Montag, 04. November 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
17:37 Uhr

Tag der guten Börsenlaune: Dax schließt oberhalb 13.100

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(Foto: imago/Sven Simon)

Es war ein gelungener Start in die neue Handelswoche. An der Frankfurter Börse herrschte an diesem insgesamt feuchten Novembertag eitel Sonnenschein und mit den Kursen ging es weiter nach oben. Ein Händler sprach von einem sogenannten Goldilocks-Umfeld für die Börsen. Im Handelsstreit herrsche bis auf weiteres Ruhe, die Gefahr eines harten Brexit sei mehr oder weniger gebannt, es bestehe die Hoffnung auf wieder besser werdende Wirtschaftsdaten, die Geldpolitik bleibe extrem expansiv und die Inflation niedrig.

Der Dax übersprang bereits zu Handelsbeginn mühelos die 13.000-Punkte-Marke und schloss dann am Abend 1,4 Prozent höher bei 13.136 Zählern. Der MDax kletterte ebenfalls um 1,4 Prozent auf 26.913 Punkte. Der TecDax stieg um 1,9 Prozent auf 2884 Stellen. Der EuroStoxx50 legte um 1,1 Prozent auf 3665 Punkte zu.

Im Dax beanspruchte das Papier des Autozulieferers Continental den vordersten Platz mit plus 3,9 Prozent. Dax-Schlusslicht war die Aktie der Deutschen Börse mit minus 1,9 Prozent.

16:50 Uhr

Deutscher Thomas Cook droht die Zerschlagung

Die insolventen deutschen Thomas Cook könnte bald Geschichte sein. Bislang liege kein belastbares Angebot für die Fortführung des Unternehmens als Ganzes oder für das Veranstaltergeschäft der Thomas Cook Touristik GmbH vor, erklärten Insolvenzverwalter und Unternehmen in Oberursel bei Frankfurt. Deshalb müsse "die Thomas Cook Touristik GmbH nun aus rechtlichen Gründen die Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs zum 1. Dezember 2019 vorbereiten".

Für einzelne Teile des Unternehmens gebe es aber Interesse. Eine hohe Nachfrage bei den Interessenten gebe es für die Bucher Reisen & Öger Tours GmbH, hieß es weiter. Durch die angestrebten Verkäufe von Unternehmensteilen wären gut die Hälfte der aktuell etwa 2100 Thomas Cook-Arbeitsplätze in Deutschland gesichert.

16:15 Uhr

Handelsoptimismus sorgt für Rekorde an der Wall Street

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S&P 500 3.119,75

Hoffnung auf Fortschritte im Handelsstreit zwischen den USA und China hat für Rekordstände an den US-Börsen gesorgt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,6 Prozent fester bei 27.502 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,6 Prozent auf 3085 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,7 Prozent auf 8447 Punkte.

Zu den Gewinnern gehörten Chipwerte, die besonders stark vom Chinageschäft abhängig sind. Die Titel von Intel, Micron und Nvidia legten zwischen 1,1 und 2,4 Prozent zu.

16:07 Uhr

n-tv Zertifikate: Ziehen die US-Tech-Giganten allen davon?

Die Kursentwicklung der amerikanischen High-Tech-Aktien lässt einen fast nur noch staunen. Apple, Microsoft, Google und Co. markieren immer wieder neue Höchststände. Trader können mit Faktorzertifikaten sogar noch mehr verdienen, wenn es dabei eindeutige Trends mit geringen Schwankungen gibt. Wie das funktioniert, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Anouch Wilhelms von der Commerzbank.

15:52 Uhr

Apple verspricht Milliarden für Wohnraum in Kalifornien

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Apple-Sitz in Cupertino/Kalifornien.

(Foto: imago/Hans Blossey)

Zwischen den Tech-Riesen ist ein Wettlauf um die Finanzierung bezahlbaren Wohnraums im Silicon Valley entbrannt: Apple kündigte ein 2,5 Milliarden Dollar schweres Maßnahmen-Paket an. Zuvor hatten bereits Google und Facebook jeweils eine Milliarde Dollar zugesagt.

