Der Börsen-Tag
30. Januar 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Dax etwas erholt nach aufregender Woche

Nach dem Kursrutsch am Donnerstag hat der Dax einen Erholungsversuch gestartet. Der deutsche Leitindex, der auf Wochensicht um 1,5 Prozent gefallen ist, gewann 0,9 Prozent auf 24.539 Punkte. Der EuroStoxx50 notierte 0,8 Prozent höher bei 5941 Stellen. Für Kauflaune sorgte unter anderem der Sportartikelhersteller Adidas, der für 2025 einen Rekordumsatz vorlegte. Dessen Aktien stiegen um 3,9 Prozent.

Der Dax bemühe sich um Schadensbegrenzung, sagt Christian Henke vom Broker IG. "Die Frage ist aber, ob es sich lediglich um eine kurzfristige Gegenreaktion handelt." Vor allem die zuletzt eher durchwachsenen Tech-Bilanzen hatten die Stimmung belastet und Sorgen um die Rentabilität der hohen Ausgaben für Künstliche Intelligenz neu entflammt.

SAP erholten sich etwas von den kräftigen Vortagesabgaben und legten um 3,6 Prozent zu. Die LBBW hält den Kursabsturz für übertrieben. Hintergrund des abnehmenden Cloud-Wachstums seien ein höherer Anteil an größeren und auch länger laufenden Aufträgen. Deren Anteil am Auftragseingang habe über die vergangenen Quartale stetig zugenommen und im vierten Quartal 2025 mit 71 Prozent einen neuen Höchststand erreicht.

Dax etwas erholt nach aufregender Woche
17:22 Uhr

Navidi: "Nach Expertensicht wäre das eine Pleite der USA"

Donald Trump entscheidet sich, Kevin Warsh in das Rennen um den Fed-Chefposten zu schicken. Die Märkte erhoffen sich von Warsh sachbezogene Entscheidungen, sagt Sandra Navidi von BeyondGlobal. Doch wer sich Trump nicht füge, "wird großen Schwierigkeiten ausgesetzt sein".

Navidi: "Nach Expertensicht wäre das eine Pleite der USA"
17:15 Uhr

ntv Wirtschaft - der neue Podcast

In den USA gibt es eine neue wichtige Personalie: Ex-Notenbankdirektor Kevin Warsh soll Fed-Chef werden. Danach schauen wir nach Deutschland: Die Wirtschaft legt wieder leicht zu - und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche spricht im Bundestag von "Licht auf der Strecke". Außerdem steigt die Arbeitslosenzahl auf ein Zwölf-Jahres-Hoch und Verdi ruft für Montag zu bundesweiten Streiks im Nahverkehr auf. Hören Sie jetzt die neue Folge des Podcasts "ntv Wirtschaft" - überall, wo es Podcasts gibt.

ntv Wirtschaft - der Podcast

"ntv Wirtschaft" liefert von Montag bis Freitag kompakt die wichtigsten Nachrichten aus Wirtschaft, Börse und der Welt der Verbraucher - informativ, verständlich und nah an der Nachricht. Hinweis: In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte der ntv Plattformen in ein neues Hörformat. Text und Stimme der Sprecherin wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach journalistischen Standards geprüft.

ntv Wirtschaft - der neue Podcast
17:08 Uhr

Dax 2026: Seitwärtsmarkt voraus?

Rauf, runter und wieder rauf: Der Januar neigt sich dem Ende zu und hat den Aktienmärkten schon einiges an Turbulenzen beschert, aber unterm Strich ist der Dax nicht groß vom Fleck gekommen. Was heißt das jetzt für den weiteren Jahresverlauf? Viele Turbulenzen, aber nur wenig Performance? Warum sich vor allem Discountzertifikate für ein solches Szenario eignen, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Julius Weiß von der HSBC.

Dax 2026: Seitwärtsmarkt voraus?
16:49 Uhr

Deutsche-Bank-Analyst hinsichtlich deutschen Wachstums 2026 sehr optimistisch

Deutsche-Bank-Volkswirt Marc Schattenberg äußert sich nach überraschend besseren Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das vierte Quartal optimistisch zu den Wachstumsaussichten für Deutschland. "Für 2026 halten wir ein Wirtschaftswachstum von bis zu 1,5 Prozent für möglich", schreibt er in einem Kommentar. Dass der staatliche Konsum ein entscheidender Treiber gewesen sei, sei wenig überraschend. Eine gute Nachricht sei, dass auch der private Verbrauch für einen positiven Impuls gesorgt habe. "Das Anziehen der Konjunktur zum Jahresende 2025 bedeutet auch, dass die Wirtschaft mit einem positiven statistischen Überhang ins neue Jahr gestartet ist", merkt Schattenberg an.

Deutsche-Bank-Analyst hinsichtlich deutschen Wachstums 2026 sehr optimistisch
16:20 Uhr

Rötlicher Handelsbeginn an der Wall Street

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(Foto: imago/UPI Photo)

Geld- und Geopolitik haben die Wall Street im Griff. Kurz nach Handelsbeginn sinkt der Dow-Jones-Index um 0,2 Prozent auf 48.949 Punkte. Der S&P-500 fällt um 0,2 Prozent, der Nasdaq-Composite gibt um 0,3 Prozent nach. Vorbörslich hatte es nach deutlich stärkeren Kursverlusten ausgesehen, doch nun reagieren die Kurse verhalten positiv auf die Personalie an der Fed-Spitze, wie es heißt. US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh als Nachfolger von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell nominiert.

