Der Börsen-Tag
28. August 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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06:31 Uhr

Inflation in Tokio zieht an

 Die Inflation in der japanischen Hauptstadt Tokio hat sich im August Daten zufolge unerwartet beschleunigt und nähert sich dem Ziel der Zentralbank Bank of Japan (BOJ) von zwei Prozent. Die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel stiegen im Jahresvergleich um 1,8 Prozent, wie aus den Zahlen hervorging. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Plus von 1,7 Prozent gerechnet, nach ebenfalls 1,7 Prozent im Juli.

Ein weiterer Index, der neben frischen Lebensmitteln zudem die Energiekosten ausklammert und von der BOJ als wichtiger Indikator für den Inflationstrend beachtet wird, kletterte im August auf 2,0 Prozent nach 1,8 Prozent im Vormonat. Die Daten für Tokio gelten als Frühindikator für die landesweite Preisentwicklung. Analysten zufolge spiegeln sie den zunehmenden Preisdruck infolge des Nahost-Konflikts wider.

Inflation in Tokio zieht an
06:16 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Im asiatischen Devisenhandel halten sich die Investoren vor den geldpolitischen Signalen aus den USA ebenfalls zurück. Der Dollar gewinnt geringfügig auf 159,43 Yen und legt leicht auf 6,7211 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte r etwas auf 0,8044 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1647 Dollar und zieht leicht auf 0,9368 Franken an.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:00 Uhr

KI-Investitionsboom ist intakt

Es geht aufwärts mit dem Dax – aber nur in kleinen Schritten. Gestern schloss der deutsche Börsenleitindex 0,3 Prozent fester mit einem Stand von 23.367 Punkten. Tags zuvor hatte er ebenfalls mit leichten Aufschlägen bei 26.286 Zählern geschlossen. Besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen von Nvidia stützten den Technologiesektor, setzten aber keine größeren Akzente an den Gesamtmärkten. Der Chipgigant legte bessere Umsätze und Ergebnisse vor. Auch der Ausblick auf das laufende Quartal lag über den Prognosen. Wichtig aus Marktsicht ist aber vor allem die Prognose für 2027: Nvidia hat ein Umsatzwachstum von 70 Prozent in Aussicht gestellt, Analysten gingen bislang nur von 45 Prozent aus. Der KI-Investitionsboom scheint mithin intakt

Das Börsenumfeld bleibt insgesamt freundlich angesichts der in den vergangenen Tagen wieder sich mehrenden Hinweise, die auf eine diplomatische Lösung im Nahen Osten hoffen lassen.

Die Blicke richten sich nun auf die heutige Rede von Fed-Chairman Kevin Warsh in Jackson Hole. Dieses bietet Warsh laut Julius Bär die Gelegenheit, seine Kommunikation anzupassen, die er in jüngster Zeit bewusst undurchsichtig angelegt habe. Sein bisheriger Ansatz sei eine Kombination aus demonstrativer Entschlossenheit im Kampf gegen die hohe Inflation bei gleichzeitigem Verzicht auf eine konkrete geldpolitische Strategie zur Senkung der Inflation. "Dieser Ansatz untergräbt nach und nach die Glaubwürdigkeit der Fed als Inflationsbekämpfer und wirft Fragen hinsichtlich des Wertes des US-Dollars auf", heißt es.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden sSie hier.

KI-Investitionsboom ist intakt