Der Börsen-Tag
25. Mai 2026
imageHeute mit Thomas Badtke
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17:44 Uhr

Dünne Umsätze, dicke Dax-Gewinne

Die Hinweise auf ein baldiges Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran verfestigen sich zum Wochenbeginn. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass ein Rahmenentwurf zur Gestaltung künftiger Gespräche über ein Kriegsende mit dem Iran und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus kurz vor der "Finalisierung" stehe. Trump sagte, die Bedingungen des Paktes seien "weitgehend ausgehandelt" und würden in Kürze bekannt gegeben. Der Dax gewinnt daraufhin 2,0 Prozent auf 25.389 Punkte. Der deutsche Börsenleitindex notiert in der Nähe des Allzeithochs von 25.508 Zählern.

"Der heutige Handel verlief insgesamt sehr ruhig", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Nancy Lanzendörfer. Sie verweist auf den Pfingstfeiertag und die wegen des "Memorial Day" geschlossene Wall Street. Viele Marktteilnehmer werden Lanzendörfer zufolge erst am Dienstag wieder in das Geschehen eingreifen.

Am deutschen Aktienmarkt gehören die Titel von Delivery Hero zu den größten Gewinnern. Hintergrund ist die Spekulation über ein angehobenes Kaufangebot des US-Konzerns Uber.

Dünne Umsätze, dicke Dax-Gewinne
17:09 Uhr

Hoffnung auf Entspannung in Nahost drückt Anleiherenditen

Die Hoffnung auf eine Lösung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran sorgt für Entspannung am europäischen Anleihemarkt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe, die als Referenzwert für den Währungsraum gilt, fällt neun Basispunkte auf 2,9831 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 8. April. Für steigende Kurse am Anleihemarkt sorgte der Rückgang beim Ölpreis um rund sechs Prozent. Dies schürte Hoffnungen auf eine lockerere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Experten zeigen sich jedoch skeptisch. "Es ist unklar, ob bis Mitte Juni genügend Klarheit über ein mögliches US-Iran-Abkommen herrschen wird, um auf eine Zinserhöhung zu verzichten", sagte Benjamin Schroeder, Zinsstratege bei der ING. Laut Bob Savage von der Bank of New York Mellon "ist die Frage für Anleger, was die Anleiherenditen über den Ölpreis hinaus antreibt". Dazu gehöre unter anderem die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen und die Frage, ob das Wachstum ausreiche, um die Schuldenlast zu bewältigen.

Hoffnung auf Entspannung in Nahost drückt Anleiherenditen
16:39 Uhr

Franken steigt auf Zweimonatshoch zum Euro

Der Schweizer Franken steigt gegenüber dem Euro auf den höchsten Stand seit neun Wochen und gegenüber einem schwächeren Dollar auf den höchsten Stand seit eineinhalb Wochen. Die sichere Hafenwährung legt zu, trotz zunehmender Risikobereitschaft, die auf dem Optimismus über ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran beruht. Der Schweizer Franken sei in letzter Zeit von den relativen Zinserwartungen angetrieben worden, so Devisenexperte Chris Turner von ING. Schwache Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone haben Fragen darüber aufgeworfen, wie stark die Europäische Zentralbank die Zinsen wird anheben müssen. Weitere Zweifel an den Aussichten auf Zinserhöhungen der EZB dürften den Euro gegenüber dem Franken weiter unter Druck setzen, meint er. Der Euro fällt auf ein Tief von 0,9094 Franken, während der Dollar auf 0,7811 Franken nachgibt.

Franken steigt auf Zweimonatshoch zum Euro
16:07 Uhr

Gewinnmitnahmen treffen Deutsche Börse

Das sich abzeichnende Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran nehmen die Aktionäre der Deutschen Börse zum Anlass zu Gewinnmitnahmen. Der Börsenbetreiber ist einer der Hauptprofiteure der erhöhten Volatilität an den Finanzmärkten und sich ändernder Zinserwartungen infolge des Irankriegs. Investoren sichern sich über derivative Instrumente ab, was einen Anstieg der diesbezüglichen Handelsaktivitäten zur Folge hat. Deutsche Börse verlieren 0,8 Prozent, es bleibt ein Kursplus seit Jahresbeginn von 13,5 Prozent.

