Ifo und Öl belasten Dax-Stimmung
Der Dax hat am letzten Tag der Handelswoche noch einmal mit einer Berg- und Talfahrt aufgewartet. Der deutsche Börsenleitindex bewegte sich zwischen einem Tageshoch von 14.428 Punkten und einem Tagestief von 14.247 Zählern. Ins Wochenende verabschiedet sich der Dax mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent und einem Stand von 14.306 Stellen. Vor allem nach Eröffnung der Wall Street gerät der deutsche Leitindex unter Druck und gibt den Großteil seiner Tagesgewinne ab. US-Anleger werfen vor allem Tech-Werte aus den Depots. Der Nasdaq-Index steht zeitweise rund ein Prozent tiefer, der S&P-500 verliert dagegen nur unwesentlich.
Zuvor hatte sich der Dax nahezu unbeeindruckt von negativen Konjunkturdaten gezeigt: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechterte sich angesichts des Ukraine-Kriegs stark. Das Ifo-Geschäftsklima fiel deutlicher als Analysten befürchtet hatten. Dennoch: Nach zuletzt zwei starken Vorwochen tritt der Dax nun auf der Stelle.
ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel spricht von einem "dramatischen Einbruch": "Die Unternehmer sind sehr verunsichert", sagt sie. "Das hat der Dax noch ganz gut verkraftet. Als am Nachmittag aber der Ölpreis wieder anzog, auch weil Russlands Präsident Wladimir Putin Gazprom angewiesen hat, ab Anfang der kommenden Woche nur noch Zahlungen in Rubel entgegenzunehmen, sind die Gewinne gebröckelt", erklärt Dofel.
Bei den Einzelwerten im Dax zeigen sich FMC und Infineon an der Spitze der Gewinner. Die Papiere der beiden Unternehmen ziehen jeweils mehr als zwei Prozent an. Gefragt sind auch Deutsche Börse und Bayer, die Aufschläge von jeweils um die 1,5 Prozent verbuchen. Auf der Verliererseite finden sich dagegen die einstigen Gewinner der Coronavirus-Pandemie, Delivery Hero und Hellofresh: Deren Anteilsscheine büßen mehr als drei und mehr als zwei Prozent ein.
Infineon
Kursplus von 20 Prozent: Dofel erklärt Buffett-Erfolg
Tesla-Konkurrent lässt Federn
Unter den Einzelwerten fallen die in den USA gelisteten Papiere von Nio um mehr als zehn Prozent, nachdem der Viertquartalsausweis des chinesischen Herstellers von Elektroautos nicht in allen Punkten überzeugt hat.
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Rubelerholung beschleunigt sich
Die Erholung des Rubel nimmt weiter an Fahrt auf. Im Gegenzug fällt der Dollar um bis zu fünf Prozent und ist mit 92,04 Rubel so billig wie zuletzt Anfang März. Seit der Ankündigung von Russlands Präsident Wladimir Putin, bei Exporten von russischem Gas in "unfreundliche" Staaten demnächst nur noch Zahlungen in Rubel zu erlauben, hat die russische Währung deutlich zugelegt. Seit Mittwoch kommt der Rubel auf ein Plus von mehr als neun Prozent.
SAP: Cyberattacken haben zugenommen
Der Softwarekonzern SAP ist in den vergangenen Wochen vermehrt Ziel von Cyberangriffen geworden. "In der Ukraine führt Russland einen schrecklichen Krieg, es gibt aber gleichzeitig auch einen Cyberkrieg über die Grenzen hinweg. Die Anzahl der Attacken hat in den vergangenen Wochen sehr stark zugenommen", sagte Konzernchef Christian Klein der "Wirtschaftswoche". "Woher die Attacken kommen, lässt sich zwar ein Stück weit lokalisieren, aber ich möchte da jetzt nicht ins Detail gehen. Wir sind in enger Abstimmung mit den deutschen Sicherheitsbehörden."
"USA können Russland in die Pleite drängen"
Präsidentenposten für scheidenden Infineon-Chef?
Der scheidende Infineon-Chef Reinhard Ploss wird neuer Präsident von Acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Dies meldet das "Handelsblatt". Ploss führt Acatech künftig gemeinsam mit dem bisherigen Co-Präsidenten Jan Wörner und folgt auf Karl-Heinz Streibich. Damit startet der 66-Jährige, der die Führung des Halbleiterherstellers Infineon zu Ende März abgibt, eine Anschlusskarriere als politischer Berater.