Am Aktienmarkt steigen Verizon Communications um 6,4 Prozent. Der Telekommunikationskonzern hat im vierten Quartal ein kräftiges Kundenwachstum verzeichnet. Nach positivem Geschäftsausweis steigen Chevron um 0,6 Prozent, Exxon Mobil geben dagegen um 0,9 Prozent ab. Die Zahlen seien solide, aber manche Anleger hätten auf mehr gehofft, heißt es. American Express (-2,8 Prozent) verfehlte die Gewinnschätzungen des Marktes, auch Visa (-1,5 Prozent) verlieren nach Geschäftsausweis. Sandisk schnellen um 20 Prozent empor, der Anbieter von Speichermedien pulverisierte die Gewinnerwartungen des Marktes.

Rötlicher Handelsbeginn an der Wall Street
15:59 Uhr

Bericht zeichnet düsteres Bild von Wirtschaftslage in der EU

Ein neuer Expertenbericht der EU blickt sehr skeptisch auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas. "Infolge des Drucks von außen und der internen Hindernisse schwindet die industrielle Basis Europas, was zum Verlust von Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe und zur Schließung von Fabriken führt. Es besteht dringender Handlungsbedarf sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene", heißt es in der Analyse der EU-Kommission. Im Binnenmarkt müssten Hindernisse beseitigt werden: Etwa abweichende Regeln in einzelnen Mitgliedstaaten, Lieferbeschränkungen oder die zeitaufwendigen Verfahren zur Anerkennung beruflicher Qualifikationen über Staatsgrenzen hinweg.

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Düstere Aussichten für die Wirtschaft im Euroraum. (Foto: Boris Roessler/dpa)

Als Alarmsignal ist der nachlassende Anteil des Handels zwischen Mitgliedsstaaten zu sehen: Der Anteil am EU-Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist von 23,5 Prozent (2023) auf 22,0 Prozent (2024) abgefallen. Gleichzeitig dauerte es zuletzt 4 Jahre (2024) statt 3,2 Jahre (2023), EU-weite Standards für Güter auszuarbeiten. Private Investitionen machen nur noch 17,6 Prozent (2024) des BIP in der EU aus (2023: 18,6 Prozent), während die öffentlichen Investitionen (2024: 3,7 Prozent) stabil sind. Der Bericht führt die schwache Investitionsdynamik auf eine allgemeine Unsicherheit über das wirtschaftliche Umfeld und einen Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit zurück.

Bericht zeichnet düsteres Bild von Wirtschaftslage in der EU
15:50 Uhr

Südkorea vor starkem Exportwachstum

Südkorea dürfte im Januar aufgrund reger Halbleiterlieferungen und mehr Arbeitstagen ein starkes Exportwachstum verzeichnen. Ökonomen gehen von einem Anstieg der Exporte um 30 Prozent im Jahresvergleich aus, nach einem revidierten Plus von 13,3 Prozent im Dezember. Die Importe dürften im Jahresvergleich um 12 Prozent gestiegen sein, was laut der Umfrage im Januar zu einem Handelsüberschuss von 6,30 Milliarden US-Dollar führen würde, verglichen mit einem revidierten Überschuss von 12,17 Milliarden US-Dollar im Vormonat.

Analysten meinen, die Exporte im Januar hätten wahrscheinlich sowohl von der soliden Chip-Nachfrage als auch von 3,5 mehr Arbeitstagen profitiert. Grund dafür sei die Verschiebung der Neujahrsfeiertage nach dem Mondkalender auf Mitte Februar in diesem Jahr. Die Daten werden am Sonntag veröffentlicht.

Südkorea vor starkem Exportwachstum
15:26 Uhr

US-Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet

Die US-Erzeugerpreise sind im Dezember stärker gestiegen als erwartet. Wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte, erhöhten sich die Produzentenpreise um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und lagen um 3,0 (Vormonat: 3,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Experten hatten nur einen monatlichen Preisanstieg von 0,3 Prozent prognostiziert.

Die Kernerzeugerpreise ohne die volatilen Preise von Nahrungsmitteln und Energie kletterten um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und erhöhten sich auf Jahressicht um 3,3 (3,0) Prozent. Ökonomen hatten lediglich einen monatlichen Anstieg von 0,3 Prozent prognostiziert.

US-Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet
15:02 Uhr

American Express profitiert von höheren Ausgaben der Karteninhaber

American Express hat für das vierte Quartal höhere Umsätze und einen höheren Gewinn gemeldet. Das Unternehmen kündigte zudem eine Anhebung der Dividende an, da die Ausgaben der Karteninhaber weiterhin hoch waren. Das Kreditkartenunternehmen meldete einen Nettogewinn von 2,46 Milliarden US-Dollar oder 3,53 Dollar je Aktie. Im Vorjahr waren es 2,17 Milliarden Dollar beziehungsweise 3,04 Dollar je Aktie gewesen. Analysten hatten mit 3,54 Dollar je Aktie gerechnet.

Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 18,98 Milliarden Dollar. Getragen wurde diese Entwicklung von höheren Ausgaben der Karteninhaber, einem Wachstum der Kartengebühren und gestiegenen Nettozinseinnahmen infolge höherer revolvierender Kreditsalden. Die Wall Street hatte mit 18,92 Milliarden Dollar gerechnet.

American Express profitiert von höheren Ausgaben der Karteninhaber
14:35 Uhr

U-Boot-Auftrag für TKMS aus Norwegen wird noch größer

Norwegen erweitert seinen Auftrag beim größten deutschen Marineschiffbauer TKMS. Die Regierung in Oslo habe dem Kauf von zwei weiteren U-Booten zugestimmt, berichtete TKMS. Norwegen hatte im Rahmen des deutsch-norwegischen 212CD-Programms bereits vier Boote in Auftrag gegeben. Nun folgte die Zusage für die Boote fünf und sechs.

Deutschland und Norwegen hatten 2021 einen gemeinsamen Vertrag zur Beschaffung von zunächst insgesamt sechs U-Booten der neuen Klasse geschlossen. Bereits Ende 2024 hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags den Bau von vier weiteren U-Booten für die Deutsche Marine bewilligt. Damit baut TKMS nun für jedes der beiden Länder sechs Boote des neuen Typs. Der Kieler U-Boot-Bauer hofft zudem auf einen weiteren 212CD-Auftrag aus Kanada zum Bau von bis zu zwölf U-Booten. Die Werft hat dort aber einen Mitbewerber aus Südkorea. Eine Entscheidung wird 2026 erwartet.