Gewinnmitnahmen treffen Deutsche Börse
15:33 Uhr

"Delivery Hero ist die Aktie des Tages"

Der Fahrdienstvermittler Uber plant eine Übernahme des Essenslieferdienstes Delivery Hero. Dessen Aktie erlebt nach dem Uber-Angebot einen Höhenflug. Was die Börse außerdem bewegt, weiß ntv-Reporterin Nancy Lanzendörfer.

"Delivery Hero ist die Aktie des Tages"
15:00 Uhr

Anleger greifen zu Edelmetallen

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Die Preise für Edelmetalle wie etwa Gold ziehen an. (Foto: picture alliance / dpa)

Der Rückgang beim Ölpreis ermuntert Anleger zum Einstieg am Edelmetallmarkt. Gold, Silber, Palladium und Platin verteuern sich dadurch um rund 1,5 bis 3,5 Prozent. "Finanzanlagen werden derzeit stark von den Ölpreisen beeinflusst, und der Goldpreis bildet da keine Ausnahme", sagt UBS-Analyst Giovanni Staunovo. Der Preis für das gelbe Metall ist seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar um rund 15 Prozent gefallen, da die Teuerung bei Öl Inflations- und Zinssorgen geschürt hat. Erhöhte Zinsen wichtiger Notenbanken dämpfen die Nachfrage nach unverzinsten Anlagen wie Gold.

Nun haben neue Spekulationen über eine Lösung im US-Iran-Konflikt die Ölpreise um rund sechs Prozent ins Minus gedrückt. Dennoch gehen Händler von einer 40-prozentigen Wahrscheinlichkeit aus, dass die Fed die Zinsen im Dezember anhebt. Dies ist eine deutliche Abkehr von den Erwartungen vor Ausbruch der Feindseligkeiten, als Ökonomen noch weitgehend zwei Zinssenkungen für dieses Jahr prognostizierten.

Anleger greifen zu Edelmetallen
14:16 Uhr

Kurschemie stimmt nicht mehr

Chemiewerte leiden unter der Aussicht auf ein baldiges Kriegsende im Nahen Osten. Der Sektor hatte von dem Konflikt aufgrund gestiegener Preise und einer erhöhten Nachfrage profitiert. BASF verlieren 1,3 Prozent, Brenntag 1,1 Prozent oder DSM 1,4 Prozent.

Kurschemie stimmt nicht mehr
13:42 Uhr

Bitcoin zieht an

Der Bitcoin steigt angesichts der Aussicht auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran, das potenziell zu einer Wiedereröffnung der wichtigen Straße von Hormus führen könnte. Dies stärkt die Risikobereitschaft und hilft Krypto-Assets. Allerdings sind die Gewinne des Bitcoins gering. Der Kurs bleibt deutlich unter der wichtigen Marke von 80.000 US-Dollar und bewegt sich damit weiterhin in seiner jüngsten Handelsspanne. Die Unsicherheit in Bezug auf den Iran bleibt bestehen.

US-Präsident Trump hatte gesagt, er habe es nicht eilig, ein Abkommen abzuschließen, und dass beide Seiten sich "Zeit nehmen und es richtig machen" müssten. Die Anleger seien zudem aufgrund der jüngsten Abflüsse aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds vorsichtig, so die Analysten von Saxo. Der Bitcoin steigt 0,8 Prozent auf 77.210 US-Dollar.

Bitcoin zieht an
12:59 Uhr

Airline-Aktien im Höhenrausch

Aktien aus dem Luftfahrtsektor haussieren mit den Entwicklungen im Nahen Osten. Lufthansa gewinnen 3,9 Prozent, Air France-KLM 7,8 Prozent, Ryanair 2,8 Prozent oder MTU Aero 5,5 Prozent. Auch Reiseaktien wie TUI sind gesucht. 