Infineon
Wall Street will sich ins Wochenende retten
Den US-Börsen ist zum Wochenschluss etwas die Puste ausgegangen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte steigt zunächst 0,2 Prozent auf 34.791 Punkte. Der S&P-500 notiert 0,1 Prozent höher bei 4521 Zählern, während die Technologiebörse Nasdaq 0,4 Prozent im Minus bei 14.131 Stellen liegt.
Die Indizes steuerten auf ihren zweiten Wochengewinn in Folge zu, da Anleger dank solider Konjunkturdaten und Kursgewinnen im Tech-Sektor in den vergangenen Tagen überwiegend optimistisch geblieben waren. Die Ängste vor einer weiteren Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts und einer zu raschen Zinsstraffung der US-Notenbank bremste Händlern zufolge jedoch.
Die Aussicht auf eine landesweite Legalisierung von Marihuana in den USA machte Cannabis-Werte attraktiv. Die an der Wall Street notierten Aktien von Sundial, Tilray, Hexo und Cronos stiegen um bis zu 17 Prozent. Einem Medienbericht zufolge soll das US-Repräsentantenhaus in den kommenden Tagen über ein entsprechendes Gesetz abstimmen.
Der Vorstoß in die Gewinnzone ermunterte Anleger zum Einstieg bei Joby. Die Aktien des Elektroflugtaxi-Herstellers kletterten um knapp 16 Prozent. Das Unternehmen machte den Angaben zufolge im vierten Quartal einen Gewinn von 5,05 Millionen Dollar.
Zinszahlung fällt aus: Minenfirma-Kurs im Minus
Die verpasste Zahlung fälliger Zinsen schickt Petropavlovsk auf Talfahrt. Die in London notierten Aktien des Betreibers russischer Goldminen fallen um fast 33 Prozent auf 1,2 Pence. Weil die Aktiva des Hauptgeldgebers Gazprombank im Rahmen der westlichen Sanktionen gegen Russland eingefroren wurden, kann das Unternehmen nach eigenen Angaben die im Tagesverlauf fälligen 560.000 Dollar nicht zahlen. Außerdem machten die Sanktionen gegen Gazprombank die im November anstehende Refinanzierung von Petropavlovsk-Anleihen kompliziert, schreiben die Analysten des Brokerhauses Peel Hunt. Die Bergbaufirma wurde nach eigenen Angaben bislang nicht direkt mit Sanktionen belegt.
Kursturbulenzen am Nickelmarkt gehen weiter
Der Nickelpreis setzt seine Berg- und Talfahrt fort. Das zur Stahl-Herstellung benötigte Metall verbilligt sich nach zwischenzeitlichen Kursgewinnen von mehr als neun Prozent um fünf Prozent auf 35.355 Dollar je Tonne. Offenbar stiegen einige Investoren aus, um über das Wochenende nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, sagt Commerzbank-Analyst Daniel Briesemann. Gleichzeitig befürchten Anleger Lieferengpässe wegen der westlichen Sanktionen gegen Russland, den weltweit wichtigsten Nickel-Exporteur.
Warum schlechte Stimmung manchmal gut sein kann
Trelleborg-Aktien winkt Rekord-Tagesgewinn
Der 2,1 Milliarden Euro schwere Verkauf der Sparte Wheel Systems beflügelt Trelleborg. Die Aktien des Anbieters von Kunststoff-Dichtungen steigen in Stockholm um mehr als 26 Prozent. Das Unternehmen verkauft den Angaben zufolge sein Geschäft mit Reifen für Forst- und Agrar-Fahrzeuge an den japanischen Konzern Yokohama. Umgerechnet 39 Millionen Euro der Einnahmen will Trelleborg in einen Aktienrückkauf stecken. Darüber hinaus könne das Unternehmen nun in wachstumsstarke Bereiche investieren, schreiben die Analysten der Citigroup.
AMS Osram wird kriselndes Autolicht-Geschäft los
Der Sensor-Spezialist AMS Osram trennt sich endgültig von seinem kriselnden Geschäft mit LED-Licht für Autos. Die Automotive Lighting Systems GmbH (AMLS), werde für 65 Millionen Euro an den französischen Autozulieferer Plastic Omnium verkauft, teilten beide Unternehmen mit. AMLS war der Rest eines Gemeinschaftsunternehmens des Lichttechnik-Konzerns mit Continental, das das Autolicht der Zukunft entwickeln sollte. Nach nur zwei Jahren war es 2020 aber wieder aufgelöst worden, weil die Erwartungen beider Partner nicht erfüllt wurden. Sie hatten sich mit dem digitalen Licht einen mittleren dreistelligen Millionenumsatz erhofft. Abschreibungen bei den beiden Eigentümern waren die Folge.