Der Anstieg der Immobilien-Preise in der Heimat der Internet-Schwergewichte und vieler Start-ups hat in den vergangenen Jahren Wohnraum für viele unerschwinglich gemacht. Das Wohnraum-Angebot wächst nicht schnell genug zu, obwohl vielerorts neue Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Viele, die im Silicon Valley oder in San Francisco arbeiten, wohnen deshalb weit weg und sind jeden Tag stundenlang unterwegs. Die Tech-Unternehmen geraten aktuell in den USA immer mehr unter Druck, auch weil ihnen die Schuld an sozialen Verwerfungen gegeben wird.

15:37 Uhr

VW und Ex-Vorstand Neußer weiter im Rechtsstreit

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Heinz-Jakob Neußer

(Foto: imago/Jan Huebner)

Im Rechtsstreit zwischen Volkswagen und dem früheren Markenvorstand Heinz-Jakob Neußer ist noch immer keine Einigung in Sicht. Neußer wehrt sich gegen fristlose beziehungsweise ordentliche Kündigungen, VW hat eine auf Schadenersatz gerichtete Feststellungsklage erhoben.

Neußer war vor seinem Vorstandsposten auch Entwicklungschef der Marke VW. 2015 wurde er im Zuge des Abgasskandals beurlaubt. Der Manager gehört auch zu der Gruppe von VW-Mitarbeitern, die in den USA angeklagt wurden.

15:15 Uhr

Dax baut seinen Gewinn aus

Mit dem deutschen Aktienmarkt ist es am Nachmittag weiter nach oben gegangen. Der Dax baute seine Gewinne aus und stieg um 1,5 Prozent auf 13.157 Punkte. Der MDax kletterte ebenfalls um 1,5 Prozent auf 26.954 Zähler, der TecDax um 2,0 Prozent auf 2887 Stellen. Der EuroStoxx50 gewann 1,2 Prozent auf 3669 Punkte.

14:36 Uhr

Bundesregierung will E-Auto-Kaufprämie erhöhen

Die Bundesregierung will den Durchbruch für die Elektromobilität mit einer deutlich erhöhten Kaufprämie erreichen. Die bestehende Prämie für Elektroautos soll um die Hälfte steigen, wie aus einem Regierungspapier hervorgeht, aus dem Reuters vor dem Autogipfel im Berliner Kanzleramt zitiert.

Für rein elektrische Autos unterhalb eines Listenpreises von 40.000 Euro solle sie auf 6000 Euro von 4000 Euro angehoben werden. Für sogenannte Plug-In-Hybride ist sie in dieser Preisklasse bei 4500 Euro vorgesehen, derzeit sind es 3000 Euro. Für Autos mit einem Kaufpreis von über 40.000 Euro soll der Bonus um 25 Prozent auf 5000 beziehungsweise für Plug-In-Hybride auf 4000 Euro klettern.

14:25 Uhr

Erfolg für "Botox"-Rivalen treibt Evolus-Kurs

Evolus
Evolus 12,60

Dank der Nachfrage nach dem "Botox"-Konkurrenzprodukt "Jeuveau" steigen Anleger bei Evolus ein. Die Aktien der Pharmafirma stiegen im vorbörslichen US-Geschäft um 5,9 Prozent. Die Papiere des "Botox"-Anbieters Allergan verloren dagegen zwei Prozent.

Evolus vervielfachte den Angaben zufolge den Umsatz im abgelaufenen Quartal auf 13,2 von 2,3 Millionen Dollar im Vorquartal. Experten hatten lediglich mit einer Verdoppelung der Erlöse gerechnet. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 72 von 71 Prozent.

14:02 Uhr

Deutscher Automarkt wächst im Oktober

Der Pkw-Absatz in Deutschland ist im Oktober nach einem Rückgang vor Jahresfrist kräftig gestiegen. Die Zahl der Neuzulassungen lag mit knapp 285.000 Pkw im vergangenen Monat 12,7 Prozent über dem Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Die gewerblichen Neuzulassungen, auf die zwei Drittel entfallen, erhöhten sich um 16 Prozent. Privatkäufe nahmen um knapp sieben Prozent zu.