Airline-Aktien im Höhenrausch
12:30 Uhr

Uber lässt Delivery Hero haussieren

Die Spekulation auf ein höheres Übernahmeangebot treibt Delivery Hero. Der Lieferkonzern hat bestätigt, dass Uber eine Übernahme in Erwägung zieht und 33 Euro pro Aktie bieten will. Damit würde Delivery Hero mit 10,02 Milliarden Euro bewertet. Wie die "Financial Times" berichtet, hat Uber einem Großaktionär von Delivery Hero 38 Euro je Anteilsschein geboten. Das sei aber zurückgewiesen worden. Wie die Zeitung weiter berichtet, sollen verschiedene Großaktionäre einen Preis von 40 Euro je Aktien anstreben. Delivery Hero gewinnen 9,1 Prozent auf 36,36 Euro. Die Aktie des Großaktionärs Prosus legt um 2,7 Prozent zu.

Uber lässt Delivery Hero haussieren
11:56 Uhr

Der Dax richtet sich über 25.200 ein

Die Hoffnungen auf ein baldiges Friedensabkommen im Iran-Krieg schieben die Kurse an den Aktienmärkten an. Der Dax springt am Morgen bereits über die 25.000er-Marke und notiert im Mittagsgeschäft 1,8 Prozent fester im Bereich von 25.230 Zählern. "Die Ölpreise haben in der Nacht deutlich nachgegeben", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer. "Am Vormittag reduzierten sich die Abschläge dann wieder etwas", erläutert er. "Die Umsätze sind hierzulande feiertagsbedingt aber sehr übersichtlich."

Der Dax richtet sich über 25.200 ein
11:33 Uhr

Huawei plant Chip-Revolution

Huawei will trotz der US-Sanktionen bis zum Jahr 2031 hochmoderne Chips entwickeln. Das Unternehmen peile Halbleiter an, deren Transistorendichte einem 1,4-Nanometer-Verfahren entspreche, teilte der chinesische Technologiekonzern mit. Wegen der US-Exportbeschränkungen für fortschrittliche Lithografie-Systeme hat China kaum Zugang zu den Maschinen, die für die herkömmliche Herstellung der weltweit modernsten Chips benötigt werden.

Huawei setzt daher auf ein neues Prinzip namens "Tau Scaling Law", das die Signal- und Datenübertragung innerhalb der Chips beschleunigt. Die Industrie könne sich nicht mehr allein auf die Verkleinerung von Transistoren verlassen, so das Unternehmen. Bereits im Herbst 2026 sollen neue "Kirin"-Prozessoren auf den Markt kommen, die eine darauf basierende Architektur nutzen. Nach eigenen Angaben hat der Konzern in den vergangenen sechs Jahren bereits 381 Chips nach diesem Prinzip für Smartphones und Künstliche Intelligenz (KI) entworfen und in Serie gefertigt. Unabhängige Leistungsdaten legte Huawei allerdings bisher nicht vor. In der Branche wird jedoch erwartet, dass ein 1,4-Nanometer-Verfahren gegen Ende des Jahrzehnts die weltweite Spitze der Chipfertigung markiert.

Huawei plant Chip-Revolution
11:07 Uhr

Sichere Häfen verlieren an Strahlkraft

Im asiatischen Devisenhandel ziehen sich die Anleger aus sicheren Häfen zurück. Der Dollar verliert 0,2 Prozent auf 158,83 Yen und gibt 0,2 Prozent auf 6,7806 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er 0,4 Prozent niedriger bei 0,7818 Franken. Parallel dazu steigt der Euro um 0,3 Prozent auf 1,1639 Dollar und zieht leicht auf 0,9100 Franken an.

