Donnerstag, 06. September 2018Der Börsen-Tag

Heute mit Kai Stoppel
17:41 Uhr

Dax ist keine 12.000 Punkte mehr wert

Dax
Dax 12.670,73

Auch heute kann der Dax seine seit mehr als einer Woche andauernde Talfahrt nicht stoppen. Erneut geht es bergab, das erste Mal seit April auch immer wieder unter die Marke von 12.000 Punkten. Dort wird der deutsche Leitindex auch die Nacht verbringen: Er schließt 0,7 Prozent leichter auf 11.955 Punkten.

Die anhaltende Furcht vor einer Eskalation des Handelsstreits hält Anleger weiterhin von größeren Engagements ab. Da keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Terminplan stünden, bliebe Investoren nichts anderes übrig, als sich mit dem unerfreulichen Zollkonflikt zu beschäftigen, sagt Analyst Connor Campbell vom Brokerhaus Spreadex.

Kopfschmerzen bereiten Investoren außerdem die Probleme mehrerer Schwellenländer. "Der Verfall der Landeswährungen führt zu höheren Finanzierungskosten der Unternehmen, was sich in deren Bilanzen und damit Aktienkursen nieder- und damit auf die gesamte Wirtschaft des Landes durchschlägt", betont Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets.

Bei den Aktienwerten stehen Commerzbank im Rampenlicht. Das Dax-Gründungsmitglied steigt zum 24. September aus der ersten deutschen Börsenliga ab. Das traditionsreiche Geldhaus muss seinen Platz für den Online-Zahlungsabwickler Wirecard räumen. Dessen Aktien steigen um 1,3 Prozent, Commerzbank-Titel geben 2,3 Prozent nach.

Größter Verlierer im Dax sind jedoch Bayer, die 4,6 Prozent abrutschen. Mehrere Analysten haben ihre Kursziele für den Chemiekonzern gesenkt. Hingegen beflügeln positive Analystenstimmen Energietitel wie RWE, die mit einem Aufschlag von 2,7 Prozent auch Tagessieger im Dax sind.

 

16:56 Uhr

Nachfrage nach Flugzeugen aus USA leidet

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die US-Industrie muss im Juli einen Dämpfer wegstecken. Sie hat weniger Aufträge an Land gezogen: ein Minus von 0,8 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium mitteilte. Insbesondere die schwächere Nachfrage nach Flugzeugen lastete auf den Zahlen.

Der Dienstleistungssektor legte hingegen stärker als erwartet an Fahrt zu. Der Einkaufsmanagerindex stieg im August auf 58,5 Punkte von 55,7 Zählern im Juli, wie aus einer Firmenumfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Ökonomen hatten 56,8 Punkten gerechnet.

16:01 Uhr

CBS zahlt 100 Millionen an Grapsch-Chef

CBS Corporation
CBS Corporation 34,60

Wegen einer möglichen 100 Millionen Dollar schweren Abfindung für den ins Zwielicht geratenen Firmenchef Les Moonves steigen Anleger bei CBS aus. Die Aktien des TV-Senders fallen zur Eröffnung der Wall Street um bis zu 2,7 Prozent auf 51,50 Dollar.

Dem Konkurrenz-Sender CNBC zufolge soll die Abfindung fast ausschließlich in CBS-Aktien gezahlt werden. Das Unternehmen behalte sich außerdem vor, einen Teil davon zurückzufordern, sollten neue Vorwürfe von sexueller Belästigung ans Licht kommen.

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Einem Bericht des Magazins "New Yorker" vom Juli zufolge soll Moonves zwischen 1985 und 2006 sechs Frauen sexuell belästigt oder ihnen ungewollte Avancen gemacht haben.

(Foto: imago/MediaPunch)

15:55 Uhr

Handelsstreit bremst Wall Street aus

Dow Jones
Dow Jones 27.063,65

Die Unsicherheit über die künftigen amerikanisch-chinesischen Handelsbeziehungen hält auch die Anleger an der Wall Street in Schach. Der Dow Jones liegt bei 26.000 Zählern knapp im Plus. Der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren dagegen etwas leichter.

