Wirtschaft
Händler rätseln über den Auslöser für den Kursrutsch.
Händler rätseln über den Auslöser für den Kursrutsch.(Foto: Sipa USA via AP)
Mittwoch, 05. September 2018

Kryptowährungen brechen ein: Bitcoin fällt unter 7000 US-Dollar

Innerhalb kürzester Zeit fällt der Kurs des Bitcoin um fünf Prozent - und auch andere digitale Zahlungsmittel geraten in einen Abwärtsstrudel. Ursache dafür könnten Gerüchte sein, wonach Goldman Sachs seine Pläne für den Krypto-Handel begraben will.

Die Kurse vieler Kryptowährungen sind binnen kurzer Zeit stark gefallen. Der Wert einer Einheit des Bitcoin - der bekanntesten digitalen Währung - gab um gut fünf Prozent nach und fiel auf führenden Handelsplattformen wie Bitstamp oder Bitfinex unter 7000 US-Dollar. Andere Kryptowährungen wie Ether oder Eos gerieten noch stärker unter Druck und verloren teilweise über ein Zehntel ihres Werts.

Ein eindeutiger Auslöser für den Kursrutsch war laut Händlern zunächst nicht ersichtlich. Einige verwiesen auf das derzeitige allgemeine Streben der Anleger in sichere Anlageklassen, das etwa auch die Währungen vieler Schwellenländer unter Druck setzt.

Andere sehen einen Bericht der Website "Business Insider" als Grund, die unter Berufung auf eingeweihte Kreise schrieb, Goldman Sachs wolle Pläne für eine Handelsabteilung für Kryptowährungen begraben. Ein Sprecher der US-Investmentbank sagte auf Nachfrage, dass man weiterhin den Markt erkunde und noch keine Entscheidung gefallen sei.

Erst Mitte August war der Bitcoin-Kurs unter 6000 Dollar gesunken. Als Ursache dafür galt die nach wie vor auf sich warten lassende Zulassung von börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) in den USA. Anschließend hatte sich der Bitcoin-Kurs wieder berappelt und war je nach Handelsplattform wieder bis auf rund 7400 Dollar gestiegen.

Quelle: n-tv.de