AMS hatte nach der Übernahme von Osram schon angedeutet, dass die Sparte nicht mehr zum Kerngeschäft zähle. AMLS kam im vergangenen Jahr mit 770 Mitarbeitern auf einen Umsatz von 148 Millionen Euro. "Nach unserer Kenntnis war das Geschäft nicht profitabel", schrieben die Analysten von Credit Suisse. Die herkömmliche Fahrzeugbeleuchtung behält AMS Osram dagegen im Portfolio. Man werde Plastic Omnium auch weiterhin mit LED-Produkten und optischen Komponenten beliefern, hieß es in der Mitteilung.
Logistikprobleme setzen Gardena-Mutter zu
Der schwedische Gartengerätehersteller Husqvarna mit Marken wie Gardena oder Klippo rechnet wegen Logistikproblemen und höheren Kosten mit Belastungen für seine Produktion, seinen Umsatz und Gewinn. Die geopolitische Situation in Europa habe zu Störungen in der Logistik geführt und zu höheren Kosten für Rohstoffe, Energie und Transport, was das Ergebnis für das erste Quartal belasten werde, teilte Husqvarna mit. Diese Effekte sollten weiterhin durch Preiserhöhungen wettgemacht werden. Durch den Teilemangel seien vor allem Rasenmäherroboter und Gartentraktoren betroffen. Die Husqvarna-Aktien rutschten an der Stockholmer Börse um mehr als sechs Prozent ab.
Anleger fliegen auf Lufttaxi-Hersteller
Der Vorstoß in die Gewinnzone ermuntert Anleger zum Einstieg bei Joby. Die Aktien des Elektroflugtaxi-Herstellers steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 3,8 Prozent auf 5,53 Dollar. Das Unternehmen machte den Angaben zufolge im vierten Quartal einen Gewinn von 5,05 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte ein Verlust von 33,9 Millionen Dollar zu Buche geschlagen. Gleichzeitig kündigt Joby die Wiederaufnahme der Testflüge für sein Flugtaxi an, die nach einer Havarie für mehrere Wochen ausgesetzt worden waren.
Marihuana-Werte heben in USA ab
Die Aussicht auf eine landesweite Legalisierung von Marihuana in den USA macht Cannabis-Werte gefragt. Die an der Wall Street notierten Aktien von Sundial, Tilray, Hexo und Cronos steigen vorbörslich um bis zu 19 Prozent. Einem Medienbericht zufolge soll das US-Repräsentantenhaus in den kommenden Tagen über ein entsprechendes Gesetz abstimmen.
Jessica Albas Beauty-Firma vorbörslich auf Rekordtief
Ein enttäuschender Ausblick drückt Honest Company im vorbörslichen US-Geschäft auf ein Rekordtief. Die Aktien des Anbieters nachhaltiger Kosmetika und Babypflege-Mittel brechen um mehr als 20 Prozent auf 4,80 Dollar ein. Das von der Schauspielerin Jessica Alba mitgegründete Unternehmen warnte für das laufende Quartal vor einem 15-prozentigen Umsatzrückgang. Das Vertrauen in die Geschäftsaussichten sei erschüttert, moniert Analystin Stephanie Wissink von der Investmentbank Jefferies. Da immer mehr Firmen auf den Nachhaltigkeitszug aufsprängen, wachse der Konkurrenzdruck. Sie stufte Honest-Titel auf "Hold" von "Buy" zurück.
Testergebnisse für Covid-Mittel beflügeln Biotech-Aktie
Ermutigende Testergebnisse für ein Mittel zur Behandlung von Coronavirus-Patienten beschert Abionyx einen der größten Kurssprünge der Firmengeschichte. Die Aktien der Pharmafirma steigen in Paris um fast 22 Prozent. Der Medikamenten-Kandidat CER-001 dämmt den Angaben zufolge die Auswirkungen der Entzündungen im Zusammenhang mit einer Infektion mit Covid-19 ein.
Zurückhaltung zum Wochenschluss an der Wall Street?
An der Wall Street zeichnet sich zum Ende der Woche ein zurückhaltender Handel ab, nachdem die US-Börsen am Donnerstag deutliche Aufschläge verzeichnet hatten. Der Terminkontrakt auf den S&P-500 legt aktuell 0,1 Prozent zu.