Börsianer rechnen damit, dass US-Präsident Donald Trump Zölle auf chinesische Importe im Volumen von 200 Milliarden Dollar verhängen wird. Gegenmaßnahmen der Regierung in Peking gelten ebenfalls als sicher. Doch einige Anleger hofften auch auf eine Lösung in letzter Minute. Trump deutete am Mittwoch an, die Gespräche mit China dauerten an.

15:30 Uhr

Brandgefahr beim Anschnallen - Ford startet Rückruf

Ford
Ford 9,03

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford muss in Nordamerika rund zwei Millionen Pick-up-Trucks wegen Rauch- und Feuergefahren reparieren. Betroffen ist nach Angaben des Unternehmens ausgerechnet der schwergewichtige Verkaufsschlager F-150.

Dem Hersteller zufolge besteht beim Anlegen der Sicherheitsgurte an den Vordersitzen in einigen Fällen das Risiko, dass es zu übermäßiger Funkenbildung an den Gurtstraffern und dadurch zu Brandgefahr komme. Ford wisse von 17 Berichten über Rauch und Feuer in den USA und von sechs in Kanada, aber von keinen Unfällen oder Verletzungen.

14:50 Uhr

Alleskönner-Konzern plant riesigen Börsengang

Der chinesische Online-Plattform-Tausendsassa Meituan-Dianping peilt den größten Börsengang eines Internetkonzerns seit der Neuemission von Alibaba vor vier Jahren an. Ziel sei es, rund 4,4 Milliarden Dollar beim Gang aufs Hongkonger Parkett einzusammeln, teilt das Unternehmen mit.

Meituan-Dianping macht praktische alles, womit man im Internet Geld verdienen kann: es betreibt von einem Essenslieferdienst über ein Reise- und Hotelbuchungsportal bis zu einem Bewertungsangebot a la Groupon und einem Fahrdienst.

Der 2010 gegründete Konzern wird inzwischen mit 55 Milliarden Dollar bewertet. Der Börsenstart ist für den 20. September geplant.

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Von Essen bis Fahrdienst - diese Studie zeigt ein autonomes Fahrzeug von Meituan-Dianping.

(Foto: imago/VCG)

 

14:26 Uhr

Bijou Brigitte vor Abgrund - dann kommt die Rettung

Bijou Brigitte
Bijou Brigitte 42,50

Erst pfui, dann hui: Nachdem die Aktie von Bijou Brigitte am Morgen noch auf Jahrestief gehandelt hatte, geht es am frühen Nachmittag um 4,1 Prozent auf 39,10 Euro nach oben. Der Grund für den Sinneswandel der Anleger: Die Modekette startet bereits am Freitag ein Aktienrückkaufprogramm.

Wie das aussieht: Bis zum 1. Juli 2019 sollen bis zu 250.000 Aktien gekauft werden, das entspricht etwa 3 Prozent des Grundkapitals. Dies sollte sich positiv auf den Kurs auswirken, der innerhalb der vergangenen zwölf Monate rund ein Viertel an Wert eingebüßt hatte.

13:43 Uhr

Umfrage: US-Nutzer wenden sich von Facebook ab

Facebook
Facebook 189,00

Diese Zahlen müssen Facebook zu denken geben: Laut einer Umfrage haben 42 Prozent der US-Nutzer in den vergangenen zwölf Monaten zumindest eine mehrwöchige Pause vom Online-Netzwerk gemacht.

In der Umfrage gaben auch 26 Prozent an, sie hätten in den vergangenen zwölf Monaten die Facebook-App von ihren Smartphones gelöscht. Unklar blieb dabei, ob die Anwendung danach auch gelöscht blieb - oder dann doch wieder installiert wurde.