U-Boot-Auftrag für TKMS aus Norwegen wird noch größer
14:19 Uhr

Experte: Deutsche Inflationsdaten keine Vorgabe für EZB-Zinssenkung

Was fangen wir nun mit den deutschen Inflationsdaten an? "Der Rückwärtsgang bei der Inflation ist erst einmal raus. Mit gesunkenen Netzentgelten und weniger Gasumlage hätte das Bild günstiger aussehen können", meinte der Chefvolkswirt von Hauck Aufhäuser Lampe, Alexander Krüger. "Viele kleinere Preissteigerungen verhindern in Summe eine niedrigere Inflationsrate. Zu erwarten war, dass die Senkung der Gastrosteuer nicht weitergegeben wird. Trotz des Inflationsanstiegs bleibt das preisstabile Umfeld erhalten. Die deutsche Vorgabe dürfte die EZB nicht über eine Zinssenkung nachdenken lassen. Dies auch deshalb, weil die Kernrate weiterhin erhöht ist. Der Euro richtet den Inflationsblick nach unten, der Rohölpreis nach oben."

Experte: Deutsche Inflationsdaten keine Vorgabe für EZB-Zinssenkung
14:04 Uhr

Deutsche Inflation etwas höher als erwartet

Die Inflation in Deutschland ist zu Jahresbeginn etwas stärker als erwartet gestiegen. Im Januar lagen die Verbraucherpreise um durchschnittlich 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Dezember war die Teuerungsrate auf 1,8 Prozent gesunken - den niedrigsten Wert seit mehr als einem Jahr. Ökonomen hatten mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 2,0 Prozent gerechnet. Von Dezember auf Januar zogen Preise für Waren und Dienstleistungen um 0,1 Prozent an.

Preistreiber blieben zu Jahresbeginn die Dienstleistungen: Sie verteuerten sich um 3,2 Prozent (Dezember: 3,5 Prozent). Für Energie mussten Verbraucher dagegen 1,7 Prozent weniger bezahlen als ein Jahr zuvor (Dezember: -1,3 Prozent). Allerdings wurde das Tanken vielerorts teurer. Ein Grund dafür ist unter anderem die gestiegene CO2-Bepreisung. Die Preise für Nahrungsmittel zogen um 2,1 (Dezember: +0,8) Prozent an. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die sogenannte Kerninflation, lag bei 2,5 Prozent.

Deutsche Inflation etwas höher als erwartet
13:41 Uhr

US-Aktienindex-Futures verringern Verluste nach Warsh-Nominierung

Nach der Nominierung von Kevin Warsh als nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank Fed grenzen die US-Aktienindex-Futures ihre Verluste leicht ein. Die Wall Street dürfte knapp im Minus starten. Die Amtszeit des bisherigen Fed-Chefs Jerome Powell läuft im Mai aus. Trump hat ihn immer wieder scharf kritisiert und vergeblich zu kräftigen Zinssenkungen gedrängt. Der 55-jährige Ökonom Warsh hat sich in jüngster Zeit hinter die Forderungen des Präsidenten gestellt.

US-Aktienindex-Futures verringern Verluste nach Warsh-Nominierung
13:33 Uhr

Astrazeneca sichert sich von Chinesen Rechte für Adipositas-Medikamente 

Astrazeneca hat eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung mit der chinesischen CSPC Pharmaceutical geschlossen, um sich die Rechte außerhalb Chinas an einem Portfolio experimenteller Medikamente gegen Adipositas und Diabetes zu sichern. Das Geschäft hat ein potenzielles Volumen in Milliardenhöhe.

Wie der britische Pharmariese mitteilte, erhält CSPC eine Vorabzahlung von 1,2 Milliarden US-Dollar. Zudem hat das Unternehmen Anspruch auf Meilensteinzahlungen für Entwicklung und Zulassung von bis zu 3,5 Milliarden Dollar sowie weitere Zahlungen, die an Vermarktungs- und Umsatzziele geknüpft sind. CSPC gab separat bekannt, dass die potenziellen umsatzabhängigen Meilensteinzahlungen einen Wert von bis zu 13,8 Milliarden Dollar erreichen könnten.

Astrazeneca sichert sich von Chinesen Rechte für Adipositas-Medikamente 
13:10 Uhr

Bei Swatch brechen Umsatz und Gewinn ein

Swatch hat im abgelaufenen Jahr wegen der Frankenstärke und hoher Produktionskosten einen Gewinneinbruch erlitten. Unter dem Strich schmolz der Nettogewinn auf drei Millionen Franken zusammen nach 193 Millionen im Vorjahr, wie der Schweizer Uhrenkonzern und Hersteller von Marken wie Omega, Longines und Tissot mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebit) sackte auf 135 Millionen von 304 Millionen Franken im Vorjahr ab. Das Management begründete den Rückgang unter anderem mit der strategischen Entscheidung, trotz schwächerer Nachfrage an den Produktionskapazitäten und Arbeitsplätzen festzuhalten und keine Kurzarbeit einzuführen. Dies habe zu einem stark negativen Ergebnis in der Produktion geführt.

Zudem belastete die Währungssituation die Bilanz erheblich. Der starke Franken drückte den Umsatz um 308 Millionen Franken. Die Erlöse sanken insgesamt um 5,9 Prozent auf 6,28 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Minus lediglich 1,3 Prozent betragen. Trotz des Gewinneinbruchs sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 4,50 Franken je Inhaberaktie erhalten. Für das laufende Jahr zeigte sich die Swatch-Führung zuversichtlich.