Vor Jahresfrist hatten vor allem Zulassungsprobleme durch die neuen Abgasmessregeln WLTP den Absatz schrumpfen lassen. Von Januar bis Oktober verkauften die Hersteller in Deutschland 3,02 Millionen Fahrzeuge und damit 3,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

13:33 Uhr

Rauswurf des Bosses lastet auf McDonald's-Aktie

McDonald's
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Schlechte Nachrichten aus einem Unternehmen verunsichern bekanntlich dessen Anleger. Die Kündigung von Firmenchef Steve Easterbrook lastet auf der Aktie der Fastfoodkette McDonald's. Sie gab in New York im vorbörslichen Handel um 2,9 Prozent nach.

Der Konzern hatte seinen Vormann wegen einer Affäre am Arbeitsplatz gefeuert.

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13:15 Uhr

Ferrari erhöht Ziele - Marge bei fast 34 Prozent

Optimismus herrscht bei Ferrari: Der italienische Sportwagenbauer erhöhte seinen Ausblick für den Umsatz als auch für Ergebnis und Cashflow. Die Ferrari geht für das laufende Geschäftsjahr nun von einem Nettoumsatz von 3,7 Milliarden und einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 1,27 Milliarden Euro aus. Bisher hatte die Prognose auf einen Umsatz von über 3,5 Milliarden Euro und ein Ebitda von 1,2 bis 1,27 Milliarden Euro gelautet. Das bereinigte Ebitda legte um 11,5 Prozent auf 311 Millionen Euro zu, womit die Italiener eine Ebitda-Marge von 33,9 Prozent erreichten.

Im dritten Quartal kletterte der Umsatz um 9,2 Prozent beziehungsweise wechselkursbereinigt um 7,1 Prozent auf 915 Millionen Euro bei Auslieferungen von 2474 Autos. Das waren 9,4 Prozent Ferraris mehr als im Vorjahreszeitraum.

Ferrari
Ferrari 150,70

13:12 Uhr

Wall Street wird wohl auf Rekordkurs bleiben

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(Foto: picture alliance / Andrew Gomber)

Hoffnungen auf die Beilegung des US-chinesischen Handelsstreits dürften die US-Börsen heute weiter nach oben treiben. Nach den Worten des US-Handelsministers Wilbur Ross machen die Verhandlungspartner "gute Fortschritte" bei der Aushandlung eines Teilabkommens. Die Vergabe von Lizenzen an US-Unternehmen für Geschäfte mit dem umstrittenen chinesischen Telekomausrüster Huawei werde in Kürze erfolgen, sagte Ross am Wochenende.

Am Freitag hatten überzeugende US-Arbeitsmarktdaten S&P-500 und Nasdaq-Composite auf Rekordstände getrieben. Dem Dow-Jones-Index fehlten dazu noch gut 50 Punkte. Diese Lücke könnte er am heutigen Tag jedoch schließen, denn die Futures auf den Dow und die anderen wichtigen US-Indizes deuten eine etwas festere bis freundliche Eröffnung an.

12:48 Uhr

Weltgrößter Handelsdeal steht kurz vor dem Abschluss

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(Foto: imago images/Kyodo News)

Die Verhandlungen über ein großes Handelsabkommen in Asien stehen nach chinesischen Angaben vor dem Abschluss. Es habe einen Durchbruch in den Gesprächen gegeben, sagte der stellvertretende Außenminister Le Yucheng. Es wäre der weltgrößte Handelsdeal. Beteiligt wären China, Japan, Südkorea, zehn südostasiatische Staaten sowie Australien und Neuseeland.

Le ergänzte, es werde dazu noch zeitnah eine Mitteilung der Regierungschefs geben, die am Treffen der Asean-Staaten in Thailands Hauptstadt Bangkok teilnähmen. Es müssten nur noch einige Fragen dieses Jahr geklärt werden. Indien sei noch nicht an Bord, könne aber jetzt hinzukommen.