Die Quartalszahlen von Facebook der vergangenen Monate zeigen für Nordamerika eine Stagnation an der Marke von 241 Millionen Nutzer, die mindestens einmal im Monat aktiv sind - aber keinen Rückgang.

13:01 Uhr

Bitcoin stürzt stärker ab als der Peso

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dpa

Das ist auch eine Leistung: Seit Beginn des Jahres hat der Bitcoin mehr Wert verloren als der argentinische Peso. Während die südamerikanische Währung zum Dollar um rund 51 abgestürzt ist, bringt es die Kryptowährung auf ein Minus von 54 Prozent. Mit anderen Worten: Wer im Krisen-Land Argentinien lebt und seine Peso am Jahresanfang in Bitcoin getauscht hätte, wäre jetzt noch schlechter dran.

Für einen Bitcoin müssen derzeit auf der Handelsplattform Bitstamp knapp 6380 Dollar gezahlt werden. Das sind rund 1000 Dollar weniger als der Höchststand gestern. Auch andere Kryptowährungen brechen derzeit ein. Hier lesen Sie mehr. Warum Währungen von Schwellenländern einbrechen, finden Sie hier.

12:16 Uhr

Forscher: Deutschlands Aufschwung endet bald

Schlechte Nachrichten aus den Wirtschaftsforschung: Ökonomen vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnen mit einem baldigen Ende des Aufschwungs in Deutschland. Zwar sei die Hochkonjunktur noch nicht vorbei, sagte IfW-Experte Stefan Kooths anlässlich der Herbstprognose des Instituts. "Deutschland muss sich aber auf den Abschwung gefasst machen."

Bereits zu Beginn des kommenden Jahrzehnts sei mit ausgereizten Kapazitäten zu rechnen. Dann dürfte es Engpässe etwa beim Personal und bei Gütern geben, die für die Produktion notwendig sind. Besonders betroffen sei die Bauwirtschaft.

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Vor allem bei den Exporten sowie den Unternehmensinvestitionen sei die Entwicklung zuletzt enttäuschend gewesen, so die Forscher.

(Foto: dpa)

 

11:55 Uhr

Aktien von Apple-Zulieferern geraten unter Druck

Dialog Semiconductor
Dialog Semiconductor 42,67

Schlechte Geschäfte eines Apple-Zulieferers aus Taiwan belasten Dialog Semiconductor. Die Aktien des ebenfalls vor allem für Apple tätigen Chipentwicklers verlieren zeitweise 4,6 Prozent auf 19,06 Euro und liegen im TecDax abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Händler verweisen auf die Umsatzentwicklung bei Largan Precision im August. Das Unternehmen, das Linsen für iPhone-Kameras herstellt, hatte für August mit 9,7 Prozent erstmals nach drei Monaten ein nur einstelliges Umsatzplus ausgewiesen. Auch im September dürften die Geschäfte schleppend verlaufen, teilte das Unternehmen mit. Der Aktienkurs fiel an der Börse in Taipeh um mehr als fünf Prozent.

11:22 Uhr

Rheinmetall rüstet Australien weiter auf

Rheinmetall
Rheinmetall 109,15

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat einen Großauftrag gewonnen. Dieser kommt auch diesmal aus Australien. Im Anschluss an einen laufenden Vertrag werde Rheinmetall nun für die australischen Streitkräfte 1000 weitere Militär-Lkw liefern, teilte der Konzern mit. Der Auftragswert betrage 430 Millionen Euro.

Zuletzt hatte Rheinmetall von der Regierung in Canberra den Auftrag über 211 Radpanzer erhalten im Gesamtwert von 2,1 Milliarden Euro. Die Düsseldorfer wurden bereits 2013 damit beauftragt, dem australischen Militär rund 2500 Militär-Lkw im Gesamtwert von 1,1 Milliarden Euro zu liefern.

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Mehr als 200 Panzer des Typs Boxer hat Rheinmetall bereits an Australien geliefert.