Bei Swatch brechen Umsatz und Gewinn ein
12:57 Uhr

Kevin Warsh soll Chef der US-Notenbank werden

Der frühere Notenbankdirektor Kevin Warsh soll Nachfolger von US-Zentralbankchef Jerome Powell werden. Das teilte US-Präsident Donald Trump mit. Powells Amtszeit läuft im Mai aus. Trump hat ihn immer wieder scharf kritisiert und vergeblich zu kräftigen Zinssenkungen gedrängt.

Der 55-jährige Warsh war bereits von 2006 bis 2011 Mitglied des Federal Reserve Board, des siebenköpfigen Führungsgremiums der Notenbank, das gemeinsam mit den Präsidenten der regionalen Fed-Ableger auch über die US-Geldpolitik befindet. Warsh wurde damals vom republikanischen Präsidenten George W. Bush ernannt. Der US-Senat muss Trumps Kandidaten noch als künftigen Leiter der Federal Reserve bestätigen.

Kevin Warsh soll Chef der US-Notenbank werden
12:43 Uhr

Tesla vorbörslich klar im Plus - Berichte über Fusion mit SpaceX

Die Aktie von Tesla legt vorbörslich um 2,2 Prozent zu, gestützt auf Berichte über eine mögliche Fusion des Elektrofahrzeugherstellers mit SpaceX. Das private Raumfahrtunternehmen wurde von Tesla-Chef Elon Musk gegründet und steuert auf einen mit Spannung erwarteten Börsengang im weiteren Jahresverlauf zu. SpaceX erwäge eine Fusion mit Tesla oder mit einem anderen Unternehmen von Musk, xAI, wie Bloomberg berichtet.

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Der Tesla-Gewinn ist im ersten Quartal nach dem Rückgang der Auslieferungen eingebrochen. (Foto: picture alliance/dpa)

Tesla hatte am Mittwoch in einer Mitteilung zu den Geschäftszahlen erklärt, zwei Milliarden US-Dollar in xAI investieren zu wollen. Der Kursanstieg von Tesla steht im Gegensatz zu einem breiteren vorbörslichen Ausverkauf bei US-Technologiewerten, während die Futures auf den technologielastigen Nasdaq-Index um 0,8 Prozent nachgeben.

Tesla vorbörslich klar im Plus - Berichte über Fusion mit SpaceX
12:21 Uhr

Chevron verdient weniger - übertrifft aber Erwartungen

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(Foto: dpa)

Gewinn und Umsatz von Chevron sind im vierten Quartal gesunken, lagen aber über den Erwartungen der Wall Street. Der US-Energiekonzern meldete für das Quartal einen bereinigten Gewinn von drei Milliarden Dollar oder 1,52 Dollar je Aktie. Im Vorjahr hatte der Gewinn noch 3,6 Milliarden Dollar oder 2,06 Dollar je Aktie betragen. Das Ergebnis übertraf jedoch die Erwartungen der von Factset befragten Analysten, die im Durchschnitt mit 1,42 Dollar je Aktie gerechnet hatten.

Der Umsatz sank um zehn Prozent auf 46,87 Milliarden Dollar und lag damit knapp über den 46,79 Milliarden Dollar, die die Wall Street erwartet hatte. Die Quartalsproduktion von Chevron in Höhe von 4,05 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag übertraf die Prognosen von 3,99 Milliarden. Das Unternehmen teilte mit, seine Produktion sei im vergangenen Jahr um zwölf Prozent gestiegen. Für 2026 erwarte es ein Produktionswachstum von sieben bis neun Prozent, ohne Berücksichtigung von Anlagenverkäufen.

Chevron verdient weniger - übertrifft aber Erwartungen
12:02 Uhr

Dax leckt die Wunden

Update von der Frankfurter Börse: Nach den kräftigen Verlusten vom Donnerstag hat sich der Dax wieder nach oben orientiert. Am Mittag notierte der Leitindex 0,6 Prozent höher bei 24.445 Punkten. Der EuroStoxx50 stieg um ebenfalls 0,6 Prozent auf 5926 Stellen. Der Euro lag 0,4 Prozent leichter bei 1,1920 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI fielen deutlich um je 1,3 Prozent.

Dax leckt die Wunden
11:43 Uhr

Preisrutsch bei den Edelmetallen beschleunigt sich

Nach dem Höhenflug folgt nun euin deutlicher Abfall.: Silber fällt unter die erst vor einer Woche überwundene 100-Dollar-Marke und verliert in der Spitze 17,4 Prozent auf 95,88 Dollar je Feinunze. Gold verbilligt sich um bis zu 8,1 Prozent auf 4958 Dollar je Feinunze. Erst am Montag hatte der Preis für das Edelmetall die 5000-Dollar-Marke überschritten und war zuletzt bis auf 5594,82 Dollar je Feinunze gestiegen. Spekulationen auf einen restriktiveren Chef bei der US-Notenbank Federal Reserve als gedacht nach dem Ausscheiden von Jerome Powell im Mai und die leichte Erholung des Dollar setzen den Edelmetallen nach der jüngsten Rekordrally zu.

Preisrutsch bei den Edelmetallen beschleunigt sich
11:21 Uhr

Eurozone verzeichnet kleines BIP-Wachstum

Das Wirtschaftswachstum im Euroraum ist im vierten Quartal 2025 etwas stärker als erwartet gewesen. Wie Eurostat mitteilte, stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent und lag um 1,3 Prozent (drittes Quartal: 1,4) über dem Niveau des Vorjahresquartals. Volkswirte hatten lediglich 0,2 Prozent Quartalswachstum und eine Jahreswachstumsrate von 1,2 Prozent prognostiziert. Ursache waren unerwartet hohe Wachstumsraten in Deutschland, Italien und Spanien.