12:24 Uhr

Start für Bau des VW-E-Großserien-Modells ID.3

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(Foto: REUTERS)

Volkswagen hat mit dem Bau seines ersten rein elektrischen Großserien-Modells begonnen. Vorstandschef Herbert Diess eröffnete im Werk Zwickau die Produktionslinie für den ID.3. Zugegen war in der westsächsischen Stadt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Auto soll beim größten Hersteller der Welt das Massengeschäft mit elektrischen Fahrzeugen etablieren und die Grundlage für weitere Varianten mit alternativem Antrieb werden.

  • "Wir stehen vor einem Systemwechsel zur Elektromobilität", sagte Diess.
  • "Es ist keine Frage mehr, ob sich das Elektroauto durchsetzt. Sondern wie schnell und in welcher Region der Welt zuerst."
11:55 Uhr

Chinesen übernehmen Steigenberger-Hotels

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(Foto: imago/Jürgen Ritter)

Die Hotelkette Steigenberger wird von einer Hotelgruppe aus China übernommen. Die Huazhu Group Limited hat den Kauf der Steigenberger-Dachmarke Deutsche Hospitality für rund 700 Millionen Euro in bar vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen und bestimmter anderer Abschlussbedingungen und wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres abgeschlossen, wie Huazhu mitteilte.

Deutsche Hospitality hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und vereint nach eigenen Angaben fünf Hotelmarken unter ihrem Dach, die beibehalten werden sollen: Steigenberger Hotels & Resorts, MAXX by Steigenberger, Jaz in the City, IntercityHotel und Zleep Hotels.

11:35 Uhr

Nun sogar über 13.100: Dax erklimmt neue Höhen

In der Hoffnung auf frischen Wind für die Weltwirtschaft sind die Anleger wieder verstärkt in die Aktienmärkte eingestiegen. In Frankfurt setzte sich der Dax oberhalb der Marke von 13.000 Punkten fest. Kurz vor Mittag notierte der Leitindex 1,2 Prozent höher bei 13.118 Punkten. Der MDax stieg um 1,4 Prozent auf 26.912 Zähler. Der TecDax kletterte um 1,6 Prozent auf 2876 Stellen. Der EuroStoxx50 notierte mit 3662 Punkten sogar so hoch wie zuletzt vor knapp zwei Jahren.

Sehr gut liefen im Dax die Autowerte. An der Indexspitze notierten Continental mit plus 4,1 Prozent. VW, Daimler und BMW gewannen je 2,7 Prozent hinzu. Stark präsentierten sich auch Deutsche Bank mit plus 3,4 Prozent.

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11:19 Uhr

Verschob Under Armour Umsatzzahlen? Aktie massiv unter Druck

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(Foto: imago/Levine-Roberts)

Der US-Sportartikelhersteller Under Armour ist an der Börse mächtig unter Druck geraten. Vorbörslich sackte die Aktie um 15 Prozent ab. Auslöser war ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach die US-Börsenaufsicht SEC und das Justizministerium in Washington die Buchhaltungspraktiken des Konzerns prüfen.

Dem Blatt zufolge geht es um die Frage, ob der kleinere Nike- und Adidas-Rivale den Umsatz von Quartal zu Quartal verschoben habe, um erfolgreicher zu wirken. Im Rahmen der Untersuchung hätten Ermittler Personen in Baltimore befragt, wo das Unternehmen seinen Sitz hat.

10:57 Uhr

Sentix-Index signalisiert Erholung für Deutschland

Berappelt sich die deutsche Wirtschaft wieder? Der Sentix-Konjunkturindex signalisiert im November jedenfalls eine Trendwende für Deutschland, den Euroraum und die globale Wirtschaft.

  • "Die globale Konjunktur könnte just in diesen Tagen einen wichtigen Tiefpunkt durchlaufen", sagte Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner.