Sichere Häfen verlieren an Strahlkraft
10:43 Uhr

"Frohe Stimmung lässt Ölpreis einbrechen"

Die Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran drückt die Ölpreise nach unten. Sowohl bei der US-Sorte WTI als auch bei der Nordsee-Sorte Brent ging es ordentlich runter, jeweils um rund fünf Prozent. ntv-Börsenreporter Frank Meyer hat die Details.

"Frohe Stimmung lässt Ölpreis einbrechen"
10:22 Uhr

Die Woche der Hauptversammlungen

Auf der Unternehmensseite stehen in dieser Woche erneut zahlreiche Hauptversammlungen an - etwa der US-Giganten Merck & Co, Chevron, Exxon Mobil und Meta. In Deutschland lädt die Deutsche Bank zum jährlichen Investorentreffen ein. Zudem sind die Hauptversammlungen mehrerer kleinerer Unternehmen wie CTS Eventim, LEG Immobilien und Kion geplant. 

Die Woche der Hauptversammlungen
09:55 Uhr

Ölpreise fallen spürbar

Am Rohstoffmarkt sorgen die Friedenshoffnungen für einen deutlichen Preisrückgang, da eine Wiedereröffnung der für den globalen Energiehandel zentralen Schifffahrtsroute wahrscheinlicher wurde. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich zeitweise rund 5 Prozent auf 98,66 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte zeitweise ebenfalls fast 5 Prozent schwächer bei 91,91 Dollar. Momentan liegen die Preise wieder etwa zwei Dollar je Barrel höher.

US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag noch erklärt, Washington und Teheran hätten eine Absichtserklärung zur Wiedereröffnung der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus "weitgehend ausgehandelt". Am Sonntag dämpfte er jedoch die Hoffnungen auf einen raschen Durchbruch. Er habe seine Unterhändler angewiesen, nichts zu überstürzen, erklärte Trump. Die US-Blockade iranischer Schiffe bleibe in vollem Umfang in Kraft, bis ein Vertrag unterzeichnet sei. Auch auf iranischer Seite gibt es Vorbehalte: Teheran fordert ein Ende der US-Angriffe und des parallelen Konflikts im Libanon, während Israel Handlungsfreiheit gegen die Hisbollah-Miliz verlangt.

Ölpreise fallen spürbar
09:30 Uhr

Dax nimmt die 25.000

Beflügelt von der Hoffnung auf ein Friedensabkommen im Iran-Krieg und deutlich fallenden Ölpreisen setzt der Dax seinen jüngsten Erfolgskurs fort. Er steigt 1,2 Prozent und notiert aktuell im Bereich von 25.180 Punkten. Dieses Niveau hatte der Dax zuletzt vor Beginn des Iran-Krieges inne.

Die USA stehen nach Angaben von Präsident Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es sei «weitgehend» ausgehandelt, so Trump. Allerdings dämpfte er auch Hoffnungen auf ein schnelles Abkommen: «Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist.»

Dax nimmt die 25.000
09:10 Uhr

Industrie streicht Jobs

Die deutsche Industrie hat im ersten Quartal erstmals seit 2023 den Umsatz gesteigert, baut aber weiter im großen Stil Jobs ab. Das zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY, die auf Daten des Statistischen Bundesamts basiert.

Demnach sank die Zahl der Beschäftigten in der Industrie zum Ende des ersten Quartals auf 5,3 Millionen Menschen - ein Rückgang von 2,3 Prozent oder 127.300 zum Vorjahreszeitraum. Am meisten Arbeitsplätze gingen unterm Strich in der Autoindustrie verloren mit rund 32.000, gefolgt vom Maschinenbau (22.000) und der Metallerzeugung und -bearbeitung (8800).

Zugleich sieht EY Hoffnung für die schwächelnde Industrie, der hohe Energie- und Arbeitskosten, Konkurrenz aus China und US-Zölle zu schaffen machen. Laut Studie stieg der Umsatz in der Industrie im ersten Quartal um 1,7 Prozent auf gut 531 Milliarden Euro - das erste Plus binnen Jahresfrist nach zehn Quartalen mit Rückgängen. Zuletzt war die Industrie im zweiten Quartal 2023 gewachsen.