"Der Konjunkturmotor läuft nicht auf Hochtouren, aber er läuft. Industrie-Kapazitäten sind bisher aber nicht besser ausgelastet als vor einem Jahr. Unterstützung für die Konjunktur dürfte 2026 von steigenden Staatsausgaben kommen. Für die Konjunktur dürfte die EZB keinen Handlungsbedarf sehen", sagte Alexander Krüger von Hauck Aufhäuser Lampe.

Eurozone verzeichnet kleines BIP-Wachstum
11:05 Uhr

Gewinneinbruch bei Bosch

Der Technologiekonzern Bosch hat im vergangenen Jahr erneut erheblich weniger Gewinn gemacht. Nach vorläufigen Zahlen ging das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um gut 45 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen in Gerlingen bei Stuttgart mitteilte.

Bosch erwartet nach einem "schwierigen" Geschäftsjahr 2025 wegen vieler Belastungen in der Wirtschaft weltweit keine durchgreifende Besserung. "Der Wettbewerbs- und Preisdruck dürfte nochmal zunehmen und die gestiegenen Zölle sich erstmals im vollen Umfang auswirken", sagte Finanzchef Markus Forschner mit Blick auf 2026.

Gewinneinbruch bei Bosch
10:57 Uhr

Analysten: SAP-Kurseinbruch vom Donnerstag war übertrieben

Laut LBBW entspricht die abnehmende Wachstumsdynamik der SAP-Cloudsparte nicht den Markterwartungen. Doch der heftige Kurssturz am Donnerstag erscheint den Analysten übertrieben. Hintergrund des abnehmenden Wachstums seien ein höherer Anteil an größeren und auch länger laufenden Cloud-Aufträgen. Deren Anteil am Auftragseingang habe über die vergangenen Quartale stetig zugenommen und im vierten Quartal 2025 mit 71 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Die Sorge, dass KI in Form von Agenten betriebswirtschaftlicher Standardsoftware den Boden entziehe, teilen die Analysten ausdrücklich nicht. Zum einen seien Zahlen die Basis der Wirtschaft, was nicht gerade als Domäne der großen Sprachmodelle gelte. Zum anderen wollten SAP-Kunden mit KI Effizienzpotenziale heben, Lieferketten und Wertschöpfungsstufen optimieren. Die Basis hierfür seien ihre eigenen Daten, die unter anderem in den SAP-Systemen steckten. So beinhalteten zwei von drei Cloud-Vertragsabschlüssen in vierten Quartal schon KI-Lösungen von SAP.

Heute legt die SAP-Aktie in positiverem Umfeld um 3,3 Prozent zu. Gestern war das Papier des Dax-Schwergewichts um 16,1 Prozent abgestürzt.

Analysten: SAP-Kurseinbruch vom Donnerstag war übertrieben
10:45 Uhr

Kann es nach drei positiven Börsenjahren noch ein viertes geben?

Nach drei positiven Aktienjahren stellt sich die Frage, ob die Märkte jetzt sogar noch ein viertes folgen lassen könnten. Welches Risiko steckt zum Beispiel in den hohen Leerständen bei US-Gewerbeimmobilien? Und sind Software-Aktien jetzt möglicherweise wieder ein Kauf, weil die Angst vor KI die Kurse zu stark hat abrutschen lassen? Über Chancen und Trends, aber auch Risiken für das Börsenjahr 2026 spricht Friedhelm Tilgen auf dem FONDS professionell KONGRESS in Mannheim mit Uwe Rathausky und Henrik Muhle von der Fondsgesellschaft Gané.

Kann es nach drei positiven Börsenjahren noch ein viertes geben?
10:25 Uhr

Handgranaten-Auftrag für Rheinmetall

Rheinmetall hat einen Rahmenvertrag über die Fertigung von Handgranaten von den niederländischen Streitkräften erhalten. Die Order umfasst die Lieferung von rund 15 verschiedenen Typen von Handgranaten aus mehreren Produktionsstätten in Deutschland und Europa, wie der Dax-Konzern mitteilt. Der Vertrag habe eine Laufzeit von fünf Jahren mit einer Option auf Verlängerung um weitere zwei Jahre. Der Auftragswert liege im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Handgranaten-Auftrag für Rheinmetall
10:14 Uhr

"Wirtschaftsleistung kaum höher ist als vor der Pandemie"

Hier eine Expertenstimme zum deutschen BIP. "Die Wirtschaftsleistung hat solide zugenommen. Am Befund einer lethargischen Wirtschaft ändert das zunächst aber nichts", sagte Alexander Krüger, Chefvolkwirt von Hauck Aufhäuser Lampe: "Es spricht Bände, dass die Wirtschaftsleistung kaum höher ist als vor der Pandemie. Wichtig ist jetzt, dass Zuwächse in dieser Größenordnung oder höher zur Normalität werden. Die Abkommen mit den Mercosur-Staaten und Indien sind diesbezüglich erste Lichtblicke. Da aber kaum reformiert wird, müssen die Mittel aus dem Fiskalpaket jetzt richtig eingesetzt werden. Das verlangt eine investive Verwendung, Konsumwünsche sind hinten anzustellen. Da dies von vielen Politikern nicht verstanden ist, sieht es für 2026/27 nur nach einem konjunkturellen Strohfeuer aus."

"Wirtschaftsleistung kaum höher ist als vor der Pandemie"
10:02 Uhr

Deutsche Wirtschaft Ende 2025 stärker gewachsen als erwartet

Die deutsche Wirtschaft ist im Schlussquartal 2025 gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt sei von Oktober bis Dezember um 0,3 Prozent zum Vorquartal gestiegen, gab das Statistische Bundesamt bekannt. Damit stieg das BIP etwas stärker als erwartet. Eine frühere Schätzung Mitte Januar hatte nur ein Wachstum von 0,2 Prozent ergeben, doch basierte sie auf einer kleineren Datenbasis.