Der Ukraine-Krieg hat in der zurückliegenden Woche für ein volatiles Auf und Ab an den Börsen gesorgt. Hinzu kommen die Sorgen um hohe Energiepreise und die Inflationsentwicklung. Der Krieg geht unterdessen mit unverminderter Härte weiter. Auch am Freitag dürfte die andauernde Unruhe an den Märkten den Handel bestimmen. Zu erwarten ist, dass die Anleger vorsichtig agieren und Risiken vor dem Wochenende minimieren, heißt es.
Konjunkturseitig ist die Agenda übersichtlich. Lediglich der Index der Verbraucherstimmung für den Monat März wird kurz nach Handelsbeginn in zweiter Lesung veröffentlicht. Daneben könnten Reden und Auftritte von Mitgliedern der US-Notenbank im Tagesverlauf weitere Erkenntnisse über den künftigen Zinskurs der Fed geben.
Gazprom arbeitet an Plan für Rubel-Zahlungen
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Energieriesen Gazprom angewiesen, Zahlungen für seine Erdgasexporte in der Landeswährung Rubel zu akzeptieren. In den kommenden Tagen solle der Konzern herausfinden, wie dies geschehen könne, teilt der Kreml mit. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies zugleich darauf hin, dass Novatek als Russlands größter Produzent von verflüssigtem Erdgas solche Anweisungen nicht erhalten habe.
Putin hatte erst am Mittwoch erklärt, Russland werde für Gas, das an "unfreundliche" Länder verkauft wird, eine Bezahlung in Rubel verlangen. Üblicherweise werden Zahlungen in Dollar oder Euro geleistet. Zuvor hatten die USA und ihre europäischen Verbündeten gemeinsame Sanktionen gegen Russland verhängt, um das Land zum Rückzug aus der Ukraine zu zwingen.
Putins Ankündigung wurde in Europa scharf kritisiert. Viele Unternehmen wiesen darauf hin, dass die geltenden Verträge mit Gazprom eine Zahlung in Euro oder Dollar vorsehen, nicht jedoch in Rubel.
Technologiewerte gesucht - Infineon mit Wochenhochs
Infineon bauen ihre Gewinne auf 3 Prozent gegen einen lustlosen Gesamtmarkt aus. "Die Aktie ist aus der Konsoldierung ausgebrochen", sagt ein Händler. Der Sprung auf ein neues Zweiwochenhoch sorge dazu für Anschlusskäufe. Fundamental stützt die scharfe Erholung der Nasdaq-Werte am Vorabend. "Nach dem Kurseinbruch wird Technologie zunehmend als Schnäppchen gesehen", so der Händler. Der Sektor-Index der Technologiewerte im Stoxx-600-Index ist mit 1 Prozent Plus Tagesgewinner.
Infineon
Meta macht dreidimensionale Werbung möglich
Eigentümer Meta erleichtert Firmen den Prozess, dreidimensionale Werbung auf seine Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram zu schalten. Meta wird in Zukunft mit dem Technologie-Unternehmen VNTANA zusammenarbeiten. VNTANA-Chef Ashley Crowder teilte am Donnerstag mit, die Integration mit VNTANA werde es den Firmen ermöglichen, 3D-Modelle ihrer Produkte auf Instagram und Facebook hochzuladen und sie für ihre Werbung zu verwenden.
Experten: EZB hebt Einlagenzins im September an
Deutsche-Bank-Europa-Volkswirt Michael Kirker rechnet damit, dass der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) bei seiner September-Sitzung eine Anhebung des Einlagensatzes um 25 Basispunkte beschließen wird. In einem Kommentar zu jüngsten Äußerungen von EZB-Offiziellen schrieb Kirker außerdem: "Wir erwarten vier Zinserhöhungen um 25 Basispunkte in den ersten vier Quartalen des Straffungszyklus, gefolgt von zwei Anhebungen um 25 Basispunkte in halbjährlichen Abständen. Dadurch wird der Einlagensatz Mitte 2024 auf 1,00 Prozent angehoben." Der Ökonom prognostiziert zudem, dass die EZB ein Sonderkaufprogramm auflegen wird, um einer "Fragmentierung" der Finanzierungsbedingungen entgegenzuwirken und die Finanzstabilität zu bewahren.