Industrie streicht Jobs
08:51 Uhr

Friedenshoffnungen beflügeln KI-Sektor

Auch wenn eine rasche Einigung zwischen den USA, Israel und dem Iran nach widersprüchlichen Signalen aus Washington weiter ungewiss bleibt, treibt die Aussicht auf ein Ende des Krieges im Iran die asiatischen Börsen an. In Tokio legt der Nikkei-Index um 2,9 Prozent auf 65.142,81 Punkte zu und überwindet damit erstmals die Marke von 65.000 Zählern. Der breiter gefasste Topix notiert 1,2 Prozent höher bei 3940,49 Zählern. Auch in China greifen die Anleger zu: Der Shanghai Composite gewinnt 0,5 Prozent auf 4133,52 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt 0,9 Prozent auf 4888,70 Punkte.

Japans stark von Energieimporten abhängige Wirtschaft profitierte besonders von der Aussicht auf eine Öffnung der Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende erklärt, Washington und Teheran hätten weitgehend eine Absichtserklärung ausgehandelt, ruderte später jedoch etwas zurück. "Der Ton geht durchweg in Richtung einer Art Lösung", sagt Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone. Die Anleger seien hinsichtlich einer Frist sehr geduldig geworden. Die Hoffnung auf sinkende Energiekosten beflügelt in Tokio vor allem den energieintensiven KI-Sektor.

Friedenshoffnungen beflügeln KI-Sektor
08:24 Uhr

Ferraris elektrischer Traum

Der italienische Sportwagenbauer Ferrari stellt sein erstes vollelektrisches Modell namens "Luce" vor. Das Fahrzeug soll mehr als 500.000 Euro kosten und gilt als Meilenstein für das Unternehmen, das traditionell für seine lautstarken Verbrennungsmotoren bekannt ist. Ferrari-Chef Benedetto Vigna zufolge wurden für das Modell mehr als 60 Patente angemeldet, unter anderem für Elektromotoren, Batterieintegration und Benutzeroberflächen. Die Markteinführung erfolgt in einer Phase der Skepsis gegenüber elektrischen Luxussportwagen. So hatte der zu Volkswagen gehörende Konkurrent Lamborghini seine Pläne für ein reines E-Modell bis 2030 wegen schwacher Nachfrage und hoher Investitionsrisiken gestrichen.

Ferraris elektrischer Traum
08:00 Uhr

"Finalisierung" – oder das Ende der Friedenshoffnungsrally

Europas Börsen dürften mit kräftigen Aufschlägen in den Handel starten. Die Hinweise auf ein baldiges Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran verfestigen sich. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass ein Rahmenentwurf zur Gestaltung künftiger Gespräche über ein Kriegsende mit dem Iran und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus kurz vor der "Finalisierung" stehe. Trump sagte, die Bedingungen des Paktes seien "weitgehend ausgehandelt" und würden in Kürze bekannt gegeben.

Das Abkommen würde, falls es zustande kommt, Trumps Hauptziel nicht erreichen. Dieses besteht darin, den Iran für immer am Erwerb einer Atomwaffe zu hindern. Es würde jedoch das Wiederaufflammen eines Krieges verhindern, den die Länder des Nahen Ostens nicht wollen. Zudem würde es helfen, eine globale Wirtschaftskrise zu lindern. Zugleich nimmt der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus langsam wieder an Fahrt auf.

Der Handel am Berichtstag dürfte wegen des Pfingstfeiertags sehr ruhig und bei dünnen Volumina stattfinden. Viele Marktteilnehmer werden erst am Dienstag wieder in das Geschehen eingreifen. In Dänemark, Großbritannien, Norwegen, der Schweiz und den USA bleiben heute die Börsen geschlossen.

"Finalisierung" – oder das Ende der Friedenshoffnungsrally