(Foto: picture alliance / dpa)

 

10:47 Uhr

Burberry stoppt Verbrennen von Kleidung

Burberry
Burberry 23,10

Die britische Luxusmodemarke Burberry will ihr Image aufpolieren und macht Schluss mit dem Verbrennen von nicht verkaufter Ware und der Verarbeitung von echtem Pelz. Das Traditionshaus war zuletzt in die Kritik geraten, weil es laut Angaben im Geschäftsbericht 2017/18 nicht verkaufte Kleidung im Wert von rund 32 Millionen Euro verbrannte. Als Gründe wurden ein mögliches Überangebot und die Gefahr der Produktfälschungen genannt.

Nun will die Firma verstärkt unverkäufliche Ware weiter verwerten, spenden oder recyceln, wie sie mitteilte. Zudem wird kein echtes Fell mehr verarbeitet. Auch andere Luxusmodefirmen wie Gucci, Versace und Stella McCartney haben Pelz bereits aus ihrem Angebot gestrichen.

 

10:17 Uhr

Warum der Dax-Abstieg Commerzbank belastet

Commerzbank
Commerzbank 5,28

Der Abstieg aus dem Dax macht die Aktie der Commerzbank nicht gerade beliebt bei Anlegern. Am ersten Tag ihrer Dax-Abschies-Tour fällt das Papier in der Spitze 1,9 Prozent auf 8,32 Euro. Das Dax-Gründungsmitlied muss den deutschen Leitindex am 24. September verlassen und wird dann durch den Zahlungsabwickler Wirecard ersetzt.

Durch den Dax-Abstieg verliert die Commerzbank insbesondere bei internationalen Investoren an Aufmerksamkeit. Investmentfonds, die den Dax abbilden, müssen die Commerzbank-Aktien verkaufen und gleichzeitig Wirecard-Papiere erwerben.

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Seit Jahresbeginn haben die Commerzbank-Papiere gut ein Drittel ihres Werts verloren.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

09:33 Uhr

Bitcoin verliert rasend schnell an Wert

Kryptowährungen wie der Bitcoin stehen weiter massiv unter Druck und fallen den zweiten Tag in Folge. Der Bitcoin als bekannteste und älteste Digitalwährung fiel in der auf der Handelsplattform Bitstamp um etwa 9,5 Prozent auf bis zu 6253 US-Dollar. Am Mittwoch hatte der Bitcoin bereits bis rund 7 Prozent an Wert verloren. Damit verlor die Kryptowährung innerhalb von gerade einmal 14 Stunden mehr als 1000 Dollar an Wert.

Auch andere Kryptowährungen wie Ether, XRP oder Eos gerieten weiter unter Druck, zum Teil noch deutlich stärker als der Bitcoin. Die Internetseite Coinmarketcap gab an, dass sich der Wert aller rund 1900 Kryptowährungen seit gestern von knapp 240 Milliarden Dollar auf aktuell 202 Milliarden Dollar verringert habe.

Als Grund für den jüngsten Preisrutsch gilt ein Bericht der Internetseite "Business Insider". Dem Bericht zufolge hat die Investmentbank Goldman Sachs Pläne auf Eis gelegt, in den Handel mit Kryptowährungen einzusteigen.

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Schon in den Wochen und Monaten zuvor hatte das Interesse der Anleger gegenüber den neuartigen Digitaldevisen in der Tendenz abgenommen.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

 

09:18 Uhr

Dax fällt unter 12.000 Punkte

Dax
Dax 12.670,73

Wenige Minuten nach Handelsbeginn geschieht es: Erstmals seit April ist der Dax wieder weniger als 12.000 Punkte wert. Sein bisheriges Tagestief liegt bei 11.988 Punkten. Zuletzt notiert er jedoch wieder etwas fester: minus 0,3 Prozent bei 12.003 Zählern.

Bereits gestern hatte er 1,4 Prozent schwächer bei 12.040 Punkten geschlossen. Die Währungskrisen in einigen Schwellenländern und die globalen Handelsstreitigkeiten sorgen für schlechte Stimmung am Markt.