Deutsche Wirtschaft Ende 2025 stärker gewachsen als erwartet
09:59 Uhr

Deutsche Arbeitslosenzahl stagniert im Januar

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Januar unverändert geblieben. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, stagnierte die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl auf dem Niveau des Vormonats, nachdem sie im Dezember um 3000 zugelegt hatte. Die Arbeitslosenquote blieb bei 6,3 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 10.000 und eine unveränderte Quote von 6,3 Prozent prognostiziert. Ohne Berücksichtigung der saisonalen Faktoren stieg die Zahl der Arbeitslosen um 177.000 auf 3,085 Millionen. Die Arbeitslosenquote erhöhte auf 6,6 (6,2) Prozent.

"Zum Jahresbeginn hat die Arbeitslosigkeit aus jahreszeitlichen Gründen deutlich zugenommen und damit auch wieder die Marke von drei Millionen überschritten", sagte die BA-Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles in Nürnberg. Derzeit gebe es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt. Laut BA zeigten Betriebe vom 1. bis 26. Januar konjunkturelle Kurzarbeit für 28.000 Personen an.

Deutsche Arbeitslosenzahl stagniert im Januar
09:49 Uhr

Trumps "nationaler Notstand" wirkt am Ölmarkt

Die Ölpreise geben zunächst nach. Händler verweisen auf geopolitische Risiken, nachdem US-Präsident Donald Trump per Dekret einen nationalen Notstand ausgerufen hatte. Dies schaffe die Grundlage für Zölle auf Waren aus Ländern, die Öl nach Kuba verkaufen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligt sich um 1,4 Prozent auf 69,70 Dollar. Die US-Sorte WTI notiert 1,8 Prozent schwächer bei 64,21 Dollar.

Trumps "nationaler Notstand" wirkt am Ölmarkt
09:31 Uhr

Zieht der Goldpreis Richtung 8000 Dollar?

Am US-Anleihemarkt herrscht weiter Unsicherheit: Die Renditen der zehnjährigen Treasurys sprangen auf über 4,27 Prozent und damit wieder in Richtung Monatshoch. Bond-Anleger soltten eher einen Blick auf Staatsanleihen außerhalb der USA werfen, sagt Brij Khurana von Wellington Management. Die US-Renditen stiegen aufgrund der Verschuldungssorgen, um ein klaffendes Haushaltsdefizit zu finanzieren. Andere Länder mit solider Bonität seien nicht dem gleichen Risiko ausgesetzt und gehen eher in einen Zinserhöhungs-Zyklus, während die Fed lockert.

Den Goldpreis könnte dies laut JPMorgan weiter in Richtung 8000 Dollar treiben. Denn Privatanleger würden sich als Absicherung gegen Rückgänge am US-Aktienmarkt nicht mehr auf US-Bonds verlassen, sondern Gold wählen, wie es weiter von Seiten der Marktexperten heißt.

Stützend dürfte wirken, dass es an der 5400er-Marke am gestrigen Abend endlich zu kräftigen Gewinnmitnahmen kam. Der Goldpreis baut die Abgaben noch aus und verliert aktuell gut 3 Prozent.

Zieht der Goldpreis Richtung 8000 Dollar?
09:17 Uhr

Dax-Motto heißt: "Durchatmen"

Der Dax startet fester in den letzten Handelstag der Börsenwoche. Nach dem gestrigen Kursruttsch von 2,1 Prozent steht ein Wochengewinn aber nicht zur Debatte. Aktuell notiert der deutsche Börsenleitindex im Bereich von 24.405 Punkten. Gestern hatte er mit 24.309 Zählern geschlossen. "Durchatmen scheint das heutige Motto erst einmal zu sein", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Nancy Lanzendörfer.

Dax-Motto heißt: "Durchatmen"
08:58 Uhr

Importpreise mit stärkstem Rückgang seit fast zwei Jahren

- Die deutschen Importpreise sind im Dezember wegen billigerer Energie so stark gefallen wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Sie sanken um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "Dies war der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit März 2024", hieß es. Experten hatten allerdinngs einen noch stärkeren Rückgang von 2,6 Prozent erwartet, nach einem Minus von 1,9 Prozent im November. 2025 insgesamt gaben die Importpreise um 0,3 Prozent nach, nachdem sie 2024 um 1,2 Prozent und 2023 um 6,5 Prozent gefallen waren.

Importpreise mit stärkstem Rückgang seit fast zwei Jahren
08:40 Uhr

Powell-Nachfolge steht im Fokus

Etwas fester werden Europas Börsen zu Handelsbeginn erwartet. Der Dax erholte sich am gestrigen Abend von seinem Rutsch unter 24.300 Punkte wieder um rund 200 Punkte. Die Nervosität an den Märkten dürfte aber weiter anhalten, Sorgen macht vor allem die Zuspitzung um den Iran.

Klar im Fokus des Marktes steht die Benennung eines Nachfolgers für Jerome Powell als Chef der US-Notenbank. US-Präsident Donald Trump möchte den neuen Chef der Fed eigener Aussage zufolge bereits heute nominieren. Als wahrscheinlich gilt Kevin Warsh. Die Terminmärkte zeigen, dass Investoren darauf setzen, dass die Fed die Dollar-Zinssätze stabil halten wird, bis im Mai ein neuer Vorsitzender sein Amt antritt.

Im Blick steht zudem beim Dollar, dass ein erneuter Shutdown wohl vermieden werden kann. Trump und die Demokraten sagten, es gebe eine Einigung, um einen teilweisen Regierungsstillstand abzuwenden und das Homeland-Ministerium vorübergehend zu finanzieren.