Inflation belastet Verbraucher und Firmen
Der unerwartet deutliche Rückgang des Ifo-Geschäftsklimaindex im März ist nach Aussage von Jörg Zeuner, Chefvolkswirt von Union Investment, vor allem auf die auch kriegsbedingt hohe Inflation zurückzuführen. "Die Verbraucher leiden unter hohen Gas- und Spritpreisen und sind angesichts der erschreckenden Bilder aus der Ukraine verunsichert - das hemmt den Konsum", schreibt Zeuner in einem Kommentar. Die Industrie kämpft mit deutlich höheren Produktionskosten und sich wieder verschlimmernden Engpässen bei den benötigten Rohstoffen. "Und auch die Dienstleister mussten Federn lassen, auch wenn sie noch von den nachlassenden Pandemiebeschränkungen und vom wärmeren Wetter profitierten", konstatiert der Ökonom.
Gleichwohl äußert sich Zeuner auch optimistisch: "Für die hiesige Wirtschaft gilt aber zunächst noch, dass trotz aller kriegsbedingten Probleme größere Produktionsausfälle als Folge hartnäckiger Liefer- oder Energieengpässe insgesamt weniger werden sollten", schreibt er. Dann dürfte die Konjunktur in Deutschland auch in diesem Jahr eine positive Bilanz verzeichnen. "Sollten jedoch in Schlüsselindustrien wie etwa dem Automobilsektor die Bänder lange stillstehen, würde das am Ende die Unternehmen, die Verbraucher und die Investoren gleichermaßen teuer zu stehen kommen."
Ifo-Schwäche erfreut Anleihemarkt
Nun doch wie erwartet deutlich schlechter zeigt sich die Lageeinschätzung der deutschen Industrie. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im März auf 90,8 nach 98,9 im Vormonat. Damit wurden auch die Erwartungen noch unterboten. "Der Grund ist aber klar: Der Einbruch bei den Geschäftserwartungen", sagt ein Händler. Sie brachen regelrecht ein auf 85,1 nach 99,2 im Vormonat und sind noch deutlich schwächer als die Prognosen.
Genau diese Kombination wurde aber nach den Einkaufsmanager-Indizes am Vortag schon erwartet: "Die Industrie zehrt aktuell noch vom extrem hohen Auftragsbestand nach Corona". Am Aktienmarkt sei dies eingepreist, der DAX legt sogar 0,1 Prozent zu. An den Anleihemärkten steigen jedoch die Rezessions-"Hoffnungen" und damit setzt der Markt auf noch weniger Zinsaktionen durch die EZB. Der Bund-Futures legt über 50 Ticks zu, der langlaufende Buxl-Futures sogar um 130 Ticks.
Ifo-Erwartungen fallen stärker als bei Corona
ING-Europa-Chefvolkswirt Carsten Brzeski weist darauf hin, dass der Rückgang der Ifo-Geschäftserwartungen im März deutlicher als zu Beginn der Corona-Pandemie gewesen ist. "Die Gefahr ist groß, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs für die europäische und insbesondere die deutsche Wirtschaft weitaus größere strukturelle Veränderungen mit sich bringen als die Pandemie es je getan hat", schreibt Brzeski in einem Kommentar. Hohe Energie- und Rohstoffpreise für einen längeren Zeitraum, möglicherweise sogar Unterbrechungen der Energieversorgung und eine Beschleunigung der Deglobalisierung, möglicherweise ein Kalter Krieg 2.0, würden einer exportorientierten Wirtschaft, die in hohem Maße von Energieimporten abhängig sei, schaden.
BP investiert Milliarde in Ladeinfrastruktur
BP will in den nächsten 10 Jahren 1 Milliarde Pfund Sterling (umgerechnet 1,2 Milliarden Euro) in den Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Großbritannien investieren. Der Energiekonzern kündigt an, dass BP Pulse die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte in seinem britischen Netz mit 300-Kilowatt- und 150-Kilowatt-Ultra-Schnellladepunkten verdreifachen wird.
Analysten pushen deutsche Software-Aktie
Nach einer Hochstufung stehen Software AG zeitweise mit an der MDax-Spitze. Die Aktien legen in der Spitze bis zu 1,6 Prozent zu. Morgan Stanley hat die Titel auf "Equal-Weight" von "Underweight" hochgenommen.
"Firmen rechnen mit harten Zeiten"
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine massiv eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima fiel im März auf 90,8 Punkte nach 98,5 Zählern im Februar, wie das Ifo-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9000 Managern mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 94,2 gerechnet. Zuvor war der wichtigste Frühindikator für die Konjunktur in Deutschland zwei Monate in Folge gestiegen. "Die Unternehmen in Deutschland rechnen mit harten Zeiten", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Führungskräfte beurteilten ihre Geschäftslage und vor allem die Aussichten für die kommenden sechs Monate schlechter als zuletzt.
