust
10:08 Uhr

Alstom-Aktie stürzt nach Gewinnwarnung ab

Die Aktie von Alstom ist regelrecht eingebrochen, nachdem der französische Zughersteller eine Gewinnwarnung veröffentlicht und seine mittelfristige Prognose zurückgezogen hat. Am Vormittag fiel das Papier um 26 Prozent auf 16,98 Euro. Das war der stärkste Tagesverlust seit Oktober 2023. Das Unternehmen teilte am späten Donnerstagabend mit, dass es seine Prognose für einen kumulativen freien Cashflow von 1,5 Milliarden Euro über drei Jahre zurückziehe. Auch das Ziel einer bereinigten Marge für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen acht und zehn Prozent bis zum Geschäftsjahr 2027 werde aufgegeben.

Zuvor hatte Alstom einen vorläufigen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gegeben. Dieser zielt nun auf ein organisches Umsatzwachstum von rund fünf Prozent, eine bereinigte Ebit-Marge von rund 6,5 Prozent sowie einen positiven freien Cashflow ab.

Alstom-Aktie stürzt nach Gewinnwarnung ab
09:42 Uhr

Tanken wird billiger - Sprit vereinzelt wieder unter 2 Euro

Die langsame Entspannung an den Tankstellen geht weiter: Vor allem Diesel, aber auch Superbenzin der Sorte E10 werden billiger. Im bundesweiten Tagesschnitt kostete E10 pro Liter 2,077 Euro, wie der ADAC mitteilt. Das waren 1,2 Cent weniger als am Vortag. Diesel verbilligte sich sogar um 2,6 Cent auf 2,211 Euro pro Liter. 

Am Freitagmorgen boten zumindest einzelne Tankstellen in einigen Regionen den Liter E10 für weniger als 2 Euro an. Bis kurz vor dem typischen Mittagssprung dürfte ihre Zahl noch steigen. Dass es teilweise deutliche Unterschiede zwischen den Preisen im Tagesverlauf, aber auch zwischen einzelnen Anbietern gibt, ist nicht ungewöhnlich. 

Tanken wird billiger - Sprit vereinzelt wieder unter 2 Euro
09:19 Uhr

Chinas Sextoy-Branche mit KI im Aufwind

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz macht auch vor Chinas Markt für Sexspielzeuge nicht halt. Zum Eröffnungstag der Messe für Erwachsenenprodukte (API Expo) in der ostchinesischen Metropole Shanghai zeigten zahlreiche chinesische und internationale Firmen, was in diesem Jahr den Trend in der Branche bestimmen könnte. 

"Das Schlüsselwort ist KI", sagte Messeorganisator Pan Chunhui. In immer mehr Produkten sei Künstliche Intelligenz integriert, die sie "schlau" mache. Der Trend geht demnach dahin, Sexpuppen damit menschenähnlicher zu machen. 

Ein Highlight unter den Sexspielzeugen dieses Jahr: ein Dildo mit dem Kopf von US-Präsident Donald Trump. Der Markt für Sextoys ist ein Milliarden-Geschäft. China, das die Produktion vieler Waren dominiert, gilt als wichtigstes Herstellungsland. Die chinesische Analyse-Plattform iiMedia schätzt den Wert des Online-Handels mit Erwachsenenprodukten allein in China für 2025 auf 134,85 Milliarden Yuan (derzeit etwa 16,8 Mrd. Euro).

Chinas Sextoy-Branche mit KI im Aufwind
09:08 Uhr

Dax startet im Tiefflug

Der deutsche Aktienmarkt kommt zum Handelsauftakt nicht von der Stelle. Der Dax notiert unverändert 25.151 Zählern.

Die größten Gewinner sind Deutsche Börse (+1,4%), Henkel (+0,6%), Volkswagen (+0,6%).

Dax startet im Tiefflug
08:54 Uhr

Audi und SAIC wollen in China noch stärker kooperieren

Die Volkswagen-Tochter Audi und der chinesische Autobauer SAIC weiten ihre Zusammenarbeit in der Volksrepublik aus. Die beiden Unternehmen kündigten an, insbesondere bei der Entwicklung stärker zu kooperieren. So sollen in den kommenden Jahren vier gemeinsam entwickelte Fahrzeuge auf den Markt kommen. Zudem soll ein gemeinsames Innovations- und Technologiezentrum in Shanghai gebaut werden.

Audi und SAIC hatten sich 2024 auf eine weitreichende Zusammenarbeit geeinigt. Im vergangenen Jahr wurde ein erstes gemeinsam entwickeltes Auto auf den Markt gebracht, von dem bislang etwa 10.000 Fahrzeuge verkauft wurden. Ein zweites Modell steht in den Startlöchern.

Audi und SAIC wollen in China noch stärker kooperieren
08:27 Uhr

Ifo: Zinssorgen belasten Stimmung im Wohnungsbau

Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im März verschlechtert. Das Geschäftsklima sank von minus 17,7 Zähler auf minus 19,5 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilt. Dies war auf merklich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde hingegen etwas besser beurteilt. Die Sorge vor wieder steigenden Zinsen belaste die Erwartungen im Wohnungsbau, erläuterte Ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe: "Höhere Finanzierungskosten würden die Ambitionen vieler Haushalte beim Hausbau wieder dämpfen", fügte er hinzu.