08:50 Uhr

Euro deutet Erholungsphase an

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,10

Der Euro kann seine Gewinne vom Vortag weitgehend halten. Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,1630 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Vorabend. Im asiatischen Handel hatte der Euro noch etwas mehr gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochabend auf 1,1582 Dollar festgesetzt.

08:27 Uhr

Türkei-Krise belastet Ölmarkt

Die Ölpreise sind im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 77,22 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung fiel um 14 Cent auf 68,58 Dollar.

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 59,03

Am Markt ist gegenwärtig von einem Widerstreit zwischen stützenden und belastenden Faktoren die Rede. Für steigende Preise sprechen einige Angebotsrisiken, allen voran die Anfang November in Kraft tretenden Sanktionen der USA gegen den ölreichen Iran. Es werden Exportausfälle erwartet, die andere Opec-Länder und Russland zwar ausgleichen wollen. Fachleute sind sich aber nicht sicher, ob das gelingen wird. Zunehmend belastend wirkt am Rohölmarkt die Krise in großen Schwellenländern wie der Türkei oder Argentinien. Es wird befürchtet, dass die Erdölnachfrage in Mitleidenschaft gezogen wird.

07:53 Uhr

Commerzbank bestimmendes Thema in Frankfurt

Der Dax dürfte laut Börsianern heute kaum verändert in den Handel starten. Gestern hatte er 1,4 Prozent schwächer bei 12.040 Punkten geschlossen. Die Währungskrisen in einigen Schwellenländern und die globalen Handelsstreitigkeiten sorgten für schlechte Stimmung am Markt. Der vorbörsliche Wert liegt bei 12.041,00 Punkten.

Commerzbank
Commerzbank 5,28

Gesprächsthema auf dem Frankfurter Parkett dürfte am Vormittag die Umstellungen der Indizes sein. Die Commerzbank muss ihren Platz im Dax für den Zahlungsabwickler Wirecard räumen. Die Entscheidung hatte sich schon seit Wochen abgezeichnet: An der Börse ist Wirecard mit über 24 Milliarden Euro mehr als doppelt so viel wert wie die Commerzbank, die künftig im Nebenwerte-Index MDax.MDAXI gelistet wird. Auf der Konjunkturseite dürften die Zahlen des privaten Arbeitsmarktdienstleisters ADP im Fokus stehen. Sie gelten als Vorläufer der am Freitag erwarteten amtlichen US-Jobdaten.

07:21 Uhr

Novartis verkauft US-Generika-Portfolio für Millionen

Novartis
Novartis 78,70

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat einen Teil seines Generika-Geschäfts für 900 Millionen Dollar an die indische Firma Aurobindo Pharma verkauft. Die Konzerntochter Sandoz trennt sich in den USA von einem Portfolio, das rund 300 dermatologische und oral zu verabreichenden Präparate umfasst, teilte Novartis mit. Abhängig von der weiteren Entwicklung des Geschäfts hätte Novartis Anspruch auf eine zusätzliche Zahlung in Höhe von 100 Millionen Dollar. 

07:06 Uhr

Handelskonflikt und China-Zölle drücken Japans Börse

Die Börse in Tokio hat im Minus eröffnet. Experten verweisen auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China und Spekulationen, dass US-Präsident Donald Trump in den kommenden Stunden neue Zölle verhängen könnte. "Eine Eskalation des US-chinesischen Handelskrieges könnte unmittelbar bevorstehen", sagten Analysten von JP Morgan. Allerdings sei der genaue Zeitpunkt dafür unklar. Dies rechtfertige die Vorsicht am Markt.

Nikkei
Nikkei 22.207,21

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,4 Prozent tiefer bei 22.500 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,7 Prozent und lag bei 1694 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen trat auf der Stelle. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 1,8 Prozent.

Was an der Wall Street passiert ist, lesen Sie hier.