Die Ifo-Forscher hatten erst kürzlich ihr Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr gesenkt. Sie erwarten nur noch ein Wachstum zwischen 2,2 und 3,1 Prozent, nachdem sie zuvor noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,7 Prozent gerechnet hatten, wie sie jüngst mitteilten. "Die russische Attacke dämpft die Konjunktur über deutlich gestiegene Rohstoffpreise, die Sanktionen, zunehmende Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Vorprodukten sowie erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit", hieß es zur Begründung. Die Inflation dürfte schneller steigen als gedacht. Das Ifo rechnet mit 5,1 bis 6,1 Prozent für 2022 statt der im Dezember erwarteten 3,3 Prozent.
"Krieg wird Weltkonjunktur nicht ins Kippen bringen"
Deutscher Autozulieferer kämpft mit Chip-Engpässen
Der Autozulieferer Vitesco erwartet eine spürbare Entspannung in der Chipkrise erst im vierten Quartal. Die erste Jahreshälfte werde noch von Lieferengpässen bei Halbleitern mit Auswirkungen auf das Produktionsvolumen geprägt sein, teilt das Unternehmen mit. Danach setze eine Normalisierung ein. Die Produktion von Autos und Nutzfahrzeugen dürfte anziehen. "Jedoch sind die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf die globale wirtschaftliche Erholung im laufenden Jahr noch nicht abschließend abschätzbar", sagte Vitesco-Chef Andreas Wolf.
Für das Gesamtjahr sagt die ehemalige Continental-Antriebssparte einen Umsatz zwischen 8,6 und 9,1 Milliarden Euro voraus, nach 8,3 Milliarden 2021. Neben der allgemein steigenden Autoproduktion dürfte das Unternehmen vom Trend in Richtung Elektrifizierung profitieren. Gegenläufig wirkten allerdings die erwartete Reduzierung in der Auftragsfertigung für Continental sowie in den nicht zum Kerngeschäft zählenden Geschäftsbereichen. Die bereinigte Gewinnmarge dürfte zwischen 2,2 und 2,7 Prozent liegen und damit über den 1,8 Prozent des Jahres 2021, bei Barmittelzufluss erwartet Vitesco mehr als 50 Millionen Euro.
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Daimler-Truck-Kurs mit Fehlzündung
Ein positiver Analystenkommentar hievt Daimler Truck an die Spitze des Dax. Die Aktien des Lkw-Bauers steigen zunächst vorbörslich vier Prozent auf 26,76 Euro. Danach geben die Titel die vorbörslichen Gewinne ab, notieren leicht im Minus. Die Experten der Deutsche Bank hoben das Kursziel auf 50 von 45 Euro an.
Dax auf Stabilisierungskurs
Zum Wochenschluss startet der Dax mit leichten Gewinnen in den Handel. Der deutsche Börsenleitindex notiert um den Stand von 14.300 Punkten 0,2 Prozent fester, nachdem er den Donnerstagshandel mit einem Abschlag von zehn Zählern oder 0,1 Prozent und 14.274 Zählern beendet hatte. Während die Wall Street stützt, schicken die asiatischen Aktienmärkte uneinheitliche Signale.
Daimler Truck legen nach Kursziel-Anhebung einen Gang zu
Ein positiver Analystenkommentar hievt Daimler Truck an die Spitze des Dax. Die Aktien des Lkw-Bauers steigen im Frankfurter Frühhandel um vier Prozent auf 26,76 Euro. Die Experten der Deutsche Bank hoben das Kursziel auf 50 von 45 Euro an.
Chip-Designer Arm könnte bei IPO mit 60 Milliarden Dollar bewertet werden
Der britische Chip-Designer Arm könnte nach Informationen von Insidern bei einem Börsengang mit bis zu 60 Milliarden Dollar bewertet werden. Der japanischen Technologieinvestor SoftBank, zu dem Arm gehört, wolle zudem die US-Bank Goldman Sachs als Konsortialführerin für die Neuemission beauftragen, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Vorbereitungen für den Börsengang seien vertraulich.