Der Gesamtindex für Deutschland springt von minus 19,4 auf minus 6,5 Punkte. Auch die Erwartungen senden mit einem Anstieg von 16 Punkten ein starkes Lebenszeichen. Der Gesamtindex für Euroland steigt um 12,3 Punkte auf minus 4,5, die Erwartungswerte springen sogar um 14,5 Punkte auf den höchsten Stand seit Mai 2019.

10:38 Uhr

Siemens-Healthineers-Kurs kräftig im Aufwind

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Siemens Healthineers 43,47

Stark präsentierte sich am Vormittag die im MDax notierte Aktie von Siemens Healthineers - ihr Kurs legte um 5,8 Prozent auf 40,58 Euro zu.

Analysten hatten nicht gerade euphorisch auf die vorgelegten Quartalszahlen reagiert. Allerdings kam bei den Anlegern gut an, dass Kosten durch Sparmaßnahmen um über 200 Millionen Euro gesenkt wurden.

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10:18 Uhr

Daimler ist jetzt eine Holding

Daimler arbeitet nach zwei Jahren Umbau ab November in einer neuen Unternehmensstruktur. Die Dachgesellschaft Daimler AG sei mit ihren drei Tochter-Aktiengesellschaften Mercedes-Benz AG (Pkw und Vans), Daimler Truck AG (Lkw und Busse) sowie Daimler Mobility AG (Finanz- und Mobilitätsdienste) wie geplant gestartet, teilte der Dax-Konzern mit.

Daimler hatte unter Ex-Vorstandschef Dieter Zetsche vor zwei Jahren die rechtliche Umstrukturierung beschlossen. Damit will der Autobauer in Zeiten des tiefgreifenden Wandels der Branche hin zu neuen Technologien offener werden für große Investoren oder Überkreuz-Beteiligungen mit anderen Unternehmen. Analysten spekulieren, dass Daimler dem Beispiel von Volkswagen folgen könnte und seine Lkw-Tochter an die Börse bringt.

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09:58 Uhr

Airbus erhält Großauftrag aus den Philippinen

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(Foto: imago images / ZUMA Press)

Die philippinische Fluggesellschaft Cebu Air hat bei Airbus 16 A330-900 fest bestellt. Der Auftrag hat einen Wert von 4,8 Milliarden US-Dollar, wie die Airline mitteilte.

Der Auftrag ist Teil einer Vereinbarung über die Bestellung von 31 Maschinen, die Cebu im Juni auf der Pariser Luftfahrtschau mit dem europäischen Flugzeughersteller getroffen hat. Diese Vereinbarung umfasst zudem zehn Maschinen des neuen Modells A321XLR und fünf A320neo.

09:39 Uhr

Autowerte in Frankfurt auf der Überholspur

Die Andeutung der US-Regierung, vorerst auf Strafzölle für europäische Autos verzichten zu wollen, hat in Frankfurt für einen Auftrieb bei den Autowerten gesorgt. BMW legten um 2,1 Prozent zu, Daimler um 2,4 Prozent. Mit dem VW-Papier ging es um 1,9 Prozent nach oben. Zulieferer wie Continental oder Leoni gewannen jeweils mehr als 2,5 Prozent.

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Zugewinne verzeichneten auch Wirecard mit plus 2,2 Prozent. Der Zahlungsdienstleister will eigene Aktien im Volumen von 200 Millionen Euro zurückkaufen. Außerdem wies Firmenchef Markus Braun die jüngsten Bilanzfälschungsvorwürfe in einem Zeitungsinterview zurück.

09:26 Uhr

n-tv Zertifikate Talk: Wege aus der Niedrigzinsfalle

Nach dem Führungswechsel an der Spitze blicken alle Augen auf die EZB. Wird sich die Zinspolitik ändern oder behält Christine Lagarde den Kurs von Mario Draghi bei? Was bedeutet das alles für die Märkte? Friedhelm Tilgen spricht mit Matthias Hüppe von der HSBC und Maik Thielen von S Broker über Möglichkeiten und Strategien für Sparer und Anleger.