Powell-Nachfolge steht im Fokus
08:20 Uhr

Zwei Schwergewichte stemmen sich gegen Abwärtstrend

Bis auf wenige Ausnahmen zeigen sich die asiatischen Börsen im Minus. Auffallend sind die Abgaben in China - Südkorea hält mit steigenden Kursen dagegen. Angeführt werden die Verluste vom Technologiesektor, der sich bereits in den USA mit dem Kurseinbruch von Microsoft schwach gezeigt hatte. Einige lokale Märkte blicken auf einen starken Januar zurück, dies lade zu Gewinnmitnahmen zum Monatsultimo ein, heißt es auch mit Blick auf die chinesischen Börsen.

Für Kaufzurückhaltung sorgen übergeordnet die steigenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Es gebe Erwartungen eines US-Angriffs auf den Iran am Wochenende, mutmaßt IG-Analyst Chris Beauchamp. "Die Anzeichen deuteten darauf hin, dass die USA eine größere und längere Kampagne starten könnten, was unweigerlich die Befürchtung aufkommen lasse, dass Teheran Vergeltung üben werde", fügt der Chefmarktanalyst hinzu.

Gegen den Trend steigt der südkoreanische Kospi um 1,1 Prozent, er baut seine Aufschläge damit im Verlauf deutlich aus. Nach zuletzt starken Geschäftszahlen ziehen die Technologieschwergewichte SK Hynix und Samsung Electronics um 5,8 bzw. 1,7 Prozent an. Der Kospi ist mit Aufschlägen von rund 25 Prozent einer der klaren Gewinner der Region im Januar.

Zwei Schwergewichte stemmen sich gegen Abwärtstrend
08:02 Uhr

Adidas überrascht positiv: Run auf die Aktie?

Kräftige Kursgewinne bei Adidas erwarten Händler. "Die Zahlen waren viel stärker, als die Branche hatte vermuten lassen", sagt ein Händler, unter anderem mit Verweis auf die Schwäche bei Sporthändlern wie JD Sports. Entsprechend waren die Erwartungen an Adidas auch zurückgegangen. Stattdessen wurde im vierten Quartal ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 11 Prozent vermeldet, dazu noch bei einer auf 50,8 Prozent gestiegenen Bruttomarge. Als Sahnehäubchen sollen für bis zu 1 Milliarde Euro Aktien zurückgekauft werden. Der positive Überraschungseffekt dürfte die Aktien daher kräftig treiben.

Adidas überrascht positiv: Run auf die Aktie?
07:45 Uhr

US-Shutdown abgewendet? Dollar reagiert 

Der Dollar legt zu, gestützt von der Hoffnung auf eine Abwendung eines erneuten Regierungsstillstands in den USA. Er gewinnt 0,5 Prozent auf 153,92 Yen und steigt leicht auf 6,9492 Yuan. Zur Schweizer Währung notiert er 0,6 Prozent höher bei 0,7687 Franken. Im Gegenzug fällt der Euro um 0,5 Prozent auf 1,1914 Dollar, zieht jedoch zum Franken um 0,1 Prozent auf 0,9159 an.

US-Shutdown abgewendet? Dollar reagiert 
07:29 Uhr

Trump droht Kanada erneut

US-Präsident Donald Trump droht dem Nachbarland Kanada mit einem neuen Strafzoll in Höhe von 50 Prozent für den Import von Flugzeugen. Zudem erklärte Trump auf seiner Plattform Truth Social, sämtlichen Maschinen des kanadischen Flugzeugbauers Bombardier und allen anderen dort hergestellten Jets werde die US-Genehmigung entzogen.

Als Grund für den Entzug und den möglichen Strafzoll nannte Trump den Umgang der kanadischen Behörden mit Gulfstream, einem US-Hersteller von Geschäftsflugzeugen. Kanada habe mehreren Modellen des Bombardier-Konkurrenten keine Betriebsgenehmigungen erteilt und damit im Prinzip deren Verkauf in dem Nachbarland verboten, klagte Trump. Sollte dies nicht "sofort korrigiert" werden, werde er eine zusätzliche Importgebühr von 50 Prozent verhängen, drohte der Präsident.

Erst vor wenigen Tagen hatte Trump Kanada mit horrenden Zöllen gedroht, um eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit des Nachbarn mit China zu verhindern. Sollte die kanadische Regierung einen Deal mit der Volksrepublik schließen, würden alle Importe aus Kanada mit einem 100-Prozent-Zollsatz belegt, so Trump.

Trump droht Kanada erneut
07:09 Uhr

Gewinnmitnahmen bei Tech-Aktien – und mehrere Ausnahmen

Der Ausverkauf bei US-Technologiewerten nimmt den Börsen in Asien den Schwung. In Tokio gibt der Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 53.208,33 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix legt dagegen um 0,2 Prozent auf 3552,62 Zähler zu. Der Shanghai Composite verliert 1,2 Prozent auf 4108,46 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fall um ein Prozent auf 4705,81 Punkte.

In Japan drücken vor allem Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten auf die Stimmung. "Anleger verkauften Technologiewerte, um Gewinne mitzunehmen", sagt Takamasa Ikeda, Portfoliomanager bei GCI Asset Management. Zu den größten Verlierern zählt der Chip-Ausrüster Advantest mit einem Minus von 5,62 Prozent. Die Papiere des Taschenrechner-Herstellers Casio Computer schießen dagegen um 14,8 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen eine Verdopplung seines Jahresgewinns in Aussicht gestellt hatte. Auch die Aktien von Fujitsu legen nach einer angehobenen Prognose um 3,56 Prozent zu.

Gewinnmitnahmen bei Tech-Aktien – und mehrere Ausnahmen
06:53 Uhr

Amazon erwägt milliardenschweren Einstieg bei OpenAI

Amazon liebäugelt offenbar mit einem Einstieg bei OpenAI. Die Gespräche seien noch in einem frühen Stadium, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Zur Diskussion stehe eine Investition von bis zu 50 Milliarden Dollar. Der ChatGPT-Entwickler OpenAI benötigt zusätzliches Kapital, um die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) voranzutreiben. Um dies zu erreichen, plant das Startup den Bau zahlreicher neuer Rechenzentren. Dafür will es unter anderem 100 Milliarden Dollar bei Investoren einsammeln. Bei dieser Transaktion könnte die Firma mit 830 Milliarden Dollar bewertet werden.