Die Pläne hingen von den Marktbedingungen ab und könnten auch noch wieder zu den Akten gelegt werden. SoftBank, Arm und Goldman lehnten einen Kommentar dazu ab. Arm will früheren Angaben zufolge nach dem Scheitern des 80 Milliarden Dollar schweren Verkaufs an den US-Grafikkartenspezialist Nvidia an die Börse. Ein Gang auf das Börsen-Parkett ist demnach vor März 2023 geplant.
Autoshow in Peking wohl wegen Corona verschoben
Angesichts der steigenden Zahl an Coronafällen wird Insidern zufolge die für Ende April geplante Autoshow in Peking verschoben. Der Organisator Auto China habe sich noch nicht für einen neuen Termin entschieden, sagten mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Auto China gab zunächst keine Stellungnahme ab. Die Automesse wechselt jährlich den Austragunsgort zwischen Shanghai und Peking und zieht viele Konzerne aus dem In- und Ausland an. Oft werden dort neue Produkte präsentiert.
Ölpreise stabil auf hohem Niveau
Die Ölpreise haben sich am Morgen auf hohem Niveau stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 119,36 US-Dollar. Das waren 33 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 15 Cent auf 112,49 Dollar. Trotz der jüngsten Stabilisierung bleiben die täglichen Preisschwankungen am Ölmarkt hoch.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine sorgt nach wie vor für große Verunsicherung, da Russland einer der größten Erdölförderer der Welt ist. Die Höchststände, die die Rohölpreise kurz nach der russischen Invasion erreicht hatten, werden derzeit aber nicht erreicht. Ein Fass Brent hatte mit bis zu 139 Dollar so viel gekostet wie seit dem Jahr 2008 nicht mehr.
"Auf bis zu zehn Euro": Bauern warnen vor Verdopplung des Brotpreises
Angesichts des Ukraine-Kriegs warnen die deutschen Bauern vor drastischen Erhöhungen der Brotpreise. "Der Preis von Brot könnte sich verdoppeln. Auf bis zu zehn Euro", sagte der Vizepräsident des Bauernverbands Schleswig-Holstein, Klaus-Peter Lucht, der "Bild". Grund dafür ist der zuletzt deutlich gestiegene Weizenpreis. Die Ukraine ist ein wichtiges Anbauland.
Lucht sagte weiter, er rechne insgesamt mit einem Anstieg der Lebensmittelpreise um durchschnittlich 20 bis 40 Prozent. Einige Produkte könnten sogar dauerhaft nicht mehr verfügbar sein, sagte der Verbandsvertreter und nannte als Beispiele Sonnenblumen- und Rapsöl sowie Aprikosenmarmelade. "Durch den Ukraine-Krieg wird es diese bald nicht mehr im Supermarkt geben", warnte Lucht. Diese Lebensmittel stammen vorwiegend aus der Ukraine.
Euro steigt wieder über 1,10 US-Dollar
Der Euro ist wieder über die Marke von 1,10 US-Dollar gestiegen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1030 Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,0978 Dollar festgelegt. Zum Wochenausklang blicken Anleger auf die Unternehmensstimmung in Deutschland.
Das Ifo-Institut in München veröffentlicht sein monatliches Geschäftsklima. Es wird mit einer deutlichen Eintrübung gerechnet. Der Einmarsch Russlands in die Ukraine dürfte die Unternehmen stark verunsichert haben. In Brüssel trifft sich US-Präsident Joe Biden mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Anschließend fliegt Biden weiter in das östliche Nato-Land Polen, das direkt an die Ukraine grenzt. Etwa 2,2 Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine sind bislang nach Polen eingereist, ein Großteil ist dort geblieben.
Dax höher erwartet
Zum Abschluss der Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Am Donnerstag hatte er kaum verändert bei 14.273,79 Punkten geschlossen. Die Wall Street ging dagegen auf Erholungskurs. Die wichtigsten Indizes schlossen im Plus.
Weiterhin sind der Krieg in der Ukraine und seine wirtschaftlichen Folgen die beherrschenden Themen auf dem Börsenparkett. Die Nato und die G7-Staaten haben ihre Haltung gegenüber Russland verschärft. Ein Nato-Sondergipfel in Brüssel beschloss am Donnerstag, dass das westliche Verteidigungsbündnis seine Präsenz an der Ostflanke deutlich verstärkt. Die wichtigsten westlichen Industrieländer drohen Russland mit weiteren Sanktionen und wollen das Land stärker international isolieren.
Unter den Eindrücken des Ukraine-Krieges steht auch der Ifo-Index, der die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen widerspiegelt. Experten erwarten für März einen Rückgang auf 94,2 Punkte von 98,9 Zählern im Vormonat.