09:11 Uhr

Dax eröffnet über 13.000

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Vom Optimismus im Handelsstreit getrieben, ist der deutsche Aktienmarkt mit ordentlichen Gewinnen gestartet. Der Dax überwand erstmals seit Juni 2018 wieder die Marke von 13.000 Punkten und notierte in den ersten Handelsminuten 0,5 Prozent höher bei 13.023 Zählern. Der MDax stieg um 0,8 Prozent auf 26.756 Stellen, der TecDax um 1,0 Prozent auf 2860 Punkte.

Genährt wurde der Optimismus Börsianern zufolge von Signalen der USA und Chinas, dass die Unterzeichung des Teil-Handelsabkommens näher rücke.

09:00 Uhr

IAG schnappt sich Air Europa

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Es tut sich wieder etwas in der Luftfahrtbranche. Der Mutterkonzern von British Airways und Iberia, IAG, übernimmt die spanische Fluggesellschaft Air Europa. Nach IAG-Angaben beträgt der Kaufpreis eine Milliarde Euro. Demnach wurde eine entsprechende Vereinbarung mit dem Air-Europa-Besitzer Globalia unterzeichnet.

Durch den Kauf soll der Standort Madrid als Luftfahrtdrehkreuz gestärkt werden. IAG will zudem seine Verbindungen Richtung Karibik und Lateinamerika ausbauen.

08:42 Uhr

Plus in Shanghai und Hongkong - Tokio geschlossen

Die Hoffnung auf eine baldige Unterzeichnung des Teil-Handelsabkommens zwischen den USA und China hat die Anleger in die asiatischen Aktienmärkte gelockt. Die Börse Shanghai gewann zum Wochenauftakt 0,5 Prozent auf 2973 Punkte. Der Hongkonger Leitindex legte trotz der anhaltenden Unruhen 1,4 Prozent zu. Der japanische Aktienmarkt blieb wegen eines Feiertages geschlossen.

Auch am Devisenmarkt waren die Optimisten in der Überzahl und hievten die chinesische Währung zeitweise auf ein Zweieinhalb-Monats-Hoch. Der US-Dollar fiel im Gegenzug um 0,2 Prozent auf 7,0233 Yuan.

08:32 Uhr

737-Max-Probleme kosten Ryanair Millionen Passagiere

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Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair rechnet wegen der verspäteten Auslieferung der Boeing 737 Max kommendes Jahr mit dem geringsten Passagierwachstum seit Jahren. Im Finanzjahr bis zum 31. März 2021 werde Ryanair voraussichtlich 157 Millionen Fluggäste befördern, erklärte das Unternehmen. Im Juli war die Fluggesellschaft noch von 162 Millionen Passagieren ausgegangen.

Ryanair rechnet nun frühestens im März oder April 2020 damit, seine erste 737 Max zu erhalten. Im Juli hatte das Unternehmen die erste Maschine noch für Januar erwartet. Die Fluggesellschaft geht daher davon aus, Mitte 2019 nur 20 Boeing 737 Max im Einsatz zu haben, nicht 30 wie im Juli prognostiziert oder 58 wie ursprünglich geplant.

"Das Risiko einer weiteren Verzögerung wächst", sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary. Die Fluggesellschaft wies einen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabilen Nettogewinn von 1,15 Milliarden Euro für die sechs Monate von April bis September aus, die gewöhnlich die profitabelsten im Jahr sind.

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Die 737 MAX hat seit zwei Abstürzen mit mehr als 300 Toten weltweit Flugverbot.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

 

07:46 Uhr

Darum dürfte der Dax heute die 13.000 knacken

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Zum Auftakt der Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten und erstmals seit fast eineinhalb Jahren die psychologisch wichtige 13.000er Marke überspringen. Die Dax-Futures haben bereits die 13.000er-Marke geknackt. Am Freitag hatte er nach robusten US-Arbeitsmarktdaten 0,7 Prozent höher auf 12.961,05 Punkten geschlossen.

Getragen wird der Optimismus von Spekulationen auf eine baldige Unterzeichnung des Teil-Abkommens im Zollstreit zwischen den USA und China. Darüber hinaus will die Regierung in Washington offenbar auf Strafzölle für Autos aus der EU vorerst verzichten.