Einem Medienbericht zufolge könnten sich neben Amazon auch der Chipkonzern Nvidia und der Software-Anbieter Microsoft an der aktuellen Finanzierungsrunde beteiligen. Als weiterer möglicher Geldgeber wird der japanische Technologie-Investor Softbank gehandelt. Dieser hat bereits einen zweistelligen Milliardenbetrag in das KI-Startup investiert. Gleichzeitig bereitet OpenAI nach Aussagen anderer Insider einen Börsengang vor, der die Marktkapitalisierung des Startups auf mehr als eine Billion Dollar hieven könnte.

Amazon erwägt milliardenschweren Einstieg bei OpenAI
06:36 Uhr

Ein gutes Zeichen für die Bank of Japan

Die Kerninflation in der japanischen Hauptstadt Tokio hat sich im Januar abgeschwächt und das Ziel der Notenbank Bank of Japan (BOJ) erreicht. Die Verbraucherpreise ohne die schwankungsanfälligen Kosten für frische Lebensmittel stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0 Prozent, wie aus aktuellen Daten hervorging. Dies lag unter der mittleren Marktprognose von 2,2 Prozent. Im Dezember hatte der Anstieg noch 2,3 Prozent betragen. Ein separater Index, der sowohl frische Lebensmittel als auch Kraftstoffkosten ausklammert, stieg im Januar um 2,4 Prozent nach 2,6 Prozent im Vormonat. Dieser wird von der BOJ als Maß für die nachfragebedingten Preise genau beobachtet. Die Notenbank hatte im Dezember die Zinssätze auf 0,75 Prozent und damit auf ein 30-Jahres-Hoch angehoben.

Ein gutes Zeichen für die Bank of Japan
06:19 Uhr

"Atemberaubende" iPhone-Nachfrage verzückt Anleger

iphone 17 pro
Verkaufsschlager auch in China: iPhone 17 Pro.

Der Verkaufserfolg des iPhone 17 hat Apple zu einem überraschend deutlichen Wachstum verholfen. Der Umsatz sei im abgelaufenen Quartal um 16 Prozent auf ein Rekordhoch von 143,8 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der US-Elektronikkonzern mit. "Die iPhone-Nachfrage war atemberaubend", sagte Firmenchef Tim Cook. Die Einnahmen aus den Smartphone-Verkäufen legten um 23 Prozent auf 85,27 Milliarden Dollar zu, so stark wie noch nie. Auch der Konzerngewinn übertraf mit 2,84 Dollar je Aktie die Markterwartungen. Apple-Titel stiegen daraufhin im nachbörslichen Handel an der Wall Street um knapp drei Prozent.

Überdurchschnittlich zulegen konnte Apple auf dem wichtigen chinesischen Markt. Die Erlöse kletterten dort um 38 Prozent auf 25,53 Milliarden Dollar – ein mehr als doppelt so starker Anstieg wie von Analysten prognostiziert. In den vergangenen Jahren hatte der US-Konzern unter dem verstärkten Wettbewerb heimischer Konkurrenten wie Huawei oder Xiaomi gelitten.

"Atemberaubende" iPhone-Nachfrage verzückt Anleger
05:59 Uhr

Und auf einmal ist die Luft raus …

Mit einer positiven Wochenbilanz wird es für den Dax nichts mehr. Das gestrige Minus von 2,1 Prozent auf 24.309 Punkte wiegt zu schwer. Anleger hatten mit Enttäuschung auf den Ausblick des Indexschwergewichts SAP reagiert und die Titel auf Talfahrt geschickt. Der Fokus der Anleger liege gerade vor allem auf den Prognosen, kommentierte Marija Veitmane von State Street. Entscheidend sei die Frage, ob man auch in Zukunft mit dem gleichen Wachstumstempo rechnen könne.

Zum Wochenschluss stehen noch einige Termine auf der Agenda. So dürfte etwa die deutsche Wirtschaft vor dem Jahreswechsel leicht gewachsen sein. Klarheit bringen die vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes für das vierte Quartal 2025, wobei Experten mit einem Plus von 0,2 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt rechnen. Nach zwei Rezessionsjahren hatte die Wirtschaft 2025 minimal um 0,2 Prozent zugelegt. Für das laufende Jahr traut die Bundesregierung ihr ein Wachstum von 1,0 Prozent zu - vor allem getragen durch die staatlichen Mehrausgaben.

Die Inflation in Deutschland hat im Januar womöglich wieder leicht angezogen. Für die anstehenden vorläufigen Verbraucherpreisdaten im Januar erwarten Experten einen Anstieg der Jahressteuerungsrate auf 2,0 Prozent nach 1,8 Prozent im Dezember. Damit würde das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) genau getroffen.

Unternehmensseitig kommen die Aktionäre des Industriekonzerns Thyssenkrupp in Bochum zur Hauptversammlung zusammen. Dabei dürften für Vorstandschef Miguel Lopez Licht und Schatten dicht beieinander liegen. Der fulminante Börsengang der Rüstungstochter TKMS wird am Markt als Erfolgsstory betrachtet. Drei Monate nach dem Start ist der U-Bootbauer wie der Mutterkonzern bereits im MDax. Sorgen bereitet hingegen das Stahlgeschäft. Die Restrukturierung mitsamt des Abbaus Tausender Jobs verursacht hohe Kosten und trägt maßgeblich zu Verlusten bei. Zugleich herrscht Funkstille, wie es um die Verhandlungen mit dem indischen Konzern Jindal Steel zur Übernahme der Stahlsparte steht.

Und auf einmal ist die Luft raus …