Ifo: Zinssorgen belasten Stimmung im Wohnungsbau
08:18 Uhr

Zahl der Baugenehmigungen steigt deutlich

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist im Februar deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde im Februar der Bau von insgesamt 22.200 Wohnungen genehmigt, was einem Zuwachs von 24,1 Prozent oder 4300 Genehmigungen gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Besonders dynamisch entwickelte sich der Neubau: Hier kletterte die Zahl der genehmigten Wohnungen um 30,6 Prozent beziehungsweise 4500 auf insgesamt 19.000 Einheiten.

Demgegenüber verzeichnete der Bereich der Umbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden einen Rückgang. Die Zahl der durch solche Maßnahmen entstehenden Wohnungen sank im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,0 Prozent oder 100 auf 3200 Einheiten.

Zahl der Baugenehmigungen steigt deutlich
08:02 Uhr

Kurseinbruch bei Netflix

Und wir werfen einen kurzen Blick zurück in die USA: Netflix hat mit Ergebnis und Umsatz für das erste Quartal zwar die Analystenerwartungen übertroffen, mit dem Ausblick für das laufende Quartal aber enttäuscht. Netflix teilte ferner mit, dass Mitbegründer und Chairman Reed Hastings zurücktreten wird, um sich "seiner Philanthropie und anderen Bestrebungen zu widmen".

Netflix verdiente netto 5,28 Milliarden Dollar bzw. 1,23 (Vorjahr: 0,66) Dollar je Aktie bei einem Umsatzplus von 16 Prozent auf 12,25 Milliarden Dollar. Erwartet worden war ein Gewinn von 0,76 Dollar bei einem Umsatz von 12,18 Milliarden Dollar. Der Gewinn erhielt einen kräftigen Schub durch eine Abfindungszahlung von 2,8 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der abgesagten Übernahme von Aktivitäten des Rivalen Warner Bros. Discovery.

Für das laufende Quartal prognostiziert Netflix einen Gewinn von 0,78 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 12,57 Milliarden Dollar. Die Wall Street rechnete bislang mit 0,84 bzw. 12,64 Milliarden Dollar. Laut Netflix ist die schwache Gewinnprognose auf Abschreibungspläne für Inhalte zurückzuführen, die stark auf das zweite Quartal konzentriert seien. Man erwarte jedoch, dass sich die operativen Margen in der zweiten Jahreshälfte wieder festigen. Im nachbörslichen Handel verlor die Aktie fast 10 Prozent.

Kurseinbruch bei Netflix
07:44 Uhr

Ölpreise fallen

Die Aussicht auf ein baldiges Ende des Konflikts im Nahen Osten drückt die Ölpreise weiter unter die Marke von 100 Dollar. Am Rohstoffmarkt verbilligt sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,2 Prozent auf 98,23 Dollar je Barrel (159 Liter).

US-Öl WTI notiert 1,4 Prozent schwächer bei 93,38 Dollar. Die Sperrung der Straße von Hormus hatte zuvor den schwersten Ölpreisschock der Geschichte ausgelöst.

Ölpreise fallen
07:31 Uhr

Dax auf Richtungssuche

Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am letzten Handelstag der Woche kaum verändert starten. Am Vortag hatte er 0,4 Prozent auf 24.154 Punkte zugelegt. Dabei blieb die Verhandlungssituation zwischen den USA und dem Iran im Fadenkreuz der Anleger.

Kurz nach Handelsende in Europa verkündete US-Präsident Donald Trump, Israel und Libanon hätten einer zehntägigen Waffenruhe zugestimmt. Damit könnte ein Haupthindernis für ein umfassenderes Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigt werden. Laut Trump könnten sich die Verhandlungsdelegationen möglicherweise schon dieses Wochenende wieder treffen. Die Hoffnung auf eine Entspannung in Nahost hatte die Wall Street am Vorabend erneut auf Rekordhöhen getrieben.

Der US-Standardwerteindex Dow Jones verabschiedete sich am Donnerstag mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 48.578,72 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,3 Prozent auf 7041,28 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 0,4 Prozent auf 24.102,70 Stellen an. 

Dax auf Richtungssuche
07:20 Uhr

Samsung-Mitarbeiter drohen mit Mega-Streik - 40.000 wollen nächste Woche protestieren

Samsung Electronics steht in den kommenden Wochen möglicherweise ein Mega-Streik ins Haus. Der südkoreanische Konzern schöpft riesige Gewinne aus der Speicherkrise, deshalb wollen die Mitarbeiter des Konzerns ein Stück vom Kuchen ab­be­kommen. Da ihnen die bisherigen Angebote des Elektronikgigan­ten nicht ausreichen, droht jetzt ein "Generalstreik".