Positiv wird auch das verbesserte Börsengang-Klima gewertet. So wurden nun Details zum Börsengang des saudischen Erdölriesen Aramco bekanntgegeben. Vier Jahre lang schienen die Märkte nicht reif zu sein für den "Monster-Börsengang".

07:07 Uhr

Forscher: Mächtiger "Wal" manipuliert Bitcoin-Kurs

Bereits im vergangenen Jahr kursierten Befürchtungen, dass der Bitcoin-Hype aus dem Jahr 2017 eine willentlich inszenierte Blase einzelner Akteure auf dem Markt war. Auch Uni-Professor John Griffin aus Texas hatte zusammen mit Amin Shams einen Artikel dazu publiziert.

Beide Forscher bestätigen nun ihre Vermutung und liefern in einem Update ihrer Veröffentlichung neue Details, berichtet die Agentur "Bloomberg". Hinter dem rasanten Preissprung 2017 steckt demnach ein einziger finanzkräftiger Investor, ein sogenannter "Bitcoin-Wal". Dieser "Wal" habe die Möglichkeit, nach Belieben den Kurs des Bitcoin zu bewegen.

Es handele sich um einen Akteur auf der Krypto-Handelsplattform Bitfinex, der in der Lage zu sein scheint, den Kurs des Bitcoin nach oben zu schieben, sollte er unter bestimmte Schwellenwerte fallen. "Unsere Ergebnisse legen nahe, dass statt tausender Investoren, die den Preis des Bitcoin bewegen, es nur ein einziger großer ist", erklärte Griffin.

Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen wollen, empfehle ich Ihnen den Text meines Kollegen Hannes Vogel "War die Bitcoin-Blase bloß Betrug?".

06:41 Uhr

Bei VW startet heute die Elektro-Zukunft

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Es ist der erste große Schritt in die Ära der Elektromobilität des Autokonzerns Volkswagen: Im Werk Zwickau läuft um 11.15 Uhr die Fertigung des ersten reinen Großserien-Elektroautos an. Der ID.3 soll eine neu konzipierte Fahrzeugserie begründen, die auch das Massenpublikum anspricht und die Grundlage für weitere E-Modelle des Konzerns bildet. Zum Produktionsstart werden neben VW-Vorstandschef Herbert Diess Kanzlerin Angela Merkel sowie Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer erwartet.

2020 will Volkswagen in Zwickau rund 100.000 Fahrzeuge mit dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) fertigen. Diese Technologie nutzt viele gleiche Teile für verschiedene Modelle - ähnlich wie dies bei konventionellen Antrieben mit dem Modularen Querbaukasten (MQB) geschah, der 2012 im Golf eingeführt wurde. So lassen sich Kosten senken und einheitliche Technikstandards setzen.

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In der Einstiegsversion kostet der ID.3 unter 30 000 Euro.

(Foto: imago images/Sven Simon)

 

06:24 Uhr

Klappt es noch mit USA und China? In Asien glaubt man, ja

Was die Handelsgespräche zwischen den USA und China betrifft, werden Anleger weltweit immer zuversichtlicher – auch in Asien. Jedenfalls zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte von den jüngsten Entwicklungen beflügelt.

Beide Seiten hielten ungeachtet des abgesagten Asien-Pazifik-Gipfels in Chile einen engen Kontakt über bilaterale Handelsthemen aufrecht, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking. Die positiven US-Jobdaten stärkten zudem die weltweite Nachfrage nach riskanteren Vermögenswerten.

Die Märkte steigen auf ein 14-Monats-Hoch. Die Börse in Shanghai liegt 0,8 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewinnt 0,8 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans steigt um 0,6 Prozent.

Die Märkte in Japan sind wegen eines Feiertags geschlossen. Hongkongs Hang Seng verzeichnet Zugewinne um 1,4 Prozent und Seouls Kospi legt 1,3 Prozent zu. Auf dem chinesischen Festland steigen die Blue Chips um 0,8 Prozent und australische Aktien liegen zunächst 0,3 Prozent im Plus.