Erste Angebote für Telekom-Funkturmtochter
Mehrere Interessenten haben einem Zeitungsbericht zufolge Angebote für das Funkturm-Geschäft der Telekom abgegeben. Die spanische Cellnex, die Vodafone-Tochter Vantage Towers sowie American Tower hätten Offerten für die Deutsche Funkturm gemacht, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Finanzkreise.
Auch Infrastrukturinvestoren hätten geboten, darunter EQT und ein Konsortium von KKR und GIP, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Zeitung. Stonepeak und Vantage-Anteilseigner Digital Colony hätten ebenfalls Interesse gezeigt, ob sie weiter mit von der Partie seien, sei unklar. Im Mai würden finale Gebote erwartet, bis Juni wolle sich die Telekom für einen Partner entschieden haben. Dem Bericht zufolge will die Telekom eine Mehrheit abgeben, aber mindestens 25 Prozent behalten.
Autobauer fahren trotz Chipkrise mehr Gewinne ein
Mercedes-Benz, Toyota, Volkswagen und andere internationale Autohersteller haben ungeachtet der Chipkrise im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. Der operative Gewinn der weltweit 16 größten Autokonzerne kletterte im Jahresvergleich um 168 Prozent auf insgesamt rund 134 Milliarden Euro, wie die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY ermittelte.
"Die Top-Autokonzerne haben die Halbleiterkrise im vergangenen Jahr insgesamt bemerkenswert gut gemanagt - der Absatz war zwar bei vielen Unternehmen rückläufig, die Gewinnsituation hat sich hingegen teils hervorragend entwickelt", wie der EY-Experte für den Mobilitätsbereich in Westeuropa, Constantin Gall, resümierte.
Zweite Woche mit Kursgewinnen in Asien
Die asiatischen Aktien steuern auf die zweite Woche in Folge mit Kursgewinnen zu, obwohl der Handel wechselhaft verlief. Die Anleger sorgten sich um Veränderungen in der chinesischen Wirtschaftspolitik, Verwerfungen an den Rohstoffmärkten wegen des Krieges in der Ukraine und einer aggressiven US-Geldpolitik.
"In Asien haben sich die Vermögenspreise in dieser Woche nach der Erklärung des chinesischen Vizepremiers von letzter Woche etwas stabilisiert", sagte Carlos Casanova, Senior Asia Economist bei UBP." Was wir aber auch beobachten, ist eine etwas größere Vorsicht der globalen Investoren, wenn es um die US-Wirtschaft geht, und was das für Asien bedeutet."
Die Börse in Tokio hat sich zunächst schwächer gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,2 Prozent tiefer bei 28.062 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,1 Prozent und lag bei 1979 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 0,4 Prozent. Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,5 Prozent auf 121,68 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,3619 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,4 Prozent niedriger bei 0,9266 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,3 Prozent auf 1,1030 Dollar und gab 0,1 Prozent auf 1,0222 Franken nach. Das Pfund Sterling gewann 0,2 Prozent auf 1,3210 Dollar.
Das wird für den Dax heute wichtig
Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine hat die Anleger an den europäischen Aktienmärkten vorsichtig gestimmt. "Konstant hohe Ölpreis-Notierungen und die Möglichkeit neuer Sanktionen für Russland schüren Sorgen um den Gesundheitszustand der Wirtschaft", beschrieb Timo Emden von Emden Research die Stimmung auf dem Parkett.
Auch am deutschen Aktienmarkt war diese Spannung zu spüren. Die Anleger hielten sich mit Zukäufen zurück. An große Sprünge des Dax in Richtung 14.500er-Marke war nicht zu denken.
Was bringt der heutige Tag? Nach wie vor ist hinsichtlich des Ukraine-Krieges keine Entspannung in Sicht. Die Nato-Staaten drohten nach ihrem Gipfel in Brüssel Russland bei einem Einsatz von Chemiewaffen mit harten Konsequenzen.
Bei den Konjunkturdaten herrscht heute Tristesse. Um 10.00 Uhr gibt es den für Deutschland wichtigen Ifo-Geschäftsklimaindex für März. Aus den USA kommen Daten der Uni Michigan zur Verbraucherstimmung im März, allerdings als zweiter Aufguss.
Bei den Unternehmen stellt der Techkonzern Vitesco sein Jahresergebnis vor. Sartorius veranstaltet eine virtuelle Hauptversammlung.