Der Vorsitzende der Gewerkschaft von Samsung Electronics erklärte heute, dass bis zu 40.000 Mitarbeiter an einer für den 23. April geplanten Kundgebung auf dem riesigen Samsung-Gelände in Pyeongtaek bei Seoulteilnehmen dürften. Damit erhöht die Arbeitnehmervertretung im Vorfeld eines möglichen Streiks den Druck auf das Management in den laufenden Tarifverhandlungen.

Die Gewerkschafter drohen außerdem damit, einen auf 18 Tage angelegten Streik durchzuführen, der vom 21. Mai bis zum 7. Juni 2026 dauern würde. Sollte der Streik tatsächlich stattfinden, ließen sich Produktionsausfälle wohl kaum vermeiden, schreibt unter anderem die südkoreanische Tageszeitung JoongAng Daily. Samsung hat vor einem Gericht in Südkorea laut örtlichen Medienberichten eine einstweilige Verfügung beantragt, die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeitern des Konzerns "illegale Streikaktivitäten" untersagen soll.

Die Arbeitnehmervertreter fordern eine Beteiligung an den gigantischen Gewinnen des Konzerns in Höhe von 15 Prozent.

Samsung-Mitarbeiter drohen mit Mega-Streik - 40.000 wollen nächste Woche protestieren
07:01 Uhr

Asien-Anleger nehmen Gewinne mit -Techaktien unter Druck

Die asiatischen Aktienmärkte legen nach einer rasanten Erholungsjagd eine Verschnaufpause ein. Die japanische Börse in Tokio tendiert schwächer, wobei der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,0 Prozent auf 58.930,87 Punkte nachgibt. Der breiter gefasste Topix notiert 1,1 Prozent niedriger bei 3771,43 Zählern. Auch in China halten sich die Anleger vor dem Wochenende zurück. Die Börse Shanghai verliert 0,2 Prozent auf 4048,35 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fälll um 0,1 Prozent auf 4730,81 Punkte.

Anlegerhoffen weiter auf eine Entspannung im Nahen Osten. Eine zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon sowie ein mögliches Treffen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende ließen sie aufatmen. "Die Aktienmärkte bleiben positiv, aber wir brauchen konkrete Beweise dafür, dass der Frieden von Dauer ist", sagt Analyst Nick Twidale von ATFX Global. Dazu gehöre eine vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormus.

In Japan nehmen Investoren derweil nach den jüngsten Rekordhochs bei Technologieaktien Gewinne mit. Zu den Verlierern zählen der Chipanlagenbauer Tokyo Electron mit einem Minus von drei Prozent sowie der KI-Investor SoftBank, der 3,19 Prozent einbüßt. Auch der Speicherchiphersteller Kioxia und der Klimaanlagenbauer Daikin geben um 4,22 beziehungsweise 2,58 Prozent nach. Auf der Gewinnerseite stehen dagegen TDK mit einem Plus von 2,26 Prozent und der Chip-Tester Advantest, der 1,28 Prozent gewinnt.

Asien-Anleger nehmen Gewinne mit -Techaktien unter Druck
06:30 Uhr

Schafft der Dax einen positiven Wochenabschluss?

Zeitweise deutlich nach oben ist es am Donnerstag mit den Kursen am deutschen Aktienmarkt gegangen. Der Dax verzeichnete ordentliche Gewinne. Stützend wirkten die Aussicht auf weitere Friedensgespräche in Nahost, vor allem aber die überwiegend guten Unternehmensnachrichten quer durch alle Branchen. Konjunkturell stützten besser als erwartete Daten aus China. Doch am Nachmittag kam es zu Gewinnmitnahmen. Geht es für den deutschen Leitindex nun weiter nach oben?

Heute ist der Terminkalender sehr übersichtlich. Eine wichtige Rolle spielt die Politik. Bundeskanzler Friedrich Merz reist nach Paris, um an einer Konferenz zu einer geplanten Militärmission in der Straße von Hormus teilzunehmen. Der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer leiten von dort aus ein virtuelles Treffen jener Staaten, die sich an einem defensiven multilateralen Einsatz beteiligen wollen. Ziel der Mission ist es, die freie Schifffahrt in der Meerenge wiederherzustellen, sobald die Sicherheitslage dies zulässt. Merz hat eine Beteiligung Deutschlands in Aussicht gestellt. Dazu brauche es aber ein internationales Mandat und ein Mandat des Bundestages.

Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, ob der Aufwärtstrend im deutschen Wohnungsbau anhält. Anhaltspunkte dafür liefern die Daten zu den Baugenehmigungen im Februar. Die Zahl der gemeldeten Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator für die zukünftige Bauaktivität. Der krisengeplagte Wohnungsbau hatte 2025 die Trendwende geschafft. Und auch im Januar war die Zahl der Baugenehmigungen gestiegen. Mit dem Ende Februar ausgebrochenen Iran-Krieg könnte Bauen jedoch wieder teurer werden: Denn die im Zuge des Militärkonflikts gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise gelten als Kostentreiber.

Schafft der Dax einen positiven Wochenabschluss?